Stellenabbau bei Zurich: Kahlschlag in Zentrale?

Der Stellenabbau beim Versicherer soll insbesondere in Zürich stattfinden. Am Donnerstag werden die Details bekannt gegeben.

Zurich-CEO Martin Senn will am (morgigen) Donnerstag anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen auch die Details der vor fünf Monaten angekündigten Kostensenkungsmassnahmen bekannt geben.

Bislang wussten die Zurich-Angestellten nur, dass rund 800 der weltweit 55'000 Stellen abgebaut werden sollen und der Standort Zürich besonders betroffen sein werde.

450 bis 600 Stellen in Zürich

Wie die «Neue Luzerner Zeitung» in ihrer Mittwochs-Ausgabe schrieb (Artikel nicht online), wird das Zürcher Hauptquartier vom Kostensenkungsprogramm stärker betroffen sein als bislang kommuniziert. Das Blatt beruft sich auf drei Quellen, gemässe denen in Zürich zwischen 450 und 600 Stellen wegfallen.

Das käme einem Kahlschlag gleich. Denn Zurich beschäftigt am Hauptsitz am Mythenquai rund 1'200 Angestellte. Schweizweit sind es 5'400.
Im vergangenen März hatte es geheissen, dass im Rahmen des Kostensenkungsprogrammes inbesondere Grossbritannien, Irland und die Schweiz einer Prüfung unterzogen würden.

In der Schweiz werde lediglich ein Drittel des gesamten Abbaus anfallen. Danach sieht es nun nicht mehr aus. Zurich will jährlich rund 250 Millionen Dollar einsparen.

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NEWS GANZ KURZ

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

Zurich

Die Zurich Gruppe Deutschland hat den Altezza Bürokomplex in München erworben. Verkäufer des 2009 erbauten Bürogebäudes ist die Warburg-HIH Invest Real Estate. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Beraten wurde Zurich bei der Transaktion durch Luther Köln.

BEKB

Die BEKB Roggwil wird per 30. Juni 2017 in die Niederlassung Langenthal integriert. Die betroffenen Mitarbeitenden werden bei der BEKB weiterbeschäftigt. Die Integration erfolgt, weil sich das Kundenverhalten im Bankgeschäft stark verändert hat.

UBS

Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

Vontobel AM

Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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