Rendite: Es gibt risikoarme Alternativen

Für Anleger war es schon vor dem SNB-Entscheid von Mitte Januar schwierig gewesen, zu aktzeptablen Risiken eine Rendite zu erzielen. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hat die Lage verschärft. Ein Investmenthaus meint, die richtige Lösung zu haben.

Wenn Pensionskassen oder Lebensversicherer eine jährliche Rendite von 1,75 Prozent erzielen müssen, was bleibt ihnen im aktuellen Umfeld? Diese Frage treibt seit dem 15. Januar jeden Anlagechef um.

Die Renditen von risikoarmen Staatanleihen sind zu tief oder sind sogar, wie im Falle des Zehnjährigen Eidgenossen, negativ. Aktien sind nach über fünf Jahren geldpolitisch getragenem Boom teuer und entsprechend riskanter geworden.

Der Immobilienmarkt zeigt Sättigungserscheinungen. Renditeobjekte sind teuer und heiss umworben. Die Frage, wo der Franken zu annehmbaren Risiken noch investierbar ist, bewegt die Schweizer Finanzbranche.

Alternative Anlagen?

Im Prinzip müsste jetzt die Stunde von Anbietern alternativen Anlagen schlagen. Aber nachdem Institutionelle Anleger mit vielen solcher Produkte in der Finanzkrise herbe Enttäuschungen erlitten haben, ist ein starkes Comeback unwahrscheinlich.

Die Westschweizer RAM Active Investments (RAM) glauben jedoch, dass sie mit einigen ihrer alternativen Produkte dennoch Chancen haben, auf erhöhtes Anlegerinteresse zu stossen.

Kaum Beta Index-Futures

Ihre Lösung sind Long/Short-Aktienfonds, die auf reinem Stock-Picking basieren. Das wichtige Zusatzelement, welches die Investmentmanager einsetzen, sind Index-Futures.

Dadurch soll erreicht werden, dass die ohnehin schon breit diversifizierten Fonds (zwischen 700 und 1'000 Titel) dauerhaft «beta-neutral» sind. Das heisst, sie korrelieren mit den Märkten praktisch nicht. Zu den Vorteilen dieser Fonds zählt RAM zudem eine tiefe Volatilität von 5 bis 6 Prozent und ihre hohe Liquidität. Sie sind bei der Finma registriert.

Ansprechende Rendite, wenig Risiko

Was die Rendite betrifft, sind diese Fonds zwar keine Raketen. Aber der auf Europäische Aktien angelegte «Long/Short European Equities» hat seit seiner Auflegung Ende 2011 eine annualisierte Rendite von 9 Prozent erzielt. 2014 lag sie bei 7,1 Prozent. Der entsprechende auf Emerging Markets ausgerichtete Long/Short-Fonds erzielte im selben Zeitraum eine annualisierte Rendite von 4 Prozent.

Jedoch war die Volatilität deutlich tiefer. Für ähnliche Ergebnisse anderer Anlageklassen in Schweizer Franken in den vergangenen drei Jahren muss man tatsächlich weit suchen.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Gegen die romantische Verblödung
  • Deutsche Bank im Visier Chinas
  • Die nächste Blase platzt im Bong
  • Nackfotos für einen Kredit
  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

So sieht der Banker der Zukunft aus

Mit aller Macht versuchen die Banken, ihr Geschäft ins Zeitalter der Digitalisierung zu retten.

Selection

Selection

Die USA, das neue Steuerparadies

Milliarden von Offshore-Geldern fliessen in die USA - die Vereinigten Staaten sind die neue Schweiz.

Selection