News ganz kurz — Juni 2016

Credit Suisse

Laut Medienberichten will die Schweizer Grossbank ihren Anteil an einem chinesischen Brokerage-Gemeinschaftsunternehmen ausweiten. Demnach würde die Credit Suisse ihre Beteiligung an der lokalen Firma Credit Suisse Founder Securities von 33 auf 49 Prozent steigern; weder das Institut noch die chinesische Partnerin Founder Securities bestätigten die Spekulationen.

Investis

Die Westschweizer Immobiliengruppe Investis hat für den Börsengang am Donnerstag an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange den Angebotspreis bei 53 Franken pro Aktie festgelegt. Die Gruppe erwartet somit ein Erlös von 148 Millionen Franken.

Saxo Bank

Antonio Ferrante, der Chef der Saxo Bank Schweiz, ist zurückgetreten. Interimistisch übernimmt Patrick Hunger seinen Posten. Ferrante war nur wenig länger als zwei Jahre Chef des Online-Trading-Hauses. Er kam Anfang 2014 von der Credit Suisse für Søren Mose, der Saxo zusammen mit COO Ian Keates und Finanzchef Martin Beinhoff abrupt verlassen hatte.

Aargauische Kantonalbank

Das Staatsinstitut muss dem Kanton Aargau aus dem Rekordgewinn von 2015 mehr Geld abliefern. In die Staatskasse fliessen gemäss Beschluss des Eigners 91 Millionen Franken. Das sind 16 Millionen Franken mehr, als die Bank vorgeschlagen hat.

Fonds-Daten

Nach zweijähriger Zusammenarbeit haben sich zwei Dutzend Finanzinstitute angeführt von UBS, Credit Suisse und Julius Bär in Kooperation mit der Firma Fundinfo auf die Veröffentlichung des «openfunds-Standards». Die Initiative definiert häufig verwendete Fonds-Datenfelder. Jedes der 200 einzelnen Felder wird für die Datenübertragung spezifiziert und mit einem Identifier versehen.

SIX

Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds erreichte im Mai 2016 rund 894 Milliarden Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von knapp 20 Milliarden Franken oder 2,2 Prozent. Die Nettomittel-Zzuflüsse betrugen rund 340 Millionen Franken.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich am Kölner Fintech-Startup Moneymeets. Dieses betreibt eine Online-Plattform in den Bereichen Multibanking, Personal Finance Management und Versicherungen. Angestrebt ist ein Wissenstransfer, der Postfinance den Vorstoss in neue Geschäftsfelder ermöglichen soll.

Credit Suisse

Die Credit Suisse hat zum dritten Mal ihre Studie zum Finanzplatz Schweiz veröffentlich. Darin legt die Bank die Entwicklungen der letzten zwei Jahre dar, vergleicht die Positionierung internationaler Finanzplätze und geht auf Trends ein.  Ausserdem sind in der Studie Faktoren für den zukünftigen Erfolg des Finanzplatzes definiert und es werden Handlungsempfehlungen sowohl für Marktteilnehmer als auch für Politik und Regulatoren gegeben.

Thurgauer Kantonalbank

Das Wahlprozedere für den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank ist bestätigt worden. Der Thurgauer Grosse Rat hat eine parlamentarische Initiative von drei SVP-Kantonsräten abgelehnt: Darin wurde verlangt, dass künftig das Parlament neue Mitglieder für den Bankrat vorschlagen kann - und nicht mehr die Regierung.

Banken-Rating

Die Ratingagentur Fitch hat das Langfristrating für die UBS auf «A+» von bisher «A» erhöht. Die Erhöhung der Langfristratings für UBS AG und UBS Schweiz reflektiere die Kapitalposition der Gruppe. Die Gruppe sei damit in der Lage, die vorrangigen Verpflichtungen auch im Liquidationsfall zu decken. Das Langfristrating für die Credit Suisse bleibt bei «A».

Partners Group

Der Zuger Anbieter von Privatmarktanlagen hat das erste Produkt lanciert, das sich spezifisch an beitragsorientierte (Defined Contribution) Pensionskassen im Vereinigten Königreich richtet. Der Partners Group Generations Fund öffnet Investoren den Zugang zu den Anlageklassen Private Equity, Private Debt, Private Infrastructure und Private Real Estate.

Vorsorge

Ende 2015 hat sich die Dynamik im Schweizer Vorsorgesystem deutlich verschlechtert. Dies zeigt der neue UBS-Vorsorgeindex Schweiz, der als Pulsmesser angibt, wie es um die Gesundheit und Stabilität des Vorsorge-Systems steht. Die schlechte Wirtschaftsentwicklung sowie der beobachtete Wendepunkt in der Demografie ziehen den Index deutlich ins Minus.

