News ganz kurz — September 2016

Gottex

Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

Avaloq

Der Bankensoftware-Entwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag. 

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

Finma

Die Eidgenössische Finanzmarkt-Aufsicht Finma nimmt ihre digitale Zustellplattform in Betrieb. Diese ermöglicht es den Beaufsichtigten und Prüfgesellschaften, Jahresberichte und weitere Dokumente elektronisch einzureichen. Mit SuisseID lassen sich die Dokumente zudem elektronisch signieren.

UBS

Mit einer Performance von durchschnittlich 0,5 Prozent schnitten die Pensionskassen im August leicht besser ab als im Monats-Durchschnitt seit Jahresbeginn. Das stellte der «Pensionskassen-Barometer» der Grossbank fest.

Schwyzer Kantonalbank

Ab sofort können auch Erstfinanzierungen von bestehenden Liegenschaften direkt über das Online-Hypotheken-Portal e-hypo.ch abgeschlossen werden. Die Kunden können dabei von attraktiven Zinsen profitieren, so das Staatsinstitut.

Swiss Life

Der grösste Schweizer Lebensversicherer platzierte erfolgreich eine nachrangige Anleihe von 600 Millionen Euro mit unbeschränkter Laufzeit; die Anleihe kann im Mai 2027 erstmals zurückbezahlt werden.

Mobiliar

Die genossenschaftlich organisierte Schweizer Versicherung Mobiliar hat im ersten Halbjahr 2016 das Prämienvolumen gesteigert und ein deutlich höheres Ergebnis erzielt. Der Gewinn stieg um 22 Prozent auf 229 Millionen Franken.

Kantonalbanken

Die Schweizer Staatsbanken haben im ersten Semester 2016 einen operativen Gewinn von 1,7 Milliarden Franken erzielt. Dies entspricht einer Zunahme von 34 Millionen Franken oder 2 Prozent. Die kumulierte Bilanzsumme aller 24 Institute erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 564,3 Milliarden Franken.

Knip

Das schweizerisch-deutsche Insurtech-Startup geht eine Vertriebs-Partnerschaft mit Axa Deutschland ein. Die Kooperation gilt nur im nördlichen Nachbarland und bringt Knip zusätzliche Vertriebs-Provisionen.

1875 Finance

Nach Eröffnung seines Multi-Family-Office in Luxemburg im Oktober 2014 hat der Genfer Vermögensverwalter 1875 Finance nun den «europäischen Pass» erhalten. Damit hat das Institut Zugang zu den 28 Mitgliedstaaten der EU. 

Fintech Schweiz-Singapur

Die beiden Finanzplätze sind übereingekommen, im Fintech-Bereich enger zusammen zu arbeiten. Dazu sollen örtliche Startups einfacher in den jeweils anderen Markt expandieren können, wie es hiess. Hinter der Übereinkunft stehen die Singapurer Finanzaufsicht (MAS) sowie das Staatsekretariat für internationale Finanzfragen (SIF).

Valartis

Die ausserordentliche Generalversammlung der chinesischen Juwelier-Gruppe Citychamp Watch & Jewellery hat den Kauf der Valartis Bank (Liechtenstein) abgesegnet. Somit wird der Verkauf der Valartis-Tochter noch im dritten Quartal 2016 vollzogen.

Vaudoise

Der Versicherer Vaudoise weist für das erste Halbjahr einen deutlich tieferen Gewinn aus als in der Vorjahresperiode. Das Ergebnis sank um ein Drittel auf 60,2 Millionen Franken. Als Grund führte die Gesellschaft die hohe Schadensbelastung im Juni und das schwächere Anlageergebnis an.

Postfinance

Die Postbank senkt per 1. Januar 2017 für bestimmte Geschäftskunden die Gebühren fürs bargeldlose Bezahlen an den Verkaufspunkten. Darauf haben sich die Finanzdienstleisterin und der Preisüberwacher geeinigt. Dies hat zur Folge, dass sich die Erträge der Postfinance in den Jahren 2017 und 2018 um je rund 4 Millionen Franken mindern werden.

Fundamenta Real Estate

Der Schweizer auf Immobilien-Investments spezialisierte Asset Manager hat im ersten Halbjahr 2016 einen um 10,7 Prozent höheren operativen Reingewinn von 3,27 Millionen Franken erzielt. Die Gesellschaft erwartet, auch im Geschäftsjahr 2016 die angestrebten Zielwerte zu erreichen.

Twint

Das Twint-Konsortium bestehend aus Postfinance, der SIX sowie den grössten Schweizer Banken Credit Suisse, Raiffeisen, UBS und ZKB erhält eine neue Aktionärin. Ab sofort ist auch die Waadtländer Kantonalbank (BCV) an der Schweizer Bezahl-App beteiligt.

Nexussquared

Der erste Schweizer Blockchain-Inkubator und das Startup Blockchain Source gehen eine strategische Partnerschaft in der Blockchain-Beratung ein. Beide Firmen unterstützen sich dabei auch gegenseitig bei der Durchführung von Veranstaltungen.

SIX

Die Anzahl möglicher Verletzungen der Offenlegungs-Pflicht seitens kotierter Unternehmen ging an der Schweizer Börse 2015 weiter zurück. Dies sei auf die verstärkte Durchsetzung durch die Finma und das Eidgenössische Finanzdepartement zurückführen, hiess es.

Mobiliar

Der Sachversicherer Mobiliar schliesst einen Börsengang aus. Er könne sich nicht vorstellen, dass die Mobiliar je an die Börse geht, sagte Chef Markus Hongler in einem Medieninterview.

Foord Asset Management 

Der südafrikanische Asset Manager hat von der FINMA die Bewilligung als Vertriebsträger erhalten. Damit kann die Tochtergesellschaft Foord (Switzerland) in der Schweiz Anlagefonds gemäss Kollektiv-Anlagegesetz vertreiben. Foord hat die Niederlassung in Zürich im Jahr 2015 gegründet und wird von Benjamin Hügli geleitet.

SIX

Die Schweizer Börsenbetreiberin hat im ersten Halbjahr 2016 das Konzernergebnis um 5,8 Prozent auf 134,9 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Ausschlaggebend für das Ergebnis war unter anderem ein ausserordentlicher Erlös aus dem Verkauf einer Liegenschaft.

Credit Suisse

Laut einer Studie der Grossbank bei 2'000 Schweizer KMU sehen sich diese Standortnachteilen ausgesetzt. Diese versuchen sie vor allem mit neuen Technologien wettzumachen. Bereits mehr als ein Fünftel der befragten KMU sind stark digitalisiert, so die Credit Suisse.

Compagnie Financière Tradition

Der Lausanner Broker hat im ersten Halbjahr mit 425 Millionen Franken in etwa gleich viel Umsatz realisiert wie in der Vorjahres-Periode. Das Betriebsergebnis reduzierte sich um 4,5 Prozent auf 354 Millionen Franken. Der Gewinn dagegen erhöhte sich um rund einen Drittel auf 29,4 Millionen Franken.

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