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Artikel Februar 2009
«Das UBS-Personal bringt sich in Position», in: «Basler Zeitung».
28. Februar – Teilzeit statt Stellenabbau: Der Artikel geht der Frage nach, mit welchen Wünschen und Forderungen die Personalverbände an Oswald Grübel herantreten.
«Bernie & the dominos», von Bruce Golding, in «New York Post».
26.Februar – Madoff, Stanford, Nicholson, Greenwood, Walsh, Bloom – die Liste der Anlage-Skandale wächst rapide.
«Sind wir viel zu pessimistisch?», in: «Manager Magazin».
25. Februar – «Manager-Magazin»-Blogger Henrik Müller schreibt gegen den Strom an, denn er vertritt die These, dass die akute Krise bald schon überwunden sein könnte. Und nebenbei fällt eines auf: Die Stimmen, die ein Licht am Ende des Tunnels sichten, mehren sich in den letzten Tagen...
«Erste Schritte aus der Krise», in: «Handelszeitung».
25. Februar – Swisslife-CEO Bruno Pfister im Interview. Er gibt sich optimistisch zur Frage, ob der Konzern selbsständig bleiben kann – und sehr zurückhaltend zur Frage, was mit dem MLP-Aktienpaket passieren wird.
«Fritz Kaiser: Responsible Wealth Crusader», in: «Wealth Bulletin».
25. Februar – Ein doppeltes Porträt. Zum einen beschreibt der Text den Liechtensteiner Vermögensverwalter, im Zentrum steht jedoch die «Responsible Wealth Review», eine von Kaiser lancierte sehr exklusive Zeitschrift, in deren Autorenpool sich Nobelpreisträger mit Grosskonzern-CEOs und Prominenten abwechseln.
«Wir erleben die finanziellen Symptome eines Weltkriegs», Gespräch mit Niall Ferguson, in: «FAZ».
24. Februar - Für den britischen Historiker Niall Ferguson ist es nicht klar, ob die Politik einen drastischen Einbruch der Wirtschaft und der Beschäftigung vermeiden kann. Geld- und Fiskalpolitik seien zwar anders als in den Dreissigerjahren. Ob anders auch besser ist?
«Maschmeyers doppelter Bruch im Leben», von Thomas Schmitt, in: «Handelsblatt».
24.Februar – AWD-Gründer und Co-Chef Carsten Maschmeyer ist an der Generalversammlung der Swiss-Life-Beteiligung gefordert. Berufskläger suchen ihren Auftritt. Und wie geht es weiter mit «Maschi»?
«Bank Nationalization Isn't the Answer», von William M. Isaac, in: «Wallstreet Journal».
24. Februar – Der ehemalige Chef der Federal Deposit Insurance Corporation weiss wovon er spricht. In der Bankenkrise der achtziger Jahre verstaatlichte er die Continental Illinois Bank.
«The way to regulate hedge funds is trough their providers of leverage», von Hugh Dixon, in: «breakingviews».
23. Februar – Am G-20-Treffen im April wird die Hedge-Fonds-Kontrolle auf der Agenda stehen. Vorschläge kommen jetzt auf den Tisch. Macht es Sinn, die Hedge Fonds via ihre Prime Broker zu beaufsichtigen? Die Aufsicht hatte ja schon die Banken nicht im Griff, wie soll sie nun auch noch die Hedge Fonds überwachen?
«More Money From Fees Gives Banks Good Start» von Louise Story, in «New York Times».
23. Februar – Die Finanzindustrie liefert endlich wieder ein paar gute Nachrichten: Die Schwergewichte Wallstreets vermelden einen guten Start ins Jahr – verglichen mit dem miserablen 2008
«¿Quién es responsable de la burbuja inmobiliaria?», von Manuel Arellano und Samuel Bentolila, in: «El Païs».
23. Februar – Auch Spanien erlebt die Spätfolgen eines extremen Immobilienbooms. Ein rasanter Preiszerfall plagt das Land. Die Hintergründe von Spitzenökonomen ausleuchten zu lassen, hat sich die Zeitung «El Païs» vorgenommen. Lehrstücke. Eine englische Version ist hier zu finden: http://www.creditwritedowns.com/2009/02/spain-who-is-responsible-for-the-property-bubble.html
«Reden ist Gold», von Karsten Seibel, in: «Welt».
