Die Swiss Re will ehrgeizige Ziele formulieren

Die Swiss Re verlagert noch mehr Kapital und Mitarbeiter in die Wachstumsmärkte, um den enormen Geschäftsmöglichkeiten dort besser gewachsen zu sein.

Der Schweizer Rückversicherer hat mit seiner Strategie in den vergangenen drei Jahren gemäss eigenen Angaben sehr gute Ergebnisse erzielt und ist weiterhin auf Kurs, die gesetzten Finanzziele 2011-2015 zu erreichen.

Am jährlich stattfindenden Investorentag am heutigen Donnerstag in London berichtet die Swiss Re ausführlich über die strategischen Initiativen, welche die Bausteine für den Erfolg der Gruppe bilden.

Fokussierung auf Underwriting

Der Rückversicherer will mittels Fokussierung auf ein kompetentes Underwriting, in Kombination mit Forschung und Entwicklung und Kapitalstärke, weiterhin überdurchschnittliche Ergebnisse in den Kerngeschäftsbereichen erzielen.

Zugleich die die Swiss Re in Bereichen expandieren, die grosses Potenzial bieten, beispielsweise in den Wachstumsmärkten. Bereits jetzt generiert Swiss Re gemäss weiteren Angaben fast ein Fünftel des Prämienvolumens, also rund 5 Milliarden Dollar, in diesen Märkten.

Enorme Wachstumsraten

Da der Gesamtausblick für diese Märkte weiterhin positiv ist, wird das Prämienwachstum dort voraussichtlich weiterhin rund 8 Prozent jährlich betragen und damit mehr als doppelt so hoch sein wie in den entwickelten Märkten.

Die Swiss Re erwartet, dass vor allem die asiatischen Länder diesbezüglich führend sein werden. Beim Schliessen der bestehenden Lücke zwischen dem Wirtschaftswachstum und der geringeren Erst- und Rückversicherungs-Durchdringung in diesen Märkten dürften sich insbesondere für Lebenversicherungsprodukte Chancen ergeben.

Das Unternehmen verlagert kontinuierlich Kapital und Mitarbeitende in diese Wachstumsmärkte, um unabhängig vom Kundenstandort nahtlosen Kundenservice anbieten zu können.

Neue Finanzziele ab 2016

Der Zeitrahmen für die Finanzziele 2011-2015 endet im Dezember des kommenden Jahres. Die Swiss Re plant, im Februar 2015 die neuen Finanzziele bekanntzugeben, die ab 2016 gelten sollen.

Group Chief Executive Officer Michel M. Liès: «Die neuen Finanzziele werden auf die übergreifenden strategischen Ziele für die Gruppe und zugleich auf unsere drei Geschäftseinheiten ausgerichtet sein. Wir werden uns auf Rentabilität, Kapitalmanagement und Wachstum konzentrieren. Die Ziele werden bewusst ehrgeizig formuliert sein und grosse Anstrengungen verlangen; wir können es uns nicht leisten, uns auf unseren Lorbeeren auszuruhen. Wir streben weiterhin überdurchschnittliche Ergebnisse im operativen Geschäft an, um hohe Renditen für unsere Aktionäre zu generieren und zugleich unser rentables Geschäft auszubauen.»

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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