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finews.ch: Die interessantesten Artikel des Tages
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Artikel November 2008
«A Toxic Mix of Regulation and Subsidy», von Richard A. Epstein, in: «Forbes».
28. November 2008 - Noch ein Artikel, der gegen den Strom geschrieben ist: Stanford-Professor Richard Epstein analysiert die bislang bekannten Wirtschaftspläne von Barack Obama – und kommt zum Schluss, dass die Obamanomics viel Grund zur Sorge enthalten.
«Keeping The Swiss Mob At Bay», von Matthew Curtin, in: «Wealth Bulletin» oder «Wall Street Journal».
28. November 2008 - In der Schweiz wird es diskussionslos begrüsst, dass Ex-Manager der UBS rund 70 Millionen Franken zurückerstatten. Hier eine kritische Stimme: In der «Heard on the Street»-Kolumne thematisiert Matthew Curtin nicht nur, dass das Schweizer Vorbild international Druck aufsetzt, sondern stellt auch die Frage, ob der Vorgang denn wirklich so sauber ist.
«The Office Gift Guide», in: «Fortune».
28. November 2008 - Ein Geschenk für die Sekretärin? Eines für den Chef? Eines für wichtige Kunden? Oder auch eines für die Person, in die man sich im Büro verguckt hat? Hier gibt es dreissig Ideen. Die Bezugsquellen sind amerikanisch, aber die meisten Ideen lassen sich auch hier leicht umsetzen.
«Don't Get Depressed, It's Not 1929. Why All Those Great Depression Analogies Are Wrong», von Daniel Gross, in «The Big Money».
27. November 2008 - Noch ein tröstlicher Artikel: Er arbeitet die Unterschiede zur Grossen Depression aus, und die sind erheblich. Bloss ein Beispiel: Bis 1933 gingen in den USA rund 4000 Banken bankrott – im November 2008 sind es bislang 19.
«Porsche – aus Freude am Verdienen», von Melanie Ahlemeier, in «Süddeutsche Zeitung».
27. November 2008 - Gewiss: Porsche gehört nicht gerade zur Finanzbranche (allerdings sind seine Produkte doch recht branchenaffin...). Der Artikel verweist aber auf ein historisches Ereignis: Zum ersten Mal schafft es ein Konzern, mehr Gewinn als Umsatz auszuweisen. Entsprechend fürstlich die Gehälter der Manager. Eine Feelgood-Geschichte in schwerer Zeit.
«World's Top Real Estate Challenges», von Matt Woolsey, in «Forbes».
26. November 2008 - In der jetzigen Krise wurde es wieder klar und deutlich: Der Immobilienmarkt ist ein Rückgrat der Gesamtwirtschaft – ihr Zustand färbt auf alle ab. Das Wirtschaftsmagazin «Forbes» hat ein Dossier über die Immobilienmärkte weltweit erstellt: von Kalifornien bis Osteuropa.
«Citigroup: EU fürchtet Wettbewerbsverzerrung», von Nicole Bastian, Gertrud Hussia und Hans. G. Nagl, in «Handelsblatt».
25. November 2008 - Europäische Banken könnten durch die immense Finanzspritze für die Citigroup einen Wettbewerbsnachteil erleiden heisst es in Kreisen der EU-Kommission. Eine Beschwerde Brüssels bei der WTO sei aber im Bereich Dienstleistungen nicht möglich.
«Citi und die Rettung vor dem schwarzen Loch», von Peggy Pfaf f, in «Handelsblatt».
25. November 2008 - Die internationale Wirtschaftspresse setzt sich kritisch mir der Rettung der Citigroup auseinander. Eine Übersicht.
«HSBC chairman Stephen Green calls for new moral framework for banks», von Russell Hotten, in «Telegraph».
25. November 2008 - Einen Wandel des moralischen Rahmens in der Bankenwelt verlangt der Chairman der HSBC: Und der Wandel beginnt mit einer Reform des Lohn- und Bonussystems.
«Saving Citi May Create More Fear», von Eric Dash, in «The New York Times».
25. November 2008 - Die Citigroup ist zwar stabilisiert, die Branche ist aber in einem bedenklichen Zustand. Zudem werden Bedenken laut, die Institute könnten im Wissen um die Staatshilfe wieder grössere Risiken eingehen als sie verkraften.
«Ed Yardeni's 4% Solution» in «MarketWatch».
25. November 2008 - Der Ökonom Ed Yardeni sagt, die US-Regierung könnte die Finanzkrise schon morgen beenden. Den Zinssenkungen zum Trotz sind die Hypothekarzinsen so hoch wie vor einem Jahr. Festhypotheken für 30 Jahre zu 4 Prozent garantieren und die zehnjährigen Treasury Bonds auf 2 Prozent fixieren – und die Wirtschaft käme in Fahrt.
