Swiss Re konkurrenziert eigene Kunden

Der Rückversicherer nimmt das Direktversicherungsgeschäft wieder auf, kündigte sein Finanzchef George Quinn an einer Investorenkonferenz an. 

An der «Helvea's Swiss Equities»-Konferenz stellte der Finanzchef der Swiss Re, George Quinn, die Wachstumsinitiativen des Rückversicherers vor. 

Da kündigte Quinn am Freitag an, dass der Rückversicherer künftig auch wieder mehr Erstversicherungsgeschäft schreiben wird. Ins Visier will er vor allem Firmen mit über 750 Millionen Umsatz nehmen. 

Zunehmende Konkurrenz zwischen Erst- und Rückversicherungen

Damit konkurrenziert der Rückversicherer seine eigene Kunden. Doch gerade die grossen Versicherungen sind je länger desto weniger auf Rückversicherungsschutz angewiesen.

Zugleich hofft Swiss Re darauf, dass die Solvency-II-Kapitalanforderungen möglichst rasch international in Kraft treten. Der Rückversicherer geht davon aus, dass dann vor allem kleinere Erstversicherer zur Erfüllung der Mindestanforderungen auf zusätzlichen Rückversicherungsschutz angewiesen sein werden.

Ausgelagertes Geschäft zurück nehmen

Wachsen wird das Prämienvolumen von Swiss Re auch nach der Rücknahme des an Berkshire Hathaway ausgelagerten Anteils.

Zudem sucht Swiss Re hochmargiges Neugeschäft vor allem in der Landwirtschaftsindustrie in Wachstumsländern wie Südamerika. Der Rückversicherer

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Raiffeisen

Die Zertifizierung der Energieeffizienz von Gebäuden erfährt in der Schweiz laut Raiffeisen breite Unterstützung. Die genossenschaftlich organisierte Bank und grösste Hypothekengeberin der Schweiz trägt dem Rechnung und bietet neu eine energetische Immobilienbewertung in der Hypothekenberatung an.

Profidata

Profidata, der Softwaredienstleister für Finanzunternehmen, hat in Deutschland die Abraxas übernommen. Abraxas ist spezialsiert auf die Konsolidierung und Qualitätssicherung von Finanzmarktdaten, Marktgerechtigkeitsprüfungen und Fair-Value-Berechnungen.

SigFig

Der amerikanische Robo-Advisor, an dem sich kürzlich auch die UBS beteiligte, hat eine weitere Finanzierungs-Runde erfolgreich hinter sich gebracht. Von diversen Investoren, darunter die Schweizer Grossbank und die spanische Banco Santander, löste SigFig rund 40 Millionen Dollar.

State Street

Der US-Asset-Manager State Street ist in Genf zum offiziellen Research Partner des International Forum of Sovereign Wealth Funds gewählt worden. Eines der ersten Forschungsprojekte sind langfristige Anlagestrategien.

Unicredit

Unicredit steigt in den Schweizer ETF-Markt ein. Die italienische Bank emittiert zwei ETFs an SIX Swiss Exchange und übernimmt für diese auch das Market Making. Damit wächst die Zahl der ETF-Anbieter an SIX Swiss Exchange erstmals auf 22 und die Produktauswahl steigt auf einen neuen Höchststand von 1‘240 Produkten.

Swisscard

Die Kreditkarten-Tochter der Grossbank Credit Suisse emittiert weitere so genannte Asset Backed Securities (ABS) zur eigenen Refinanzierung. Die neue Transaktion im Umfang von 200 Millionen Franken besteht aus drei Tranchen mit einer Laufzeit von drei Jahren, die an der SIX kotiert werden.

Credit Suisse

Die mächtige Rating-Agentur Fitch zieht der Schweizer Grossbank Punkte ab. Das Langzeit-Bonitäts-Rating senkt die Agentur dazu um eine Stufe auf A- von bislang A gesenkt. Der Ausblick wird auf «stabil» von «positiv» revidiert. Die Rating-Abstufungen begründet Fitch mit der Anfälligkeit des Geschäftsmodells der Bank gegenüber den gestiegenen Herausforderungen an den Kapitalmärkten.

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