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finews.ch: Die interessantesten Artikel des Tages
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Artikel Juni 2009
«Es fehlt das Geld. Nun gut, so schaff es denn!», in:«FAZ»
30.Juni - Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, und sein Doktorvater, Hans Christoph Binswanger, sprechen im FAZ Interview über Goethes «Faust» und die Wirtschaftskrise.
«At UBS, Mr. Grübel's Job Isn't Getting Any Easier», in: «Wall Street Journal».
29. Juni – Der WSJ-Report über den Zustand der UBS, allerdings ohne viel neue Fakten. Die Einschätzung hat einen eher skeptischen Grundton gegenüber der UBS.
«A Unified Bank Regulator Is A Good Start», von Jamie Dimon, in: «Wall Street Journal».
29. Juni – Der CEO von JP Morgan greift zur Feder, um in der Regulierungsfrage mitzureden. Er plädiert nur versteckt für weniger Regulierung – sein Hauptanliegen ist die Vereinheitlichung.
«The Big Bonus is Back», in: «The Sunday Times».
28. Juni – Der Artikel zeigt mit krassen Beispielen, dass Führungsfiguren im Investmentbanking wieder mit deutlichen Lohnsprünge und hohen Upfront-Zahlungen geködert werden.
«Bankgeheimnis: "Wir sind auf einem schlechten Weg"», Interview mit dem Zürcher Finanzprofessor Martin Janssen, in: «NZZ Online» (Videointerview).
27. Juni – Wie verhalten wir uns in der Bankgeheimnis-Diskussion? Martin Janssen moniert, dass die Schweiz die Debatte zu sehr als moralische Frage verstehe, dabei sei es ein ökonomischer Interessenkampf. Und dieses Missverständnis führe zu falschen Strategien: Die Schweiz arbeite zu wenig darauf hin, gute Deals zu machen.
«Studie: Wirtschaftselite gar nicht so gierig», in: «Manager Magazin».
25. Juni – Der Artikel wertet eine Umfrage von Egon Zehnder International unter rund tausend Topmanagern aus. Die wichtigsten Arbeitsanreize dieser Leute sind Arbeitsinhalte oder Entwicklungsmöglichkeiten, aber gewiss ist es nicht das Geld.
«Einfache Produkte für normale Bankkunden», in: «Wirtschaftswoche».
25. Juni – Der Artikel basiert auf einer Befragung von 230 hohen Bankmanagern in Deutschland und zeigt grundsätzliche Veränderungen auf, die für die Branche aus der Krise zu erwarten sind.
«The Barclays Era Dawns», in: «Euromoney».
25. Juni – Ein Report aus dem Inneren von Barclays: Was treibt die britische Bank, die zu den Gewinnern der Finanzkrise gehören könnte?
«UBS: To Buy Or Not To Buy?», von Vidya Ram, in: «Forbes»
24. Juni - Ist jetzt vielleicht genau der richtige Moment, UBS-Aktien zu kaufen? Der Artikel zeigt die ganze Bandbreite der Meinungen auf, die unter Analysten und Investoren kursieren – Meinungen, die stark auseinandergehen.
«US-Justiz gegen UBS: Die Tage der Entscheidung», von Walter Niederberger, in: «Tagesanzeiger»
24. Juni - Der Schweizer Staat setzt sich für einen Aufschub des Verfahrens gegen die UBS ein. Dadurch würde mehr Zeit gewonnen, um den Prozess diplomatisch zu beseitigen. Dies wäre auch im Interesse der USA.
«Schweizer Chefs surfen immer länger auf Facebook und Co.», von Michael Kuhn,in: «Cash»
24. Juni - Stolze acht Stunden im Monat verbringen Schweizer Chefs auf sozialen Internet-Plattformen. Im internationalen Vergleich ist dies sehr viel.
«War for Talents kennt keine Rezession», von Claudia Gnehm, in: «Handelszeitung»
24. Juni - Wir stecken in der Rezession, Arbeitsplätze verschwinden. Spezialisten sind aber noch immer Mangelware. Die Nachfrage nach IT-Experten, Führungskadern und Ingenieuren nimmt auch jetzt nicht ab.
«Wir wollen keinen Schnüffelstaat», in:«Süddeutsche Zeitung»
23. Juni - Wirtschaftsministerin Doris Leuthard erzählt über ihr Vertrauen zu den Schweizer Bürgern und das Verhältnis zu dem deutschen Finanzminister.
