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Artikel Januar 2009
«Was Banker verdienen», von Hansueli Schöchli, in: «Der Bund»
31. Januar – Ein Versuch, die Gehaltsrahmen in den Schweizer Banken zu erfassen. Nicht-Banker erhalten einen allgemeinen Überblick, Banker erfahren das eine oder andere über das Fremdbild ihres Berufsstandes.
«Gutachten bringt US-Steuerbehörde unter Zugzwang», von Zoé Baches und Markus Städeli, in: «NZZ Online».
30. Januar – Wussten die Amerikaner bei der Unterzeichnung des Qualified-Intermediary-Abkommens, worauf sie sich einliessen? Die NZZ berichtet von einem interessanten Gutachten der Universität Basel: Danach wies die Schweiz mehrfach darauf hin, dass das Abkommen die Zwischenschaltung von Vermögensverwaltern in Drittländern ermögliche.
«Ich verspreche nichts, also glauben Sie mir», Interview mit Peer Steinbrück, in «Berliner Zeitung».
29. Januar – Der deutsche Finanzminister spricht sich erstmals für die Schaffung von Bad Banks aus.
«Eigenhandel beerdigt», von Holger Alich, Rolf Benders, Dirk-Hinrich Heilmann und Peter Köhler, in «Handelsblatt».
29. Januar – Der Eigenhandel der Banken ist kein Ertragsfaktor mehr. Wie soll er kompensiert werden?
«Die Talsohle ist bald erreicht», Interview mit Micahel Hüther, in «Die Zeit».
29. Januar – Good news für die Schweiz? Der deutsche Ökonom Michael Hüther glaubt an eine schnelle Stabilisierung der deutschen Wirtschaft – und fordert mehr Hilfe für die Banken.
«Chefetagen dürfen keine Kuschelecken sein», Gespräch mit Brigitte Zypries, in «Sueddeutsche».
29. Januar – Die deutsche Justizministerin über Gehaltsexzesse, ehrbare Kaufleute und Verwnatowrtung von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung.
«A 40-Year Wish List», in «Wall Street Journal».
29. Januar – Warum sollte man ernsthafte Krisen nicht ungenützt lassen? Sie machen politische Wunder möglich.
«Thain's Side»: Interview der CNBC-Reporterin Maria Bartiromo mit John Thain.
28. Januar – Wie war das mit dem Luxusbüro? John Thain, der ehemalige Merrill-Lynch-Chef präsentiert am Fernsehen seine Sicht des Rauswurfs.
«Ponzi regiert». Der neue Wegelin-Anlagekommentar von Konrad Hummler
28. Januar – Der Staat als Riesen-Ponzi: Ob bei den überschuldeten Staatskassen, in den Sozialwerken oder bei den Staatsstützen für unrentable Unternehmen – das Ponzi-Prinzip lauert überall.
«It's Aliiive!», von Mark Gimein, in «The Big Money».
27. Januar – Wallstreet ist tot. Aber es gibt Zeichen dafür, dass das Zombie aus der Gruft steigt.
«Davos, Downsized», in «Portfolio».
27. Januar – Die Liste der Big Shots der Wirtschaft, die es nicht nach Davos ans WEF schaffen, wird länger und länger. Besonders rar machen sich die Banker.
«Ein offenes Geheimnis», Von Gerd Zitzelsbereger, in «Sueddeutsche».
27. Januar – Für Klaus Zumwinkel war es noch recht einfach, den deutschen Fiskus über Liechtenstein zu umgehen. Die Situation hat sich geändert.
«Zahl der Arbeitslosen steigt 2009 nicht», Interview mit Axel Weber, in «Bild».
26. Januar – Der Präsident der Deutschen Bundesbank sagt, warum alle Vergleiche mit der Weltwirtschaftkrise der 30er-Jahre übertrieben sind und warum Rettungspakete doch nötig sind.
«The Talented Mr. Madoff», von Julie Creswell und Landon Thomas, in: «New York Times».
25. Januar – Ein grosses Porträt von Bernard Madoff. Untersucht wird die Persönlichkeit, und dabei treten zwei Züge in den Vordergrund, die sich fatal ergänzten: teils war Madoff eine perfekte Integrationsfigur für die Wall Street, teils war er ein sehr versierter Finanztechnik-Scharlatan.
«Assessment Center: Sinnvoller Kandidatenfilter oder Stunde der Selbstdarsteller?», in: «Wirtschaftswoche».
23. Januar – Eigentlich diskutiert der Artikel die übliche Problematik der Assessment Centers: falsche Gewichtung, ethische Problematik, Chancen für Schwätzer. Interessant wird aber die Aktion, welche die «Wirtschaftswoche» damit aufgleisen will: Das Blatt sucht möglichst viele Erfahrungsberichte... Daraus wird man dann wirklich lernen können.
«Best 25 Financial Blogs», in: «Time Magazine».
23. Januar – Ein attraktiver Überblick über die anderen Stimmen aus der Finanzwelt. Breit gestreut – von Klatschblogs bis zu Marktkommentaren und vereinzelten Blogs, die sich allgemeineren wirtschaftspolitischen Fragen widmen.
