Kein Zusammenschluss von Sanitas und KPT

Mehrere Punkte für die Umsetzung der strategisch motivierten Fusion liessen sich nicht in absehbarer Frist abschliessend klären.

Aus Sicht der Verwaltungsräte von Sanitas und KPT ist eine weitere Zeit der Ungewissheit indes nicht zu verantworten, damit die Unternehmen in ihren jeweiligen Zukunftsplänen nicht blockiert sind, wie es am Mittwoch hiess.

Seit der Bekanntgabe des geplanten Zusammenschlusses im Mai 2010 haben Sanitas und KPT an die Vorteile und den Mehrwert des Zusammengehens geglaubt und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Beide Unternehmen bedauern daher ausserordentlich, dass der Zusammenschluss vorerst nicht zustande kommt.

Zustand der Ungewissheit beendet

Dazu Jens Alder, Verwaltungsratspräsident von Sanitas: «Der Zusammenschluss von Sanitas und KPT wäre aus strategischer Sicht sinnvoll, davon bin ich nach wie vor überzeugt. Es hat sich aber leider gezeigt, dass die Umsetzung nicht in einem vertretbaren Zeitrahmen realisiert werden kann. Wir können den Zustand der Ungewissheit nicht weiter verlängern, wenn wir die Zukunft von Sanitas aktiv gestalten wollen.»

Walter Bosch, Verwaltungsratspräsident von KPT hält fest: «Wir haben Sanitas in den letzten Monaten als fairen und kompetenten Partner kennengelernt und sind nach wie vor von der strategischen Richtigkeit des Zusammenschlusses überzeugt. Aufgrund des unsicheren Zeitrahmens für die Umsetzung müssen wir heute einen Marschhalt einlegen, um die Interessen beider Unternehmen zu wahren.»

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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