Swiss Life baut Kollektivgeschäft stark aus

Mit einer Steigerung der Erträge um 20 Prozent hat Swiss Life 2009 erfolgreich abgeschlossen. In der 2. Säule erreicht sie eine überdurchschnittliche Verzinsung.

Der Gesamtertrag des Kollektivleben-Geschäfts der Swiss Life belief sich 2009 auf 7,60 Milliarden Franken. Im Vorjahr waren es noch 6,31 Milliarden Franken gewesen. Das Ergebnis aus dem Vorjahr wurde demnach um 20 Prozent übertroffen. Der CEO von Swiss Life Schweiz, Ivo Furrer, zeigt sich erfreut über das gute Resultat: «Wir haben in einem schwierigen Jahr ein gutes Ergebnis im Kollektivgeschäft erzielt.»

Zum höheren Ertrag habe vor allem das gute Anlageergebnis beigetragen, lässt die Swiss Life verlauten. 92,1 Prozent aller Erträge wurden zurück an die Versicherten gezahlt. Die gesetzlichen Mindestanforderungen wurden mit diesem Auszahlungssatz übertroffen. Das Betriebsergebnis der Versicherung belief sich 2009 auf 206 Millionen Franken.

Hohe Zinsen, billigere Verwaltung

Im vergangenen Jahr hat Swiss 2,4 Prozent an Zinsen für die obligatorischen Guthaben der Versicherten und 2,8 Prozent für die überobligatorischen Guthaben bezahlt, während die Verwaltungskosten in der 2. Säule um 5,6 Prozent gesenkt werden konnten.

In Zukunft will die Versicherung ihre Position im Schweizer Vorsorgemarkt weiter ausbauen. Hierfür will die Swiss Life vermehrt als Vorllsortiment-Anbieter auftreten. Hierfür sei auf den Mai das bestehende Produkteangebot entsprechend aufgestockt worden.

Offene Stellen bei Swiss Life finden Sie unter diesem Link.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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