Zurich-Konzern: Marketing- und Medienchef geht

Vor zwei Jahren stiess der langjährige Berater zur Zurich, wo er die zusammengeführten Bereiche Marketing und Kommunikation leitete. Jetzt verlässt er das Unternehmen. Ad interim übernimmt Isabelle Welton den Job. 

Der erfahrene PR- und Medienberater Andreas Hildenbrand stiess Ende 2014 zur Zurich Insurance Group, wo er in seiner Funktion als Group Head of Marketing & Communications direkt an den damaligen CEO Martin Senn rapportierte, wie auch finews.ch seinerzeit meldete.

Nun hat sich Hildenbrand entschieden, die Zurich zu verlassen, wie Recherchen von finews.ch ergaben. Die Medienstelle bestätigte entsprechende Informationen. Er wird noch bis Ende Oktober 2016 im Unternehmen sein. Ad interim führt die oberste Personalverantwortliche, Isabelle Welton, den Job.

Schon mal bei der Zurich

Was Hildenbrand danach tut, ist noch unklar. Er werde vorerst viel Zeit haben, liess er verlauten. Vor seinem Job bei der Zurich arbeitete er bei der Zürcher PR-Agentur Lemongrass Communications. Zu den weiteren Partnern von Lemongrass gehört die frühere Credit-Suisse-Medienchefin Karin Rhomberg.

Bevor Hildenbrand 2009 zu Lemongrass wechselte, war er während sechs Jahren Head of Corporate Communications bei der Swiss Life. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen bei der Credit Suisse inne und war bereits während drei Jahren als Projektmanager für interne Kommunikation im Group Head Office der Zurich tätig.

Hildenbrand hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (lic. oec.) der Hochschule St. Gallen.

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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