Radfahrer wird Zurich-Chef

Mario Greco

Mario Greco (Bild: Maratona delle Dolomiti), designierter CEO der Zurich

Das Rätselraten um den künftigen Chef der Zurich Insurance Group hat ein Ende. Der neue Mann ist ein Rückkehrer, Italiener, arbeitete als McKinsey-Berater und ist ein begeisterter Radfahrer.

Der 56-jährige Mario Greco wird per 1. Mai 2016 Chief Executive Officer (CEO) der Zurich Insurance Group (Zurich), wie einer Mitteilung vom Dienstagabend zu entnehmen ist. Er folgt damit auf Tom de Swaan, der die Position ad interim innehatte, nachdem Martin Senn Ende Dezember 2015 zurückgetreten war.

Greco ist seit 2012 CEO von Generali, wo er ein Dreijahres-Turnaround-Programm angeführt hat, um die Rentabilität zu erhöhen und die Bilanz des italienischen Versicherers zu stärken. Davor war er bereits bei der Zurich tätig gewesen.

Mario Greco 503

Als Berater begonnen

Er stiess im Oktober 2007 als designierter Nachfolger des CEO Global Life und als Mitglied der Konzernleitung zur Zurich und wurde im April 2008 zum CEO Global Life ernannt. Im Jahr 2010 erfolgte die Ernennung zum CEO General Insurance, eine Position, die er bis 2012 innehatte.

Greco war nach einer langen Karriere im europäischen Versicherungsmarkt zur Zurich gestossen. Zuletzt war er CEO von RAS (Allianz Gruppe) in Mailand gewesen.

Seine berufliche Laufbahn begann er indessen im Bereich Management Consulting. Von 1986 bis 1994 war er für McKinsey & Company in Mailand tätig, wo er 1992 Partner und Partner Leader im Bereich Versicherungen wurde.

Ein Meister der Geldtheorie

Greco ist laut eigenen Angaben ein begeisterter Radfahrer. Er hat einen Bachelorabschluss in Wirtschaftswissenschaften der Universität Rom sowie einen Master in International Economics and Monetary Theory der Universität Rochester im Bundesstaat New York (USA).

 

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Der Zürcher Heimatschutz (ZVH) gibt beim Warenhaus Manor auf. Er akzeptiert den Entscheid des Verwaltungsgerichts, dass das Manor-Gebäude an der Zürcher Bahnhofstrasse kein Warenhaus bleiben muss. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die Swiss Life, will das traditionsreiche Gebäude umbauen und umnutzen.

WIR Bank

Die Genossenschaft-Bank hat den Halbjahresgewinn um 115 Prozent auf 17,2 Millionen Franken gesteigert. Zwar wurde das Ergebnis auch durch den Verkauf von nicht benötigten Immobilien begünstigt, doch auch ohne diesen ausserordentlichen Ertrag lag das Gewinnwachstum bei 44 Prozent.

Luzerner Kantonalbank

Die Luzerner Kantonalbank begibt eine 0,1-Prozent-Anleihe über 375 Millionen Franken. Die Laufzeit beträgt fünfzehn Jahre. Zeichnungsschluss ist der 12. September, die Liberierung erfolgt auf den 15. September 2016.

Allianz Suisse

Der Sachversicherer hat im ersten Halbjahr das Prämienvolumen um 1,9 Prozent auf rund 1,37 Milliarden Franken erhöht. Der Halbjahres-Gewinn kletterte um 12,2 Prozent auf 142 Millionen Franken. Damit setzt Allianz Suisse den positiven Trend fort.

Zürcher Kantonalbank

investiere.ch, die Schweizer Investitionsplattform für Startups, hat eine Finanzierungsrunde über 3,5 Millionen Franken abgeschlossen. Die Zürcher Kantonalbank hat sich dabei substanziell an der Kapital-Erhöhung beteiligt und ist neu Minderheitsaktionärin von investiere.ch.

Swiss Life

Corpus Sireo, eine Tochter-Gesellschaft der Swiss Life Asset Managers, kauft die Firmensitze der Zurich Deutschland in Köln und Bonn. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Was Corpus Sireo mit den Objekten vor hat, ist noch Gegenstand von Verhandlungen mit den Behörden.

Bernerland Bank

Die Regionalbank hat im ersten Halbjahr 2016 den Reingewinn um 6 Prozent auf gut 2 Millionen Franken steigern können. Der Zinserfolg nahm um 1 Prozent auf 10,2 Millionen Franken zu. Trotz des anhaltend schwierigen Zinsumfelds erwartet die Bank für das Geschäftsjahr 2016 einen Reingewinn auf Vorjahreshöhe.

Zürcher Landbank

Die Zürcher Landbank hat im ersten Semester 2016 den Gewinn auf über 1 Million Franken gesteigert. Dies ist ein Folge des höheren Zinserfolges, der um 2,5 Prozent auf 4 Millionen Franken stieg. Die übrigen Erfolgspositionen sowie der Aufwand blieben stabil.

Western Union

Der Zahlungsdienstleister Western Union und die SBB haben eine Smartphone-App lanciert. Sie ermöglicht Geldtransfers in über 200 Länder an mehr als 1'000 Billett-Automaten. Die Überweisung können entweder bar oder mit einer Bankkarte erfolgen.

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