«US-Regierung stützt Citigroup», Financial Times Deutschland.
24. November 2008 - Die US-Regierung kauft Vorzugsaktien an dem ehemals größten Bankinstitut der Welt – dauerhaft und für einen zweistelligen Milliardenbetrag. Finanzministerium, staatliche Einlagensicherung und Zentralbank bürgen zudem für Risiken der Citigroup.
«The Bank Capital Hit Parade», von Jeffrey Goldfarb, «Breakingviews.com».
24. November 2008 - Seit Lehman Brothers pleite ging, jagen die Banken Kapital. Einige bezahlen sehr viel dafür, andere kriegen erstaunlich günstige Bedingungen. Eine Übersicht.
«Eine ganze Branche hat sich blind für Risiken an den Renditen berauscht», Bundespräsident Horst Köhler, «Frankfurter Allgemeine Zeitung am Sonntag».
23. November 2008 - Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler ging mit den Bankern am diesjährigen Bankenkongress in Frankfurt hart ins Gericht.
«Only the Good Buy Young. Why 20-year-olds should invest way more in the stock market, and 50-year-olds, way less», von Tim Harford, «Slate».
23. November 2008 - Populärökonom Tim Harford – auch bekannt aus seinen Financial-Times-Kolumnen – kramt hier eine alte goldene Regel des Aktieninvestments wieder hervor und legt sie jetzt, mitten in der Börsenkrise, neu auf. Erfrischend.
«Die Credit Suisse leert den Giftschrank», von Arthur Rutishauser, Sonntag.
23. November 2008 - Das Investmentbanking der Credit Suisse kommt nicht zur Ruhe. Nach den Verlusten drohen nun auch wieder Entlassungen.
«Wie Sie jetzt Ihren Job retten können», von Daniel Rettig, Wirtschaftswoche.
21. November 2008 - Die Ausgangslage: Im nächsten Jahr werden viele Unternehmen Stellen streichen. Die Idee: Dagegen muss man sich jetzt schon wappnen. Der Artikel listet Tricks und Methoden auf, mit denen man sich möglichst unentbehrlich macht.
«Legal Boutiques sue UBS and Citigroup», von Thom Weidlich, Bloomberg News.
20. November 2008 - Bei den vielen Klagen gegen die Grossbanken kommen vor allem kleine Anwaltsboutiquen zum Zug, denn die grossen Kanzleien wollen sich mit ihren besten Kunden nicht anlegen.
«In den USA hätte die Credit Suisse viel mehr Angst», Interview mit dem Anwalt Daniel Fischer, Newsnetz.
20. November 2008 - Der Anwalt Daniel Fischer möchte die Sammelklage auch in der Schweiz einsetzen. Gemeinsam hätten so auch kleine Bankkunden eine Chance etwa gegen die Credit Suisse, sagt er im Interview mit «Tages-Anzeiger»-Journalist Bruno Schletti.
«Lower profits, increased rules − but more reliable», von Sam Mamudi, Marketwatch.
20. November 2008 - Fundierter Artikel über die Aussichten der Finanzbranche nach den diesjährigen Ereignissen.
«Herr Bhatt sucht 25'000 Banker», von Heinz-Roger Dohms, Financial Times Deutschland.
20. November 2008 - Zur Abwechslung eine Feelgood-Geschichte aus der Bankwelt: Die State Bank of India will massiv expandieren. Indiens mächtigstes Finanzinstitut leidet kaum unter der Krise – eher schon profitiert es, weil auch die indischen Kunden Vertrauen in die kleineren Banken verlieren.
«Überblick - Stellenstreichungen bei Finanzinstituten weltweit», eFinancial Careers.
20. November 2008 - Die seit mehr als einem Jahr andauernde Finanzkrise hat mittlerweile Zehntausende Banker ihren Job gekostet – eine Übersicht.
«At Bailout Deadline, 60 Banks approved for $173 Billion», von Paul Kiel, ProPublica.
16. November 2008 - Aktuellster Überblick über die beantragten Kapitalspritzen der amerikanischen Banken. Interessant der Link auf die Grafik: Welche Bank beantragte wann wieviel? Was ist die Quelle? Was der Hintergrund?
«When Citi lost Sallie», von Geraldine Fabrikant, International Herald Tribune.
16. November 2008 - Sallie Krawcheck zählte an der Wall Street zu den wenigen Frauen ganz oben in der Chefetage, bis sie im vergangenen September ihren Job verlor. Die Hintergründe finden sich in diesem spannenden Artikel.
«Der Schock sitzt tief», Interview mit Josef Ackermann, von Fritz Pfiffner, NZZ am Sonntag.
