Zurich-Klimapreis für Cernier und Planair

Über den Klimapreis reinvestiert der Konzern die Rückverteilung aus der CO2-Lenkungsabgabe in nachhaltige und ökonomisch sinnvolle Projekte.

Die Gewinner des Zurich-Klimapreises Romandie in Höhe von 50'000 Franken sind die Gemeinde Cernier und das Ingenieurbüro Planair.

Die Jury würdigt das grosse Engagement, im Rahmen des gemeinschaftlichen Projekts «Solution – L'indépendance énergétique de communes» die Energie, die für Cernier benötigt wird, über die Zeit gänzlich selber zu produzieren. Dies durch die Nutzung von Wasser, Wind, Sonne und anderen erneuerbaren und nachhaltigen Energieträgern.

Vorbildliche Projekte

Serbeco für die speziell konzipierte Halle zur Lagerung von Abfall. Für den Bau wurden Recyclingbeton und Holz aus der Region verwendet, während die neuartige Dachkonstruktion mit integrierten Solarpanels auf über 1'000 Quadratmeter für Strom sorgt.

Die Jury würdigt die konsequente Umsetzung des für die Region ökologisch und ökonomisch vorbildlichen Projekts.

Umweltfreundliche Umfärbung

Den dritten Preis in Höhe von 15'000 Franken erhält RedElec Technologie. Das Jungunternehmen hat ein innovatives Verfahren entwickelt, um Jeans-Stoffe umweltfreundlicher einzufärben.

Statt durch chemische Mittel wird der für die Denim-Industrie fundamentale Indigo-Farbstoff mit Hilfe von Strom wasserlöslich gemacht. Durch das schonende Verfahren gelangt kein Salz ins Abwasser.

Auszeichnung für Solar-Boote

Einen Sonderpreis in Höhe von je 5'000 Franken erhalten Coop Porrentruy und Grove Boats.

Die neue Filiale der Coop-Genossenschaft in Porrentruy setzt auf ein ökologisches und produktschonendes LED-Gesamtbeleuchtungskonzept. Grove Boats entwickelt, produziert und vertreibt innovative Boote mit Solar- und Hybridantrieb.

Engagement der Zurich

Konkret sucht Zurich nach umsetzbaren Projekten, die zur Senkung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre beitragen oder eine Verhaltensänderung in diese Richtung bewirken.

Der regionale Klimapreis ist bis Ende 2011 in fünf Regionen ausgelobt worden: Zürcher Oberland, Fürstentum Liechtenstein, Ostschweiz, Zentralschweiz und nun in der Romandie. Über 170 Projekte wurden eingereicht.

Ausweitung des Engagements

2012 weitet Zurich das Engagement aus und lanciert den Zurich-Klimapreis Schweiz & Liechtenstein.

«Wir werden den nationalen Klimapreis im ersten Quartal 2012 ausschreiben. Mit der Auszeichnung fördern wir nachhaltige Projekte mit Breitenwirkung – und leisten einen aktiven Beitrag zur Sensibilisierung für den Klimaschutz», sagt Thomas Buberl, CEO Zurich Schweiz.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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