Sanitas und Swiss Life: Neue Krankenversicherung

Die Vorsorgeberater der Swiss Life sollen künftig gemeinsam entwickelte Produkte vertreiben. Ein erstes Beispiel ist die Lancierung von Swiss Life SimplyCare.

Sanitas führt seit Jahrzehnten Kooperationen mit diversen Partnern aus der Privatassekuranz. Nun verstärken Sanitas und Swiss Life ihre bestehende Kooperation im Vertrieb, wie sie am Donnerstag in einem Communiqué mitteilten.

Neu bieten sie ihren Kundinnen und Kunden in Zukunft ein ausgebautes und integriertes Beratungsangebot in den Themenbereichen Vorsorge und Krankenversicherung an.

Exklusiver Vertrieb

Die Vorsorgeberater von Swiss Life werden dabei exklusiv gemeinsam entwickelte Produkte vertreiben. Ein erstes Beispiel dafür ist die Lancierung von Swiss Life SimplyCare.

Die gemäss eigenen Angaben auf jede Lebenssituation angepasste Krankenversicherungslösung ergänzt die obligatorische Grundversicherung mit je einer ambulanten und einer stationären Zusatzversicherung.

Rund um die Uhr Service

Die Kundinnen und Kunden von Swiss Life SimplyCare sollen dabei von der Möglichkeit zur jährlichen Kostenoptimierung in der Grundversicherung profitieren, ebenso von einem minimalen administrativen Aufwand und von einem rund um die Uhr erreichbaren Ansprechpartner in Gesundheitsfragen.

Sanitas als eine der grössten Schweizer Krankenversicherungen und Swiss Life als Spezialisten für Vorsorge können somit nach eigenem Bekunden ihr Know-how gegenseitig verstärken. Sie garantieren bestehenden und neuen Kunden eine integrierte Beratung von hoher Qualität.

Engere Zusammenarbeit

Die Generalagenturen von Swiss Life bieten ein schweizweites, einfach zugängliches Netz von Beratungsstellen zu Versicherungslösungen sowohl in den Themen Vorsorge wie neu auch in der Krankenversicherung - damit soll die Kundennähe weiter verstärkt werden.

Sanitas und Swiss Life wollen ihre engere Zusammenarbeit für weitere Innovationen und die Entwicklung von neuartigen Versicherungslösungen nutzen, wie es weiter heisst.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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