23. Februar – Das Modell des provisionsgetriebenen Produktverkaufs funktioniert nicht mehr: Die Bankkunden spielen nicht mehr mit. In Deutschland denken Politiker an ein Protokoll, um den Anlegerschutz zu verbessern. Die Beratung würde sich verändern.
«SEC to Examine Boards' Role in Financial Crisis», von Zachary A. Goldfarb, in: «Washington Post».
20.Februar – Haben die Verwaltungsräte der Banken versagt? Die SEC will die Arbeit der Aufsichtsorgane von Banken und Finanzunternehmen untersuchen.

«US hedge funds industry: Experts predict growth by fourth quarter», in «Hedgeweek».
20. Februar – Man darf die Hedge-Fonds-Branche trotz einer sich abzeichnenden Vermögenseinbusse von 1000 Milliarden Dollar in diesem Jahr nicht abschreiben. Sie soll noch 2009 zu erholen beginnen.
«Star-Ökonom rechnet mit Horror-Inflation», in: «Focus».
20.Februar – Wirtschaftswissenschafter Thomas Straubhaar präsentiert den Deutschen die Rechnung für die Verschuldungslösung: eine zweistellige Inflationsrate. Die Wirtschaft allerdings soll bereits im Sommer die Talsohle erreichen.
«Zu viele Banker für die wenigen Stellen», von Thorsten Giersch, in «Handelsblatt».
20.Februar – Der Arbeitsmarkt für Banker wird in Deutschland durcheinandergewirbelt. Und der Austausch von Bankern zwischen den grossen Metropolen ist zum Erliegen gekommen. Ein Stimmungsbericht.
«Sonja Kohn Wooed Bernard Madoff Billions With Medici Fantasy» , von Matthias Wabl, in «Bloomberg».
20.Februar – Hans Kaufmann kamen die Superrenditen der Wiener Bank Medici an einer Präsentation in Zürich spanisch vor. Eine Madoff-Episode.
«Liechtensteins Banken brauchen keine Staatshilfen», Gespräch mit Fritz Kaiser, in: «Spiegel».
19. Februar – Der Liechtensteiner Vermögensverwalter Fritz Kaiser sagt, was ihn am deutschen Finanzminister ärgert und was er Kunden rät, die weniger Steuern zahlen wollen.
Kantonalbanken 1: «Neugeld führt zu riskantem Wachstum», in: «Handelszeitung».
Kantonalbanken 2: «Kampf um Kunden wird härter», in: «Handelszeitung».
18. Februar – Die Gewinner der Krise? Zwei Artikel verschaffen gemeinsam ein Bild dafür, wie die Kantonalbanken längerfristig unter Druck geraten könnten. Einerseits schafft der Neugeldzufluss einen Anlagenotstand und verführt zu Risiken; andererseits erinnern sich nun auch die Grossbanken an den Heimmarkt: Der Kampf dürfte also wieder härter werden.
«Die Nomenklatura der Banken», von Markus Frühauf, in: «FAZ».
18. Februar – Hedge Fonds leiden noch stärker als die Banken unter der Finanzkrise. Das drückt die Löhne – auch der Banker.
«Return to stagflation», von Paul. D. Ryan, in «International Herald Tribune».
18. Februar – Die Welt iat auf dem Weg in die Schuldenfalle. Einen Fluchtweg aus der Misere zeigt Paul D. Ryan, republikanisches Mitglied des US-Repräsentantenhauses.
«Banken wollen Sondermülldeponie für Geld », von Guido Bohsem und Claus Hulverscheidt, in «Sueddeutsche».
17. Februar – Die deutschen Banken machen der Regierung einen Vorschlag zur Stabililiserung des Finanzmarkts: Der «Mobilisierungsfonds» soll es richten.
«Arme Oligarchen», von Moritz Gathmann, in «Spiegel».
17. Februar – Die Wirtschaftskrise trifft die russischen Oligarchen hart. Zusammen brachten sie Ende 2008 zwei Drittel weniger Milliarden auf die Waage als 2007.
«Genève traîne la place financière suisse dans la boue», von Philippe Rodrick, in «Tribune de Genève».