«Bankaktien: Bilanz des Schreckens», in: «Handelsblatt».
22. Januar – Eine Durchklick-Strecke: Es beginnt bei HSBC (minus 47 Prozent) und endet bei Royal Bank of Scotland (minus 98 Prozent). Die Galerie zeigt, welche Grossbanken seit Juli 2007 wieviel an Aktienwert verloren. Auf Rang 18 von insgesamt 29 liegt die UBS sogar halbwegs respektabel – immerhin vor ING, Deutsche Bank oder Barclays.
«The worst is yet to come», von Daniel Roubini, in «Forbes».
22. Januar – Eine Einstimmung auf seine Ende Woche erscheinende Studie? Dr. Doom malt ein trübes Bild von der Weltwirtschaft. Die Rezession bis Ende 2009 werde nur von einer mageren Erholung abgelöst.
«Staat will Bankbilanzen entgiften», von Donata Riedel, Frank M. Drost, Hans G. Nagl und Marietta Kurm-Engels, in «Handelsblatt».
22. Januar - Die deutsche Regierung arbeitet fieberhaft an einem neuen Rettungsplan. Sie will bis Mitte Februar einen Weg finden, Geldhäuser vor weiteren Abschreibungen zu schützen, ohne alle Verluste sofort dem Staat aufzubürden. Alles deutet auf eine «Bad Bank light» hin.
«CS: Das Handelsgeschäft wirft Schatten», in: «Handelszeitung».
21. Januar – ein Artikel, der heute an den Börsen zu reden gibt: Verlor die CS im Oktober eine Milliarde pro Woche? Droht ihr ein Jahresverlust von 6 Milliarden Franken?
«Credit Suisse loss seen at 6 bn Sfr», Reuters-Bericht.
21. Januar – Eine Weiterführung des «Handelszeitungs»-Artikels mit zusätzlichen Einschätzungen über den Zustand der Credit Suisse und über Börsenreaktionen.
«Invest in Obamania. The Big Money's Guide to stocks that define Obama», in: «The Big Money».
21. Januar – Sowohl die Redaktion von «The Big Money» als auch Jim Cramer von der Sendung «Mad Money» auf CNBC haben ein Portfolio zusammengestellt. Prinzip: Welche Aktien profitieren am meisten von Obamas Regierung? – Jetzt läuft das Rennen, hier nachzuverfolgen.
«Should We Force Banks to Lend?», von Floyd Norris, in «New York Times».
20. Januar – Im Zentrum der Rettungsaktionen für die Banken stehen nicht die Bedürfnisse der Banken, sondern der Wirtschaft.
«Die Schweiz geht topfit in die Abschwungphase», ein Gespräch mit SNB-Präsident Jean-Pierre Roth, in «FAZ».
20. Januar - Nationalbankchef Roth nimmt Stellung zur Situation der UBS und der Credit Suisse, zur Obergrenze in der Kreditvergabe und zum UBS-Wertschriftenpaket im Portefeuille der Zweckgesellschaft.
«Citigood,Citibad», von Liz Moyer, in «Forbes».
20. Januar – Sind Bad Banks die Lösung? In den 1980er Jahren hatte sich der Ansatz bewährt.
«Es war der ungute Einfluss der Angelsachsen», Gespräch mit Commerzbank-Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller, in «FAZ».
19. Januar - Ist Lehmann an allem schuld? Über die Ursachen der Krise.
«European companies in record bond sales» von Anousha Sakoui und Adelene Lee, in «Financial Times».
19. Januar - Es gibt doch noch Wachstumsmärkte im Bankgeschäft: Das Emissionsgeschäft mit Obligationen läuft auf Hochtouren
«Belastungsprobe für deutschen Krisenplan», von Monika Dunkel und Rolf Lebert, in «Financial Times Deutschland».
19. Januar - Bundesbank und Finanzaufsicht BaFin haben bei 20 Banken in Deutschland einen weiteren Abschreibungsbedarf von 300 Milliarden Euro auf illiquide Wertpapierpositionen festgestellt.
«Die wichtigsten Benimm-Regeln für 13 Länder», in: «Wirtschaftswoche».
16. Januar – Wie lädt man in England zu einem Geschäftsessen ein? Was bedeutet es, wenn einem der russische Verhandlungspartner auf die Schulter klopft? Wann erwarten Chinesen Geschenke? Ein Führer durch die Benimm-Kulturen in wichtigen Ländern. Ganz praktisch.
«Wann Krisen der Karriere schaden», in: «Manager Magazin».
14. Januar – Was ist, wenn sich das Image der eigenen Firma verschlechtert: Beschädigt das den Ruf des einzelnen Mitarbeiters? Der Artikel verweist auf eine Studie, die das Phänomen untersucht.
Die Ergebnisse sind teils ermutigend: Für schlechten Geschäftsgang werden die Mitarbeiter offenbar kaum verantwortlich gemacht. Aber wenn das Unternehmen gegen Ethik und Moral verstösst, färbt das ab.
«CEO Firings on the Rise as Downturn Gains Steam», in: «Wall Street Journal».
