Sesselrücken in der Nationale Suisse

In der Basler Erstversicherungsgruppe kommt es personellen Veränderungen. An der eingeschlagenen Strategie soll jedoch nichts geändert werden. 

Das bisherige Mitglied der Geschäftsleitung von Nationale Suisse und verantwortlich für den Bereich Specialty Lines Countries, Stefan Zemp, hat sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen. In der Folge werden Veränderungen in der Geschäftsleitung vorgenommen. Doch an der eingeschlagenen Unternehmensstrategie soll festgehalten werden.

Der 1. Mai 2013 formiert sich die Geschäftsleitung der Nationale Suisse neu. Der 43-jährige David Ribeaud übernimmt die Leitung für den Bereich Specialty Lines & Foreign Countries. Er ist seit 2012 Mitglied der Geschäftsleitung und hat bisher den Bereich Kundenservice & Nichtleben Schweiz geleitet.

In seiner neuen Funktion wird David Ribeaud die Weiterentwicklung der ausländischen Tochtergesellschaften und die nachhaltige Sicherung ihrer Profitabilität fortführen.

Interimistischer Nachfolger von David Ribeaud als Leiter Kundenservice & Nichtleben Schweiz wird Markus Deplazes (Jg. 1964). Er ist im September 2012 von der Zurich Schweiz zu Nationale Suisse gestossen, wo er als Leiter Schaden in den Bereich Kundenservice & Nichtleben Schweiz eintrat. Markus Deplazes ist zudem Dozent für Wirtschaftsrecht an der Kalaidos Fachhochschule Zürich und Dozent für Recht an der Akademie St. Gallen.

Nationale Suisse ist einer der kleineren europäisch ausgerichteten Erstversicherer. Das Unternehmen agiert als Nischenanbieter mit Schwerpunkt in Transport- und technischen Versicherungen, Angeboten für wohlhabende Personen und  Gesamtlösungen für KMU.

Vorsitzender der Geschäftsleitung ist seit 1. Januar 2005 Hans Künzle.

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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