Insurtech: Startup holt Investoren an Bord

Alexander Bojer, Gründer und CEO von Anivo

Alexander Bojer, Gründer und CEO von Anivo

Das Schweizer Versicherungs-Startup Anivo erweitert seinen Investorenkreis um zwei internationale Investorengruppen. Zudem wird der Verwaltungsrat mit einem Rückversicherungsfachmann verstärkt. 

Der 2015 in Zug gegründete Versicherungsberater Anivo bekommt Risikokapital von Investoren aus Deutschland und den Niederlanden, wie das Startup am Dienstag mitteilte. Über die Höhe der Investition wurden keine Angaben gemacht. 

Expansion ins Ausland

Mit dem neuen Kapital wird die Versicherungsplattform ausgebaut und weiteren Unternehmen zur Verfügung gestellt, hiess es weiter. 

«Darüber hinaus erhalten wir Zugang zu einem ausgezeichneten Netzwerk, das uns helfen wird, über die Schweizer Landesgrenzen hinaus zu expandieren», sagte Alexander Bojer, Gründer und Geschäftsführer von Anivo. 

Anivo betreut bereits 35'000 Mitarbeitende der SBB über ihre Versicherungsplattform, wie auch finews.ch unlängst berichtete. 

Erfahrener Swiss-Re-Mann

Albert Luc 500

Weiter verstärkt die Insuretech-Firma ihren Verwaltungsrat mit Luc Albert (Bild oben). Der Rückversicherungsfachmann war die letzten 22 Jahre in verschiedenen Managementfunktionen beim Rückversicherungsunternehmen Swiss Re in der Schweiz, Lateinamerika, USA und Deutschland tätig.

Aktuell hält Albert Verwaltungsratsmandate bei Startups in verschiedenen europäischen Ländern.

 

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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