Nationale Suisse: Zwei neue Geschäftseinheiten

Zu ihren Halbjahreszahlen präsentiert die Nationale Suisse auch ein neues Geschäftsmodell. Mit dem Ziel: 20 Millionen Franken Mehrertrag.

Nationale Suisse hat zwei neue Business-Einheiten gebildet. Auf der einen Seite steht der Multi-Kanal Vertrieb Schweiz. Dieser wird von Ralph Jeitziner geleitet, dem früheren Chef der Abteilung Nicht-Personen/Vertrieb Schweiz.

Mit der zweiten neuen Abteilung, Kundenservice & Nichtleben Schweiz, stösst auch ein neues Gesicht in die Geschäftsleitung. Per 1. Oktober wird Sven Cattelan sowohl die neue Business-Einheit leiten als auch in der Geschäftsleitung Einsitz halten. Cattelan ist seit 2001 bei der Nationale Suisse. Zuletzt war er für das gesamte Schadenmanagement der Abteilung Nicht-Personen/Vertrieb Schweiz verantwortlich.

Mehr Wachstum durch Umstrukturierung

Die Schaffung der beiden neuen Business-Einheiten sollte neben einem höheren Kundennutzen auch die Effizienz steigern und damit mehr Geld in die Taschen der Versicherung spülen.

Insgesamt verspricht sich Nationale Suisse von ihrer neuen Struktur ein um 1 Prozent höheres Wachstum als der Markt. In Zahlen sollte sich dies bis 2010 mit Mehreinnahmen von 20 Millionen Franken zu Buche schlagen.

Positive Halbjahreszahlen

Nationale Suisse präsentierte ihre Umstrukturierung im Rahmen des Semesterabschlusses. Die Versicherung konnte ihr Konzernergebnis um 36 Prozent auf 91,1 Millionen Franken steigern.

Die Bruttoprämien lagen bei 998,8 Millionen Franken (ein Zuwachs von 0,8 Prouent). Die Combined Ratio sank auf 96,2 Prozent (Vorjahr: 97,8 Prozent). Auf der Gegenseite stieg die Solvency 1 Ratio: Durch mehr Eigenkapital dank dem Verkauf von Aktienpaketn beträgt sie nun 165,6 Prozent.

Detaillierte Halbjahreszahlen finden Sie unter diesem Link.

Nationale Suisse hat derzeit 34 Stellen ausgeschrieben.

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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