Swiss Life will Solvenz-Kapital aufbauen

Swiss Lifes Dividenausschüttung wird nochmals gering ausfallen, kündigt der Finanzchef an. Denn der Lebensversicherer will seine Kapitalpolster stärken.

An der «Helvea's Swiss Equities»-Konferenz stellte der Finanzchef der Swiss Life, Thomas Buess, das neue Programm «Swiss Life 2015» vor, das sich der Lebensversicherer gegeben hat.

Es setzt den Fokus aufs Asset Management. Es soll helfen, die Gebühreneinnahmen zu steigern. Die Kapitalmarktrisiken hat der Lebensversicherer daneben weiter auf ein Minimum reduziert und den Durationgap weiter geschlossen. 

Das Asset Management soll es richten

Die Swiss Life kündigt an, dass sie ihr Anleihen-Portfolio auch in Zukunft mit Immobilien-Zukäufen ergänzen will. Sie betont, dass sie ihr Liegenschaften weiterhin eine Anfangsrendite von 3,5 bis 3,8 Prozent einspielen, während zehnjährige Eidgenossen bei 0,7 Prozent liegen. 

Zum «Swiss Solvency Test» hielt Buess fest, dass Swiss Life zwar betreffend ihrem internen Prüfmodell im grünen Bereich liege, was die regulatorischen Kapitalisierungsanforderungen betrifft.

Aktionäre kurz gehalten

Zugleich will sich der chronisch schwach kapitalisierte Lebensversicherer aber bemühen, seinen regulatorischen Kapitalpuffer zu erhöhen. Die Gewinnausschüttung für 2012 dürfte sich daher am unteren Ende der Bandbreite  von 20 bis 40 Prozent bewegen.

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NEWS GANZ KURZ

SIX Swiss Exchange

Die Schweizer Börse führt mit dem SPI Select Dividend 20 einen neuen Index ein. Er basiert auf den 20 Aktien im SPI, welche im historischen Vergleich die höchsten Dividenden und die solidesten Renditen erzielt haben.

Swiss Life

Aktionäre des Versicherers erhalten die Auschüttung von 5,50 Franken pro Aktie am 30. April. An der Generalversammlung wurde zudem Adrienne Corboud Fumagalli in den Verwaltungsrat gewählt.

UBS

Verlorene Kredit- und Prepaidkarten können Bankkunden nun direkt über das E-Banking der UBS sperren lassen. Beim Vorgang wird auch gleich die Bestellung der Neukarte ausgelöst.

GAM

Der Vermögensverwalter GAM hat eigene Titel über 421 Millionen Franken zurückgekauft. Insgesamt erwarb er 30'865'269 eigene Aktien. Im Rahmen eines neuen Programms sollen über maximal drei Jahre bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien zurückgekauft werden.

40 Milliarden Dollar

So gross ist das Vermögen, das Wladimir Putin auf Schweizer Banken versteckt haben soll. Die Londoner «Times» nennt die Summe in einem Bericht über US-Pläne, Putins Privatvermögen zu blockieren. Das Problem: Putin habe die Gelder – laut amerikanischer Kenntnis – über Strohleute angelegt.

Leonteq

Die Aktionäre haben den Anträgen der Generalversammlung und der Schaffung von neuem Aktienkapital von bis 2,6 Millionen Franken zugestimmt. Zudem wird die Dividende auf 2 Franken pro Aktie erhöht. Die Auszahlung erfolgt am 27. April.

Optimismus

Die Schweizer CEOs sind zu 30 Prozent sehr optimistisch, was ihre Firma angeht – im Schnitt liegt die Quote bei 24 Prozent. Nur in China, Brasilien und Kanada sind die Chefs optimistischer. Insgesamt geben 80 Prozent der hiesigen Firmenchefs an, sehr oder recht optimistisch zu sein. Dies ergab eine Umfrage von Accenture.

Deutsche Bank

Welches Standing John Cryan mittlerweile hat, zeigt ein Gerücht, welches das «Manager Magazin» in der neusten Ausgabe streut: Danach soll der ehemalige UBS-CFO die Deutsche-Bank-Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen ersetzen. Die Bank dementierte umgehend.

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Philipp Egger, der ehemalige Chef der Axa Winterthur, ist vom Bundesrat in den Verwaltungsrat der Finma berufen worden. Die Amtsperiode dauert noch bis 2015. Mit Egger setzt sich der Finma-Verwaltungsrat nun aus neun Mitglieder zusammen.

BLKB

Die Baselbieter Wirtschaftskammer hat ihre Initiative zur Entpolitisierung des Bankrats der Kantonalbank eingereicht. Die Initianten fordern unter anderem eine Reduktion des Bankrats auf maximal sieben bis neun Mitglieder – heute sind es elf.

Pargesa

Die Genfer Beteiligungsgesellschaft Pargesa hat ihren Geschäftsbericht in deutscher Sprache auf ihrer Website online geschaltet.

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