Zurich: Tochtergesellschaften auf dem Prüfstand

Zurich-Hauptsitz (Bild: Zurich.com)

Zurich-Hauptsitz (Bild: Zurich.com)

So soll Zurich Insurance erste Schritte für den Verkauf ihrer Tochtergesellschaften in Südafrika und Marokko eingeleitet haben, wie «Bloomberg» aus informierten Kreisen erfuhr.

Der Versicherungskonzern habe Finanzberater für den Verkauf der Niederlassungen engagiert, hiess es weiter. Es sei aber noch keine Entscheidung über einen Verkauf gefallen.

Zurich in der Krise

Das Unternehmen prüfe, ob es gut positioniert sei, wenn es das Südafrika-Geschäft besitze, liess Zurich verlauten. Zu einem möglichen Verkauf des Geschäfts in Marokko wollte das Unternehmen keine Stellung nehmen.

Zurich hat derzeit mit diversen Schwierigkeiten zu kämpfen. 2015 ist der Netto-Gewinn um 53 Prozent eingebrochen. Der Gewinnrückgang ist massgeblich dem Kerngeschäft der Schadenversicherung (General Insurance) geschuldet, das zwei Quartale in Folge rote Zahlen schrieb.

Konzernweit sollen nun 8'000 Stellen der insgesamt 55'000 wegfallen, wie auch finews.ch berichtete.

 

 

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NEWS GANZ KURZ

SIX

Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds erreichte im Mai 2016 rund 894 Milliarden Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von knapp 20 Milliarden Franken oder 2,2 Prozent. Die Nettomittel-Zzuflüsse betrugen rund 340 Millionen Franken.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich am Kölner Fintech-Startup Moneymeets. Dieses betreibt eine Online-Plattform in den Bereichen Multibanking, Personal Finance Management und Versicherungen. Angestrebt ist ein Wissenstransfer, der Postfinance den Vorstoss in neue Geschäftsfelder ermöglichen soll.

Credit Suisse

Die Credit Suisse hat zum dritten Mal ihre Studie zum Finanzplatz Schweiz veröffentlich. Darin legt die Bank die Entwicklungen der letzten zwei Jahre dar, vergleicht die Positionierung internationaler Finanzplätze und geht auf Trends ein. Ausserdem sind in der Studie Faktoren für den zukünftigen Erfolg des Finanzplatzes definiert und es werden Handlungsempfehlungen sowohl für Marktteilnehmer als auch für Politik und Regulatoren gegeben.

Thurgauer Kantonalbank

Das Wahlprozedere für den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank ist bestätigt worden. Der Thurgauer Grosse Rat hat eine parlamentarische Initiative von drei SVP-Kantonsräten abgelehnt: Darin wurde verlangt, dass künftig das Parlament neue Mitglieder für den Bankrat vorschlagen kann - und nicht mehr die Regierung.

Banken-Rating

Die Ratingagentur Fitch hat das Langfristrating für die UBS auf «A+» von bisher «A» erhöht. Die Erhöhung der Langfristratings für UBS AG und UBS Schweiz reflektiere die Kapitalposition der Gruppe. Die Gruppe sei damit in der Lage, die vorrangigen Verpflichtungen auch im Liquidationsfall zu decken. Das Langfristrating für die Credit Suisse bleibt bei «A».

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