Swiss Re stellt Analyse-Tool zur Verfügung

Damit ihre Aktuare für lokale Märkte keine eigenen Codes mehr schreiben müssen, hat die Rückversicherung ihr Kernanalyse-Tool für die Massentauglichkeit angepasst.

Bisher konnten die hauseigenen Aktuare bereits auf die sogenannte Swiss Re Actuarial Library für die Aufstellung ihrer Analysen zurückgreifen. Aktuaren, die direkt in lokalen Märkten arbeitet, war dies jedoch noch nicht möglich.

Sie mussten sich mühsam eigene Analyse-Logik programmieren und damit viel Zeit und Aufwand verschwenden, um weniger effektive Funktionen als jene der Swiss Re zu entwickeln.

Dieses Szenario sollte nun der Vergangenheit angehören. In Zusammenarbeit mit JNBridge hat die Rückversicherung nämlich ihre numerischen Analysetools in eine Java-Umgebung integriert, berichtet «PR Newswire». Diese kann von lokalen Aktuaren einfach in Excel-Applikationen integriert werden.

Somit sollten sämtliche auf dem Globus verteilten lokalen Aktuare auf dieselben Analyse-Funktionen zurückgreifen können und doppelte Arbeit verhindert werden. «Ohne den Zwang, kritischen Code nochmals zu erfinden, können sie sich nun auf die für noch genauere Analysen auf die lokalen Marktbedingungen konzentrieren», kommentiert Johannes Hug, IT-Director bei der Swiss Re.

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NEWS GANZ KURZ

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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