Walter Kielholz verdient weniger

Die Vergütung für Swiss-Re-Präsident Walter Kielholz fiel 2014 geringer als im Vorjahr aus. Grösser ist die Lohneinbusse für Konzernchef Michel Liès.

Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz (Bild) verdiente 2,94 Millionen Franken in bar und 1,96 Millionen in Form von gesperrten Aktien. Insgesamt ergibt dies eine Vergütung von 4,9 Millionen Franken nach 4,96 Millionen im Vorjahr. Dies geht aus dem Geschäftsbericht der Swiss Re hervor.

Gesamtvergütung leicht tiefer

Mathis Cabiallavetta, Vizepräsident von Swiss Re, erhielt mit 2,45 Millionen Franken ebenfalls rund 200'000 Franken weniger.

Insgesamt erhielt der Verwaltungsrat eine Gesamtvergütung in der Höhe von 11,6 Millionen Franken nach 12,1 Millionen im Vorjahr zugesprochen, wobei insgesamt 15 Mitglieder entlohnt wurden. Von der Vergütung wurden 7,13 Millionen in Form von Honoraren und Zulagen in bar sowie 4,58 Millionen in Form von Aktien geleistet.

Weniger Lohn für den CEO

Grösser fiel die Lohneinbusse hingegen beim Konzernchef Michel Liès aus. Die Gesamtvergütung betrug 6,34 Millionen Franken nach etwas über 7 Millionen im Jahr 2013.

Das Fixum blieb dabei im Vergleich zum Vorjahr etwa gleich bei 1,83 Millionen Franken. Der variable Teil hingegen fiel um 700'000 Franken auf 4,5 Millionen Franken tiefer aus.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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