Swiss Re konkurrenziert eigene Kunden

Der Rückversicherer nimmt das Direktversicherungsgeschäft wieder auf, kündigte sein Finanzchef George Quinn an einer Investorenkonferenz an. 

An der «Helvea's Swiss Equities»-Konferenz stellte der Finanzchef der Swiss Re, George Quinn, die Wachstumsinitiativen des Rückversicherers vor. 

Da kündigte Quinn am Freitag an, dass der Rückversicherer künftig auch wieder mehr Erstversicherungsgeschäft schreiben wird. Ins Visier will er vor allem Firmen mit über 750 Millionen Umsatz nehmen. 

Zunehmende Konkurrenz zwischen Erst- und Rückversicherungen

Damit konkurrenziert der Rückversicherer seine eigene Kunden. Doch gerade die grossen Versicherungen sind je länger desto weniger auf Rückversicherungsschutz angewiesen.

Zugleich hofft Swiss Re darauf, dass die Solvency-II-Kapitalanforderungen möglichst rasch international in Kraft treten. Der Rückversicherer geht davon aus, dass dann vor allem kleinere Erstversicherer zur Erfüllung der Mindestanforderungen auf zusätzlichen Rückversicherungsschutz angewiesen sein werden.

Ausgelagertes Geschäft zurück nehmen

Wachsen wird das Prämienvolumen von Swiss Re auch nach der Rücknahme des an Berkshire Hathaway ausgelagerten Anteils.

Zudem sucht Swiss Re hochmargiges Neugeschäft vor allem in der Landwirtschaftsindustrie in Wachstumsländern wie Südamerika. Der Rückversicherer

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Die grösste Schweizer Bank hat in den USA eine Klage gegen Kroatien eingereicht. Damit fordert die UBS die Rückzahlung von Schulden in der Höhe von 45 Millionen Dollar. Die Schulden stammen offenbar aus dem Jahr 1988. Die anderen Nachfolgestaaten Jugoslawiens seien ihren Verpflichtungen nachgekommen – nur Kroatien nicht.

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Swiss Re Corporate Solutions bietet in Grossbritannien, Irland und Italien künftig Versicherungsschutz gegen verunreinigte oder fehlerhafte Produkte (Kontaminationen) in der Getränke- und Lebensmittelindustrie.

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Bei 55 Prozent der in Europa durchgeführten M&A-Transaktionen werden die Datenschutz-Bestimmungen nur bedingt, bei weiteren fünf Prozent gar nicht eingehalten. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die der Secure-Cloud-Anbieter Drooms in Europa durchgeführt hat.

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Die Bilanzen der Pensionskassen haben sich im dritten Quartal 2014 leicht verschlechtert. Ende des letzten Quartals waren die Rechnungszinsen so niedrig wie seit geraumer Zeit nicht mehr. Dies zog höhere Verpflichtungen nach sich, wie aus der neusten Erhebung der Beratungsfirma Towers Watson hervorgeht.

UBS gegen Skimming

Die Grossbank UBS lanciert mit V Pay eine neue Debit-Karte. Diese soll besonderen Schutz gegen das «Skimming» von Kreditkarten-Informationen bieten. Dies, weil die Kartendaten nicht mehr auf dem Magnetstreifen, sondern auf einem Chip gespeichert werden.

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Newton, eine Investmentboutique von BNY Mellon, hat mit der Cambridge University eine fünfjährige Kooperation abgeschlossen. Ziel dabei ist, das Forschungsprogramm des Centre for Endowment Asset Management im Bereich langfristig orientierter Anlagen weiter auszubauen.

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Die Schweizer Tochter von Deutschlands grösstem Geldhaus hat sich im US-Steuerstreit selbst angezeigt. Können die amerikanischen Justizbehörden nachweisen, dass das Institut US-Kunden bei der Steuerhinterziehung geholfen hat, droht ihr eine Millionenstrafe. Dem Vernehmen nach soll die Deutsche Bank (Schweiz) nur einen verschwindend kleinen Teil an amerikanischen Kunden haben.

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