16. November 2008 - Der Chef der Deutschen Bank gibt eine neuerliche Einschätzung zur Finanzkrise ab, die weit weniger optimistisch ausfällt als auch schon. In der Schweiz werde der Druck auf das Bankgeheimnis zunehmen.
«Input Online: Die Investmentbanker», Aufzeichnung der DRS-3-Hintergrundsendung «Input» von Sonntag abend.
16. November 2008 - Kaum eine Berufsgruppe war in den letzten Wochen so verfemt wie die Investmentbanker – hier kommen sie selber zu Wort: Investmentbanker erzählen über ihre Arbeit, ihren Funktionen und Aufgaben, ihr Selbstverständnis. Dauer: 1 Stunde.
«Lebensversicherungen im Dilemma», von Tino Andresen, Handelsblatt.com
14. November 2008 - Die Finanzkrise hat auch Folgen für die Lebensversicherer und ihre Kapitalanlagestrategie. Manche von ihnen wissen derzeit gar nicht wohin mit dem Geld. Eine Umfrage.
«Credit Suisse in talks on possible asset management joint venture», von Kate Burgess and Chris Hughes, Financial Times.
14. November 2008 - Was finews.ch tags zuvor noch als Gerücht vermeldete, scheint zur Gewissheit zu werden. Bei der Credit Suisse sind grössere Veränderungen im Gange.
«Goldman's Pay Will Be Dramatically Hit by Crisis», von Ian Katz, Bloomberg News.
13. November 2008 - Selbst bei der Vorzeigebank Goldman Sachs werden die Löhne wegen der Finanzkrise «dramatisch» sinken. Das besagt ein Bericht, vorab veröffentlicht, zu Handen des US-Senats.
«In London, the City goes into reverse», von Landon Thomas Jr. und Julia Werdigier, International Herald Tribune.
13. November 2008 - Nun müssen sich auch die erfolgsverwöhnten Londoner Investmentbanker auf schwierigere Zeiten einstellen, doch auch jetzt gibt es Krisengewinner, wie dieser lesenswerte Artikel zeigt.
«Auswirkungen der Finanzkrise: Run auf das Rettungspaket», Süddeutsche Zeitung.
12. November 2008 - Lange zierten sich die deutschen Banken, jetzt greifen sie zu: Der Artikel zeigt, dass im Hintergrund mehr und mehr Institute vom Regierungs-Geld profitieren wollen.
«UBS and the Diamond Smuggler», von Paul Sullivan, Portfolio.
12. November 2008 - Nicht brandneu (da bereits in der Oktober-Ausgabe des Hochglanz-Magazins Portfolio erschienen), aber heute brandaktuell: Eine grosse und spannend erzählte Reportage über Bradley Birkenfeld, seinen Fall, seine Aussagen und die drohenden Konsequenzen für die UBS.
«China sucht Banker: "Die USA sind zu dick"», von Joan Feng, Manager Magazin.
11. November 2008 - Job-Hoffnung für Flexible: China sucht in Europa und Asien nach Finanzfachleuten – nicht nur für die Banken, sondern auch für Verwaltungen und Versicherungen.
«Obama Backs Crackdown on Tax Havens», von Nick Mathiason/Heather Stewart, The Observer.
9. November 2008 - Der Artikel thematisiert Barack Obamas Aversion gegen tax havens und nimmt primär die britische Sichtweise ein: So geht es etwa um Konsequenzen für die Kanalinseln. Die Autoren berufen sich aber auch auf mehrere Leute im Team von Obama, laut denen Schritte gegen Steuerparadiese zu den ersten Aktionen der neuen US-Regierung gehören sollen, und er benennt die Akteure.
«Matching Up Presidents and the Economy, Grafik von Associated Press.
9. November 2008 - Eine hübsche kleine Grafik, und immer wieder brauchbar: Die wichtigsten Messlatten der Wirtschaftsentwicklung in den Amtszeiten aller US-Präsidenten seit Dwight Eisenhower.
«How the thundering herd faltered and fell» von Gretchen Morgenson, International Herald Tribune.
9. November 2008 - Ausführlicher Artikel, wie die amerikanische Grossbank Merrill Lynch in die Subprime-Krise geriet.
«Verzicht auf 12 Millionen», Interview mit Peter Wuffli, NZZ am Sonntag.
9. November 2008 - Das erste Interview von Peter Wuffli seit seinem Abgang als Konzernchef der UBS im Juli 2007. Insgesamt verzichtet Wuffli auf Vergütungen von 12 Millionen Franken und bringt damit andere Führungsleute in Zugzwang, ausserdem spricht er erstmals über sein Ausscheiden bei der grössten Bank der Schweiz.