17. Februar – Der Basler Strafrechtsprofessor Mark Pieth ging gestern im «Cash» mit dem Finanzplatz Genf hart ins Gericht. Dessen Vertreter sind über Pieths Vorwürfe entsetzt.
«UBS Financial Services: Is a Spinoff in its Future?», in: «Investment News».
16. Februar – Vor der Pressekonferenz von letzter Woche gab es diverse Spekulationen über die Zukunft der ehemaligen PaineWebber: Würde die UBS diesen US-Ableger verkaufen? Dann wurde es plötzlich ruhig ums Thema. «Investment News» bleibt dran und stellt die Frage, welche Lösungen denn sinnvoll wären. Ein Vorschlag: Verstärken mit einem amerikanischen Vermögensverwalter.
«Failure to save East Europe will lead to worldwide meltdown», von Ambrose Evans-Pritchard, in: «Telegraph».
16. Februar – Das Schuldendrama in Russland, in der Ukraine und östlichen EU-Staaten ist in einem delikaten Stadium.
«Warren Buffet: The secret of the billionaire's success», von Sally Ann Lasson, in: «The Independent».
16. Februar – 100'000 Dollar Jahreslohn erhält der CEO von Berkhsire Hathaway. Ein Blick auf die Geschäftsgeheimnisse eines der am schlechtesten bezahlten Manager der grossen US-Gesellschaften.
«14 Millionen Gehalt gibt es so schnell nicht wieder», Clemens Börsig, Aufsichtsrat Deutsche Bank, im Gespräch mit der «Frankfurter Allgemeinen».
16. Februar – Dass es nach der derzeitigen Krise steil wieder nach oben geht, glaubt Clemens Börsig nicht. Dass die Banker allein Schuld an der Misere sind, auch nicht. Seine Lehre aus der Krise: «Alle Entwicklungen, die zu schön sind, um wahr zu sein, sind nicht wahr.»
«Getting a Grip on Pay», von Tomoeh Murakami Tse, Binyamin Appelbaum und Lori Montgomery, in: «Washington Post».
16. Februar – Wie werden die Banken die rigiden Auflagen für Löhne und Boni umgehen?
«Experts: Nationalization is the only way out», von Michael Brey, in: «New York Post».
16. Februar – Paradoxerweise ist eine Verstaatlichung der Banken eine marktgerechtere Lösung, sagt Starökonom Nouriel Roubini.
«Why Good Managers Make Bad Decisions», in: «Wall Street Journal».
13. Februar – Der WSJ-Artikel referiert wissenschaftliche Arbeiten zum Thema, welche Umstände Manager zu Fehlentscheidungen verleiten – und welche Lektionen sich daraus ziehen lassen. Ein Beispiel: Jeder Manager sollte sich stets bewusst sein, dass er voreingenommen ist.
«Billionen Dollar, keine Tränen!», von Alexander Armbruster, in «FAZ».
13.Februar – Die Bereitschaft auch mal Millionen in den Sand zu setzen, ohne deswegen schlaflose Nächte zu haben, ist eine Fähigkeit, die vielen Bankern erlaubte, gutbezahlte Jobs zu besetzen. Ändert die Krise etwas am Verhalten?
«The Top 1000 Advisers», in: «Barron's».
12. Februar – Das Wirtschaftsblatt hat die 1000 besten Kundenberater der USA gesucht. Besonders leicht fündig wurde es bei Merrill Lynch, wo jeder vierte Top-Berater der USA arbeitet. Aber auch die UBS hält mit: Mit 118 Gekürten rangiert sie als erste ausländische Bank auf Rang 5.
Ganz ernst zu nehmen ist die Sache nicht, aber der Text (samt Videobeitrag) präsentiert das eine oder andere Geheimnis von Top-Leuten.
«Blocher soll als Staatskontrolleur in UBS-Verwaltungsrat», in: «Blick».
11. Februar – Die Forderung der SVP nach einem staatlichen Verwaltungsrat für die UBS erschien gestern reichlich komisch. Der «Blick» liefert nun eine Erklärung nach: Die Partei möchte Christoph Blocher als UBS-Retter installieren. Das wird vom SVP-Sprecher sogar bestätigt.