«Nationale Abschottungen vermeiden», von Alessandro Profumo, in: «Handelsblatt».
22. Juni – Der Präsident des Europäischen Bankenverbandes und CEO der UniCredit Group, Allesandro Profumo, begrüsst die neuesten Entscheidungen des Europäischen Rates zur Finanzmarkt-Regulierung. Europa könnte somit gestärkt aus der Krise hervorgehen.
«An Uneasy Rebound for Fund Companies», in: «BusinessWeek».
22. Juni - Fast alle Equity-Mutual-Funds haben von der Rallye im Aktien-Markt der letzten Monate profitiert. Es ist allerdings zu erwarten, ob die Anleger in nächster Zeit wählerischer werden und die Fonds-Manager vermehrt miteinander vergleichen.
«US-Kunden sind bei Schweizer Banken nicht mehr willkommen», von Markus Städeli, in: «NZZ».
22. Juni - Durch den Rechtsstreit zwischen der UBS und den US-Steuerbehörden herrscht Verunsicherung. Viele Schweizer Banken wollen vorerst keine neuen Kunden aus den USA aufnehmen. Manche gehen sogar noch radikaler vor und kündigen bestehende Kundenbeziehungen mit US-Bürgern.
«UBS: Hundert Tage Alleinherrschaft», in: «Bilanz».
19. Juni – Ein Report über die internen Veränderungen bei der UBS seit Oswald Grübels Amtsantritt. Ein Fazit: Es ist mehr passiert, als man von aussen meinen könnte – beispielsweise wurden Technokraten zugunsten operativer Leute zurückgebunden. Und es ist bald mit weiteren Abgängen zu rechnen.
«Wenn Hitze die Banken durchdringt», in: «Der Bund».
19. Juni – Wie steht es um dem Banker-Dresscode heute? Was gilt an heissen Sommertagen? Welches Haus hat welche Regeln? Eine Umfrage bei den Banken in Bern.
«Leitplanken für die schweizerische Finanzplatz-Strategie», Rede von Konrad Hummler an der Mitgliederversammlung des VSPB.
19. Juni – Der Präsident der vereinigten Privatbankiers zieht eine Bilanz – mit gewohnt kernigen Feststellungen. Zum Beispiel: In der Bankenlandschaft herrscht nun sicher keine Wettbewerbsordnung mehr; die Besinnung auf ethische Werte hat sich vielleicht noch nicht in allen Banken durchgesetzt; der Druck auf automatischen Informationsaustausch wird zunehmen, die Illusion der Transparenz wird den Wunsch nach Privatheit verdrängen. Und Konrad Hummler fragt: Ist es angesichts der enormen Schäden, welche Staaten aller Couleur anzurichten pflegen, nicht ethisch gut vertretbar, Steuersubstrat zu entziehen?
«Eine Industrie erfindet sich neu», von Björn Zern, in: «Neue Zürcher Zeitung»
19. Juni - Totgesagte leben länger. Die Private-Equity-Branche hat in der Finanzrise stark gelitten. Deswegen ist sie aber noch lange nicht tot. Daher mussten die Portfolios umgebaut und neue Investitionszweige gesucht werden.
«Das wollen die Deutschen vom Finanzminister wissen», von Christin Martens, in: «Bild».
18. Juni – Peer Steinbrück im Live-Chat. Der deutsche Finanzminister beantwortet Ihre Fragen rund um Wirtschaft und Finanzen. Heute von 16 bis 17 Uhr.
«Wenn der Chef Spione schickt», von Herta Däubler-Gmelin, in: «Sueddeutsche».
18. Juni – Die Berichte über einen fragwürdigen Umgang von Unternehmen mit Daten ihrer Mitarbeiter häufen sich. Die Datenaffären der Deutschen Bahn der Deutschen Telekom etwa machen deutlich, dass man sich überall Gedanken machen muss, wie solche systematischen Überwachungen zu vermeiden sind.
«Ausgenommen wie eine Weihnachtsgans», in: «Spiegel Online».
17. Juni – Nein, die Banken haben nichts gelernt. Nein, sie denken keineswegs verstärkt im Interesse ihrer Kunden, im Gegenteil: Der Vertriebsdruck ist noch grösser geworden. Dies die These des Artikels. Der Text basiert vor allem auf den Resultaten einer anonymen Anlaufstelle der Dienstleistungs-Gewerkschaft Ver.di – wo sich frustrierte Kundenberater melden.

