Swiss Life steigert Reingewinn deutlich

Schwieriges Investitionsumfeld? Der Lebensversicherer erzielte letztes Jahr eine Anlagerendite von 3,8 Prozent. Andererseits sanken die Prämieneinnahmen.

Swiss Life konnte den Reingewinn von 560 Millionen Franken im Jahr 2010 auf 606 Millionen Franken im Jahr 2011 steigern. Der um Sonder- und Währungseffekte bereinigte Betriebsgewinn stieg von 751 auf mit 793 Millionen Franken. 

Hauptgründe für dieses Ergebnis seien «das ausgezeichnete Anlageergebnis, operative Fortschritte und das kontinuierliche Kostenmanagement», erklärt das Unternehmen dazu.

Das Anlageergebnis von 4,3 Milliarden Franken entspricht einer Nettoanlagerendite von 3,8 Prozent – dies bei einer Anlageperformance von 7,4 Prozent. Im Vorjahr hatte die Nettoanlagerendite 4,1 Prozent betragen.

Dagegen resultierte ein Prämienrückgang in lokaler Währung um 10 Prozent auf 17,1 Milliarden Franken. In der Schweiz wuchsen die Prämien von Swiss Life jedoch um 6 Prozent auf 8,1 Milliarden Franken.

Das Eigenkapital stieg um 23 Prozent auf 9,1 Milliarden Franken. Die Gruppensolvabilität betrug Ende letzten Jahres 213 Prozent – nach 172 Prozent im Vorjahr. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Gewinnausschüttung von 4.50 Franken je Aktie vor.

Prämien und Länder

Das sechsprozentige Prämienwachstum in der Schweiz erklärt sich vor allem aus dem Unternehmenskundengeschäft. Die Entwicklung zeige, «dass Vollversicherungslösungen und die damit verbundene Sicherheit gerade in konjunkturell unsicheren Zeiten einem grossen Bedürfnis entsprechen», sagt Swiss-Life-CEO Bruno Pfister.

In Frankreich gingen die Prämien währungsbereinigt insgesamt um 6 Prozent auf 4,4 Milliarden Franken zurück, ebenso in Deutschland, wo die Prämieneinnahmen um 6 Prozent auf 1,7 Milliarden Franken. Dies sei auf rückläufige Einmaleinlagen beim Kapitalisierungsprodukt zurückzuführen; die periodischen Prämien hätten indes um 3 Prozent zugenommen.

Das Segment Versicherungsgeschäft International, dessen Prämieneinnahmen zum Grossteil aus dem globalen Geschäft mit vermögenden Privatkunden stammen, wies mit 3 Milliarden Franken einen deutlichen Rückgang auf – er betrug 37 Prozent.

AWD verzeichnete eine Steigerung der Umsatzerlöse um 3 Prozent auf 561 Millionen Franken.

Die vom Investment Management verwalteten Vermögen beliefen sich auf 134,3 Milliarden Franken (+10%). Teil davon sind die verwalteten Vermögen für Drittkunden; hier verzeichnete die Gruppe einen Zuwachs von 4,3 Milliarden Fanken. Dieser Zufluss ist auch auf eine Akquisition in Frankreich und die Lancierung einer neuen Anlagegruppe in der Anlagestiftung Swiss Life zurückzuführen. 

• Das Info-Kit der Swiss Life zum Jahresabschluss finden Sie hier.


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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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