Das Absenken des technischen Zinsfusses von 3,5 Prozent auf 2,75 Prozent kommt die grösste Schweizer Pensionskasse Publica ausserordentlich teuer zu stehen.
Damit die Renten der 45'000 Pensionäre nicht sinken, müssen deren Sparguthaben aufgestockt werden. Das kostet Publica bis anfangs 2015 rund 1,5 Milliarden Franken, wie Publica-Chef Dieter Stohler gegenüber der «NZZ am Sonntag» bestätigt.
Damit die zukünftigen Rentensenkungen bei den aktuell Erwerbstätigen ebenfalls abgefedert werden, stellt Publica auch für die Aktiven rund eine Milliarde Franken zurück.
Die total 2,5 Milliarden Franken werden bis Ende 2015 aus vorhandenen Reserven und laufenden Erträgen kommen müssen, welche Publica erwirtschaftet.
Diese Woche meldete die Publica, den technischen Zinsfuss zu senken.
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Kommentare
Die Liste ist lang, wo hohe Gewinne zu holen sind. Wenn in der Schweiz das Aktienrecht und speziell die Vorsorgevorschriften hinter der aktuellen Wandlung globalisierter Finanzmärkte hinterherhinkt, ist es nicht verwunderlich, dass sich Vorsorgesparende mehr und mehr von Bund, Banken und Versicherungen bestohlen fühlen.