Zurich: Gewinn unter den Erwartungen

Mit 2,2 Milliarden Dollar liegt der Gewinn für die ersten drei Quartale 2009 knapp ein Viertel unter dem Vorjahr. Analysten hatten mehr erwartet.

Bisher hatte Zurich die Krise unbeschadet überstanden. Bereits zum 27. Mal hintereinander weist der Direktversicherer einen Quartalsgewinn aus. Mit 909 Millionen Dollar liegt dieser zwar beachtliche 490 Prozent über dem Vorjahresquartal, aber dennoch unter den Erwartungen der Analysten.

Denn bis Ende September 2009 hatte Zurich 24 Prozent weniger verdient als in derselben Vorjahresperiode. Besonders das Geschäft mit Schadensversicherungen hat gelitten. Dieses ist um 10 Prozent zurückgegangen, der Schaden-Kostensatz konnte jedoch um 1,9 Punkte auf 96,8 Prozent verbessert werden.

Solvabilität auf historischem Höchst

In den anderen beiden Kernbereichen von Zurich, Global Life und Farmers Management Services, konnte die Versicherung zulegen. In letzterem Bereich stiegen die Erträge und der Gewinn um jeweils acht Prozent. Im Geschäft mit Lebensversicherungen ist das Neugeschäft um zwei Prozent angestiegen.

CEO James Schiro begründet den Gewinnrückgang damit, dass man sich in den vergangenen Monaten um die Stärkung der Bilanz gekümmert habe: «In dieser Zeit fortwährender wirtschaftlicher Unsicherheiten konzentrieren wir uns weiterhin darauf, unsere Bilanz zu stärken, uns operativ zu verbessern und gewinnbringendes Wachstum zu erzielen.»

Die Gruppensolvabilität liegt auf einem historischen Höchstwert von 209 Prozent. Damit sei man auch auf künftige Konjunkturschwankungen gut vorbereitet, fügt Schiro an.

Den gesamten Quartalsbericht finden Sie unter diesem Link.

Offene Stellen bei Zurich Financial Services finden Sie unter diesem Link.

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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