«Die Grossbanken locken wieder Geschäftskunden an», in: «Handelszeitung».
11. Februar – Ein auf den ersten Blick erstaunliches Phänomen: Bereits ziehen wieder erste Kunden von den Kantonalbanken ab – zurück zu den Grossbanken. Allerdings scheint der Strom noch sehr dünn.
«Ich habe Rückhalt im Verwaltungsrat», Interview mit Marcel Rohner, in: «Handelszeitung».
11. Februar – Konzernchef Marcel Rohner über seine Position innerhalb der UBS-Spitze, die (vermeintliche?) Kritik von Sergio Marchionne und die näheren Aussichten seiner Bank.
«Kampf im Büro: Wie Sie Ihre Kollegen überleben», in: «Wirtschaftswoche».
10. Februar – Der Artikel behandelt vor allem die feine Grenze zwischen (dynamisierendem) Wettbewerb und (hemmendem) Kampf innerhalb eines Unternehmens. Dieses Gleichgewicht zu finden ist auch eine Führungsaufgabe.
«Warum der Zorn in Sachen Boni ungerecht ist», von Michael Maisch, in: «Handelsblatt.
10. Februar – Das Bonussystem muss nur revididert werden – und es wird revidiert.
«Madoffs kleine Brüder», von Norbert Kuls, in: «FAZ».
10. Februar – Wenn die Transaktionskosten 60 Prozent betragen: Die Praxis der «Boiler rooms».
«Advice to Geithner: Don't Hold Back», von Jonathan R. Laing, in: «Barron's».
10. Februar – Zu wenig, zu spät? Der Rettungsplan könnte zu einer riesigen Enttäuschung führen.
«Banker sind überbezahlt – wie schon 1929», von Olaf Storbeck, in: «Handelsblatt».
9. Februar – Die Gehälter im Finanzsektor sind seit Mitte der neunziger Jahre dramatisch gestiegen. Eine Studie deckt historische Parallelen auf.
«Herr Kravis, wer ist schuld an der Finanzkrise?», ein Gespräch mit Henry Kravis, in: «Welt».
9. Februar – Der Mitbegründer von Hohlberg Kravis Roberts analysiert die Finanzkrise.
«Die Krise hat erst begonnen», von Nils Minkmar, in: «FAZ».
9. Februar – Das Versagen der Banken war in der herrschenden Ideologie nicht vorgesehen. Hält diese Gesellschaft der Finanzkrise stand?
«Sieht man einmal von Ihren Schwächen ab», von Norbert Franck, in: «Sueddeutsche».
9.Februar – Erst zuhören, dann kontern: Wie man in einer Diskussion rhetorische Fragen, fiese Angriffe und andere Gemeinheiten abwehrt. Ein paar Empfehlungen für den Alltag auch im Büro.
«Expect Surgery at UBS Wealth Division», in: «Wealth Bulletin».
6. Februar – Paine Webber zu Wachovia? Ein aktueller Überblick über die UBS-Zukunftsspekulationen, Version 1.
«UBS needs to act on U. S. wealth management arm», in: Forexyard/Reuters.
6. Februar – Abbau des Wealth Management in den USA? Ein aktueller Überblick über die UBS-Zukunftsspekulationen, Version 2.
«Zeit für eine Bad Ideas Bank», von Thomas Fricke, in: «Financial Times Deutschland».
6. Februar – Die Krise beschädigt noch eine Branche: die Ökonomen. Die bislang gültigen Ideen müssen überprüft werden - doch wie kommt man zu neuen Ansätzen? Der FTD-Chefökonom geht mit seiner Zunft ins Gericht.
«Herr Ackermann, wohin des Weges?», von Nicole Bastian, Michael Maisch und Peter Köhler, in: «Handelsblatt».
5. Februar – Der Chef der Deutschen Bank ist unzufrieden mit dem vierten Quartal. Wie zufrieden ist der Markt mit ihm?
«European Bankers Expect 50% Bonus Cut», in: «Financial Times».
4. Februar – Die FiTi sondiert in den grossen europäischen Banken, mit welcher Entwicklung der Boni zu rechnen ist. Ein Fazit: Die 80-Prozent-Kürzung der UBS wird wohl der Rekordwert.
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