«Onlinebanken entgehen dem Fiasko» von Rolf Lebert, Financial Times Deutschland.
8. November 2008 - Der Artikel konzentriert sich auf den deutschen Markt, aber er wirft ein Schlaglicht auf ein bemerkenswertes Detail (das in der Schweiz offenbar ähnlich gilt): Nicht nur Sparkassen stehen in der Krise gut da, sondern auch die Online-Banken.
«Grundidee der Boni ist pervertiert worden», Interview mit Finanzminister Hans-Rudolf Merz, Neue Zürcher Zeitung.
8. November 2008 - Das erste grosse Interview seit Merz' Rückkehr (und dem UBS-Bailout) ist auch online greifbar. Themen: Die Akzeptanz des UBS-Rettungspakets in Bevölkerung und Parlament, die Regulierungsdichte in der Bankbranche, Boni und Lohn-Obergrenzen.
«So When Will Banks Give Loans?» von Joe Nocera, International Herald Tribune.
8. November 2008 - Grandioser Artikel von Joe Nocera über die Bankbranche, die gar nicht die Absicht hat, die Staatssubventionen für neue Interbanken-Kredite einzusetzen, sondern für neue Übernahmen. Kann das gut kommen?
«Wall Street hofft trotz Finanzkrise auf Boni» von Norbert Kuls in Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).
6. November 2008 - Während man in der Schweiz bereits über die Rückgabe von Boni diskutiert, hoffen die Banker an der Wall Street auf einen pekuniären Geldsegen per Jahresende. Aus Sicht von Durchschnittsverdienern dürfte die Gesamtvergütung selbst in Krisenzeiten immer noch astronomisch erscheinen, schreibt die FAZ.
«Obama assembles advisors» von Robert Schroeder in MarketWatch.
6. November 2008 - Der künftige US-Präsident Barack Obama wird sich am Freitag mit zahlreichen Top-Shots aus der Wirtschaft beraten, darunter Grossinvestor Warren Buffet, der frühere Finanzminister und Citigroup-Banker Robert Rubin sowie der ehemalige Chef der US-Börsenaufsicht Wiliam Donaldson. Zu seinen engsten Gesprächspartnern zählt übrigens auch Google-CEO Eric Schmidt. Mehr über Obamas künftiges Wirtschaftsteam weiss der Onlinedienst MarketWatch.
«How FDR saved Capitalism in Eight Days» von David Greenberg in Slate.
5. November 2008 - Es gibt viele Vergleiche der heutigen Finanzkrise, aber wenige, die viel bringen. Dieser hier macht zum Thema, welche die Möglichkeiten der US-Präsident Franklin D. Roosevelt in der Great Depression hatte – und spiegelt so die Macht der Politik in einer Krise wie der unseren. Acht Tage genügten, um die Kurve zu kriegen, so die Grundthese. Nötig war, dass die Regierung die modernen Medien - damals vor allem: das Radio - beherrschte. Angesichts der Stärke, mit der Obama die Medien managt, ein Grund zu Hoffnung.
«Credit Suisse recruits high-profile wealth managers from UBS», in Wealth-Bulletin.
5. November 2008 - Wieder ist es der CS gelungen, in Nordamerika mehrere Wealth Manager vom Schweizer Konkurrenten abzuwerben. Die Seitenwechsler verwalteten rund 2.5 Milliarden Franken.
«In Modeling Risk, the Human Factor was Left Out» von Steve Lohr in New York Times.
5. November 2008 - Die Aussage klingt banal: Nämlich dass die Risikomodelle des Financial Engineering in den letzten Jahren den menschlichen Faktor unterschätzt, wenn nicht völlig ausgeblendet haben. Der Artikel weist aber auch zu wissenschaftlichen Modellen und Forschern, die Ideen entwickeln zum Wiedereinbezug des Menschen in die Finanzwirtschaft und -wissenschaft.
«Swiss Re: Tritt CEO Jacques Aigrain zurück?» von Pascal Ihle in der Handelszeitung.
5. November 2008 - Es war zu erwarten, dass nach den enttäuschenden Zahlen von gestern auch Spekulationen über einen Abgang des Swiss-Re-Konzernchefs auftauchen. Der Artikel hier bietet einen Überblick über die Argumente und Argumentationen.
«Obama's Victory: Three Lessons for Business» von Jack und Suzy Welch in Business Week.
5. November 2008 - Aus aktuellem Anlass: Was können Manager vom neuen US-Präsidenten lernen? Jack und Suzy Welch erkennen drei grundsätzlich gültige Management-Prinzipien: Klare Vision, saubere Umsetzung und Unterstützer in wichtigen Positionen.

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