Zurich lanciert erste Hochzeitsversicherung

Zwar kann niemand die Liebe versichern. Aber wenigstens fallen keine Kosten an, falls der schönste Tag im Leben einmal ausfallen sollte.

«Ist es nicht unromantisch die eigene Hochzeit zu versichern?» Bei dieser Frage kann Roberto T. nur den Kopf schütteln und entgegnen: «Ist es vielleicht romantisch, auf den Kosten für eine verschobene Hochzeit sitzen zu bleiben?»

Genau das ist dem 31-jährigen Bündner nämlich passiert. Just am Vortag seiner Hochzeit, wurde sein Vater mit Blaulicht ins Spital eingeliefert. Diagnose: Herzinfarkt. «An eine Feier war natürlich nicht mehr zu denken», erinnert sich Roberto.

Auf unbestimmte Zeit verschoben

Die Hochzeit wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Alles, was längst bestellt war, wurde storniert: Das Hotel, das Bankett, die Band, die Torte. Die meisten Lieferanten zeigten grosses Verständnis für die kurzfristige Absage und verzichteten auf einen Teil ihrer Forderungen.

«Fast 9'000 Franken musste ich aber trotzdem noch bezahlen», sagt Roberto. Für ihn kam neben der Enttäuschung wegen der abgesagten Hochzeit, der Sorge um seinen Vater noch der finanzielle Schaden.

Mit 69 Franken 20'000 Franken versichert

Wenigstens der finanzielle Schaden muss nicht mehr sein. Eine neue Hochzeitsversicherung von Zurich springt in solchen Fällen ein. Falls das Brautpaar, enge Angehörige oder die Trauzeugen durch Krankheit oder Unfall nicht zur Hochzeit erscheinen können, übernimmt Zurich die Annullierungskosten. Gleiches gilt, falls sie nicht zur Feier anreisen können.

Mit 69 Franken können 20'000 Franken versichert werden. Erhältlich ist das neue Produkt an ausgewählten «k kiosk-Verkaufsstellen».

Gedrückte Stimmung und schlechtes Gewissen

Die wohl prominenteste Hochzeitsplanerin der Schweiz, Caterina Pelosato, ist von der neuen Versicherung beeindruckt und aus langjähriger Erfahrung weiss sie auch: «Viele Hochzeiten finden statt, weil sich das Brautpaar eine Absage finanziell nicht leisten kann.»

Geheiratet wird also obwohl ein naher Verwandter zum Beispiel im Spital liegt. Eine gedrückte Stimmung und ein schlechtes Gewissen sind die Folge.

Neuer Termin steht

Mit einem Kloss im Bauch muss heute niemand mehr heiraten. Das hat sich auch Robert gesagt. Sein neuer Hochzeitstermin steht schon fest. Dieses Mal hat er sich vorsorglich eine Hochzeitsversicherung vom Kiosk geholt.

Übrigens, Robertos Vater hat sich zum Glück vollständig erholt. Jetzt freut er sich auf sein erstes Enkelkind.

 

 

 

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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