Swiss Re will Asien-Geschäft von ING

Die holländische Bank will ihre asiatische Lebensversicherungs-Tochter loswerden. Der Schweizer Rückversicherer muss sich gegen AIG und Blackstone durchsetzen.

Bis zu sieben Milliarden Dollar will die holländische ING für ihre asiatische Lebensversicherungs-Tochter, wie der US-Nachrichtensender «Fox Business» berichtet.

Zu dem Kreis der Interessenten, bestehend aus MetLife, AIG, Korea Life und dem Private-Equity-Unternehmen Balckstone hat sich nun auch die Swiss Re gesellt.

Weiter will das Unternehmen PineBridge Investments, welches dem Hongkonger Tycoon Richard Li gehört und 2010 aus dem ehemaligen Asset Management der AIG entstanden ist, für die ING-Tochter mitbieten.

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NEWS GANZ KURZ

Walliser Kantonalbank

Das Staatsinstitut hat im vergangenen Jahr einen im Vergleich zu 2013 leicht höheren Gewinn von 56,3 Millionen Franken erwirtschaftet. Die Dividende soll unverändert bei 27 Franken bleiben. Für das laufende Jahr rechnet die Walliser Kantonalbank mit einem Ergebnis, das dem «guten» Abschluss von 2014 nicht nachsteht.

Raiffeisen

Die Genossenschaftbanken-Gruppe bereitet für den März die Ausgabe einer Hybridanleihe zur Stärkung der Eigenmittel vor. Raiffeisen Schweiz will damit das Wachstum unterstützen und den verschärften regulatorischen Vorschriften begegnen. Letzten Sommer war die Gruppe als systemrelevant erklärt worden. Damit stiegen auch die Anforderungen ans Eigenkapital.

Avaloq

Das Schweizer Softwareunternehmen ist von den «IBS Sales League Tables» das dritte Jahr in Folge als meistverkaufte Private-Banking-Lösung bewertet worden. IBS ist ein führendes Fachmagazin über Software.

Nationale Suisse

Die zur Helvetia-Gruppe gehörende Nationale Suisse hat das Reiseversicherungsportfolio der belgischen Tochtergesellschaft L'Européenne an Mapfre Asistencia verkauft. Damit sei der angekündigte Rückzug aus dem Direktversicherungsmarkt in Belgien abgeschlossen.

Credit Suisse

Die Grossbank plant für das zweite Quartal 2015 eine Kapitalerhöhung für ihren Immobilienfonds CS Real Estate Fund Interswiss. Der Fonds verwaltet hierzulande über 2 Milliarden an Vermögen und investiert vorab in Geschäftsiliegenschaften und Bauprojekte.

GAM

Der Asset Manager GAM hat die Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investieren (Principles for Responsible Investment, PRI), die von den Vereinten Nationen unterstützt werden, unterzeichnet.

HSBC

Die Justizbehörden in Venezuela verlangen von der britischen HSBC-Bank eine Liste mit Namen von Staatsbeamten, die ein Konto mit der Schweizer-Tochterfiliale in Genf unterhielten. Die Rede ist von mehreren Milliarden Dollar.

Royal Bank of Scotland

Das britische Finanzinstitut hat 2014 einen Verlust von 3,5 Milliarden Pfund erlitten. Grund waren Abschreiber und Rückstellungen für Rechtsfälle. Die RBS kündigte eine massive Schrumpfung ihrer Investmentbank an und will sich aus 25 Märkten zurückziehen. Zum Verkaufsprozess von Coutts International machte RBS keine näheren Angaben.

Morgan Stanley

Die US-Bank zahlt 2,6 Milliarden Dollar an das US-Justizministerium und beendet damit die Untersuchung im Zusammenhang mit dem Geschäft mit hypothekenbesicherten Anleihen. Die Bank hat für die Zahlung bereits 2014 Rückstellungen getätigt, sodass das Ergebnis nicht beeinträchtigt wird.

Commerzbank

Am Hauptquartier der Grossbank in Frankfurt führten Steuerfahnder eine Grossrazzia durch. Über eine Commerzbank-Tochter aus Luxemburg und der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama soll hunderte Deutsche Steuern hinterzogen haben, so der Verdacht der Behörden.

Finma

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma hat im Jahr 2014 zur Durchsetzung des Finanzmarktaufsichtsrechts insgesamt 673 Vorabklärungen durchgeführt und 59 Verfahren abgeschlossen. Zudem hat sie 479 Amtshilfegesuche ausländischer Aufsichtsbehörden erledigt.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank und Hewlett-Packard (HP) haben eine Vereinbarung über mehrere Milliarden Dollar unterzeichnet. Der Vertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren sieht die Modernisierung der globalen IT der Deutschen Bank durch HP vor. Die Vereinbarung hat zugleich die deutliche Senkung der weltweiten IT-Infrastrukturkosten der Bank zum Ziel.

Outsourcing

SunGard, ein Anbieter von Software und Technologie für die Finanzindustrie, ist eine Kooperation mit der Schweizer InCore Bank eingegangen. Die Zusammenarbeit umfasst eine Palette professioneller Geschäftsdienstleistungen für Privatbanken und Effektenhändler, darunter Makler- und Verwahrungsdienste. Die Zusammenarbeit wird gemäss weiteren Angaben Schweizer Privatbanken eine neue Plattform für das Outsourcing von Geschäftsprozessen bieten.

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