Postfinance

Die Postbank senkt die Zinssätze auf diversen Konti. Auf dem Privatkonto zahlt Postfinance dabei erstmals keinen Zins mehr. Dies begründet das Institut unter anderem mit den Negativzinsen. Von diesen ist die Post-Tochter besonders stark betroffen; 2015 zahlte sie 30 Millionen Franken Strafzinsen auf ihren Giro-Guthaben bei der Nationalbank.

Credit Suisse

Das Real Estate Investment Management der Credit Suisse erwarb im zweiten Quartal 2016 bis anhin Liegenschaften in sechs Ländern im Gesamtwert von rund 340 Millionen Franken. Es handelt sich dabei um Immobilien mit kommerzieller und gemischter Nutzung. 

Valiant

Die Ratingagentur Moody’s hat die Kreditratings der Valiant Bank erhöht. Die langfristigen Kundengelder steigen auf A1, dem höchstmöglichen Rating. Die Bewertung für die kurzfristigen Verbindlichkeiten beliess Moody‘s auf dem Bestwert  P-1 . Die Ratingbasis, das sogenannte Baseline Credit Assessment, wurde um eine Stufe von baa1 auf a3 erhöht.

VSKB

Der Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB) fordert von den Aufsichts- und Regulierungsbehörden die Anwendung des Proportionalitätsprinzips. Es brauche abgestufte Regulierungsanforderungen entlang des tatsächlichen Risikoprofils einer Bank. Regulierungsgrundsätze sollten konsequent eingehalten werden, hiess es an der Generalversammlung zudem. Schädliche Überregulierung müsse verhindert werden.

Aargauische Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) soll dem Kanton Aargau aus dem Rekordgewinn von 2015 deutlich mehr Geld abliefern als geplant. Statt 75 Millionen sollen 91 Millionen Franken in die Staatskasse fliessen. Dem entsprechenden Antrag des Regierungsrates wurde stattgegeben. Die höhere Ausschüttung ist dank der gesunden Kapitalsituation der AKB möglich.

Investis

Die Genfer Immobiliengesellschaft Investis will an die Börse. In den kommenden Monaten sollen die Aktien an der SIX Swiss Exchange kotiert werden. Das Immobilienportfolio der Investis ist mit rund 857 Millionen Franken bewertet und besteht überwiegend aus Wohnliegenschaften. Der Gewinn für 2015 erreichte 45 Millionen Franken. Investis strebt mit dem IPO einen Bruttoerlös von rund 150 Millionen Franken an.

UBS

Die Ratingagentur S&P hat das langfristige Kreditrating der UBS von BBB+ auf A– erhöht. Der Ausblick wird mit stabil angegeben. s&P begründete die Hinaufstufung mit dem auf das Wealth Management fokussierten Geschäftsmodell, der kohärenten Strategie und dem erfolgreichen Schuldenabbau.

VP Bank

Die liechtensteinische VP Bank lanciert ein Aktienrückkauf-Programm. Sie will vom  7. Juni bis spätestens 31. März 2017 auf der ordentlichen Handelslinie an der SIX maximal 120'000 Namenaktien A erwerben. Das entspricht 1,8 Prozent des Kapitals respektive 1 Prozent der Stimmrechte. Die gekauften Aktien können unter anderem für Akquisitionen verwendet werden.

Liechtensteinische Landesbank

Die Börseninformationsplattform «LLB Quotes» der Liechten-steinischen Landesbank hat das Daten- und Informationsangebot für sämtliche Smartphones, Tablets und Computer angepasst. Die funktionelle Gestaltung im «responsive Design» ist unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem. Zudem wurden neue Funktionen und Inhalte integriert.

Vaudoise Versicherungen

Die Versicherungsgruppe Vaudoise hat von der Finanzmarktaufsicht Finma grünes Licht zur Übernahme von Animalia erhalten. Sie kann den Haustierversicherer nun in die Gruppe integrieren. Die Marke Animalia bleibt bestehen und Mitarbeitern der Animalia wurde ein Arbeitsvertrag bei der Vaudoise angeboten.

Nidwaldner Kantonalbank

Die Staatsbank bietet Kunden der Mobile Banking-App neu das Login per Fingerabdruck an. Zudem steht den Nutzern eine personalisierbare Startseite und eine Demoversion zur Verfügung.

RAM

Der Genfer Asset Manager stellt seine Anlagestrategien jeweils unter eine separate Marke. Diese sind: «ram systematic» und «ram tactical». Das Rebranding soll unter anderem die Expertise in beiden Strategien hervorheben.

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