14. Januar – Nur schon seit Anfang Januar wurden sechs Chefs von amerikanischen Grosskonzernen gefeuert. Das «Wall Street Journal» zeigt auf, weshalb 2009 zum Jahr der CEO-Dämmerung in den USA werden könnte – und wessen Stuhl wackelt.
«Citi's Seismic Shift», in: «Forbes».
14. Januar – Was plant Citi-Chef Vikram Pandit? Wie ist die Strategie hinter der Zusammenlegung des Brokergeschäfts mit JP Morgan? Eine erste Analyse des neuen Profils der Citigroup: Die Megabank bewegt sich hin zu Corporate Finance, sie baut hingegen ihr Profil im Retail Banking ab.
«Aufseher im kalten Wasser», von T. Öchsner, in «Sueddeutsche».
13. Januar - Staatliche Vertreter in den Aufsichtsgremien der Unternehmen sind auf ihre Aufgabe schlecht oder gar nicht vorbereitet.
«Tito Tettamanti accuse l'Etat d'être à l'origine de la crise», Gespräch mit Tito Tettamanti, in «Le Temps».
13. Januar - Wo waren die Aufsichtsbehörden, als die Banken Bilanzen wie Hedge Fonds zeigten?
«Citigroup Comes Undone», von Liz Moyer, in «Forbes».
12. Januar 2009 - Die Ära von Sandy Weills Superbank geht zu Ende
«Der letzte Schuss», von Ulrich Schäfer, in «Sueddeutsche».
12. Januar - Das umstrittene Experiment mit Keynes in Deutschland – und anderso – darf nicht so enden wie in den 1970er Jahren, als die Schuldenberge ins Unermessliche stiegen. Ausgestanden ist die jetzige Krise erst, wenn die Schulden des Jahres 2009 wieder abgetragen sind.
«Rettungsschirm legt Keim für nächste Krise», ein Gespräch mit Stefan Homburg, in «FAZ».
12. Januar 2009 - Die Lage der Weltwirtschaft sei nicht so dramatisch, wie sie einige Akteure darstellen, sagt der deutsche Ökonom Stefan Homburg.Interessierten Kreisen sei an der Uberspitzung gelegen.
«Pressured by I.R.S., UBS Is Closing Secret Accounts», in «New York Times».
9. Januar - Unter dem Druck der amerikanischen Steuerbehörde IRS schliesst die UBS ungefähr 19'000 Offshore-Konten, die nicht deklariert worden waren.
«Karriere bei den Champions: Die Welt ist nicht genug», in: «Manager Magazin».
9. Januar – Ein Innenbericht über die Arbeit, die Unternehmenskultur und die Karriereverläufe beim Allianz-Konzern.
«Charges Filed Against Forte», in: «Philadelphia Inquirer».
9. Januar – Die USA haben einen neuen Fall Madoff, allerdings deutlich kleiner. Der Investmentmanager Joe Forte soll Anleger um etwa 50 Millionen Dollar betrogen haben. Hier der ausführlichste Bericht.
«How To Manage Your Business in a Recession», in «Fortune».
9. Januar – Was Manager jetzt tun müssen, prägnant zusammengefasst in Form von zehn Tipps. Zum Beispiel: Nicht einfach auf die Preise drücken. Oder: Gute Leute holen.
«Finanzbranche fordert rettende Bad Bank», in «Spiegel».
8. Januar - Der deutsche Bankenverband verlangt die Gründung einer Bad Bank – sonst werde sich Deutschlands Finanzindustrie kaum erholen.
«Sturm im Turm der Commerzbank», von Nina Luttmer und Tim Bartz, in «Financial Times Deutschland».
7. Januar 2009 - Am 1. September 2008 verkündete die Commerzbank die Übernahme der Dresdner Bank. Ein Meilenstein für die deutsche Finanzbranche schien erreicht zu sein. Nun wackelt der Deal.
«Das Finanzsystem stärken – nicht die schwachen Banken», Interview mit Gerhard Hofmann, in «FAZ».
7. Januar 2009 - Vom Staat gestützte Banken locken in Deutschland Kunden mit guten Konditionen. Die Genossenschaftsbanken, die keine Staatshilfe beanspruchen ärgert das. Gerhard Hoffmann, Vorstand im Bundesverband der Volrs- und Raiffeisenbanken, fordert, die Staatshilfe an Bedingungen zu knüpfen.
«Solution of sorts», von John Foley, in «breakingviews.com».
5. Januar 2009 - Die Credit Suisse verkauft einen grossen Teil ihres nichtschweizerischen Asset Managements an die britische Aberdeen. Kein perfekter Deal findet der Autor und sagt warum.
«UBS Currency Man Drops Bonus to Run Luxury Ski-Maker», von Joseph Heaven und Matthias Wabl, in: «Bloomberg».
29. Januar – Benedikt Germanier hatte von der Finanzwelt, in der sich alles nur rund um das Geld dreht. Daher kündigte er seinen Stelle als Währungs-Spezialist bei der UBS und tauschte den Handelsraum gegen eine Wekstatt. Germanier ist nun CEO des Luxus-Skiherstellers Zai.

JOKE(R)


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