Der Artikel bezieht sich auf den deutschen Markt, aber die Frage lautet: Wie verbreitet ist diese Tendenz?
«Mehr Banken im Visier der US-Steuerbehörde», von Andreas Cleis, in: «NZZ».
17. Juni - Die UBS war nur Vorreiterin. Nun geraten weitere Banken in das Visier der US-Steuerbehörden. Auch Banken mit Präsenz in Steuerosen müssen künftig für ihre Geschäfte gerade stehen.
«Stalking A Weaker Wall Street», von Graham Bowley, in: «New York Times».
17. Juni - Die amerikanischen Banken verlieren Boden im amerikanischen Finanzgeschäft. Und ausländische Institute bauen ihr Standbein in den USA aus – zumal die Credit Suisse.
«Warum die Bank am Ende immer verdient», von Ingo Narat, in: «Handelsblatt».
16. Juni - Mit den Börsenverlusten ist die Unzufriedenheit unter den Anlgegern gewachsen: Arbeiten die Vermögensberater der Banken zum Wohle ihrer Kunden oder ihres Arbeitgebers?
«Alexandre Zeller: 'Nous sommes plutôt acheteurs'», in: «Private Banking Magazine».
15. Juni – Der CEO der HSBC Private Bank über die Folgen der Steuerdebatten für sein Haus, die Veränderungen bei der Kundschaft und die Aussichten bei den Auslandsbanken in der Schweiz.
«The Wealthy Lose Faith in their Bankers», in: «Wealth Bulletin».
15. Juni – Eine Auswertung des Dow-Jones-Reports «Wealth Management after the Crunch». Erkennbar wird, dass die Reichen doppelt frustriert sind: Nicht nur ihre Portfolios verloren, sondern wegen der Staatshilfen werden sie steuerlich vermehrt geschröpft. Die Bereitschaft, der Bank und dem Vermögensverwalter untreu zu werden, bleibt gross.

Die ganze Studie gibt es übrigens unter:
http://www.wealthbulletin.com/wealthmanagementafterthecrunch09
«Zürich-Chef: Begehrlichkeiten wachsen», Interview mit Gerhard Matschnig, in: «Kurier».
15. Juni – Ein Blick über den Gartenzaun: Interview mit dem Generaldirektor von Zürich in Österreich. Hauptthemen sind der Motofahrzeugversicherungs-Markt und die Finanzkrise.
«Private Equity's Lessons from the Meltdown», von Steve Hamm, in: «Business Week».
15.Juni - Carlyle-Group-Gründer David Rubenstein präsentiert auf der Aspen Global Leadership Conference eine Bestandsaufnahme der Private Equity Industrie und ihrer Zukunftsaussichten.
«Fall Lehman Brothers: Unsere Kommunikation war ungenügend», Interview mit Urs Rohner, in: «Berner Zeitung».
13. Juni – Die Credit Suisse habe keinen Anlass, die Löhne zu erhöhen; im Onshore-Geschäft hat die Bank noch grosses Potential; und im Fall der übervorteilten Lehman-Kunden hat CS Fehler gemacht: Dies Aussagen des neuen Vizepräsidenten im ersten grösseren Interview seit Amtsantritt.
«Der Elefant soll sterben dürfen», in: «Die Zeit».
12. Juni 2009 – Die Diskussionen um die UBS zielen an der Kernfrage vorbei. Immer noch ist die Schweiz auf Gedeih und Verderb ihren Grossbanken ausgeliefert. Das darf nicht sein. UBS und CS müssen konkursfähig sein. Ein Beitrag der finews.ch-Mitbegründer Claude Baumann und Ralph Pöhner.
«Swiss Finish on Bank Rules to Curb Risks», in: «Guardian».
12. Juni – Eine Quersicht über die grundsätzlichsten Veränderungen, die den Finanzplatz Schweiz erwarten.
«Welche Banken noch A-Ratings haben», von Christine Mai und Jennifer Tiede, in: «Financial Times Deutschland».
12. Juni – Mit dem Finanzkrise litten in den vergangenen Monaten auch die Bonitätsratings der Banken. Als einzige private Geschäftsbank kann die Rabobank mit einem AAA aufwarten.Die FTD zeigt nun in einer Zusammenstellung, wer überhaupt noch über ein A verfügt.
«Pierre Mirabaud: Der Banquier aus Genf», von Oliver Stock, in: «Handelsblatt».
12. Juni – Pierre Mirabaud ist ein stolzer Traditionsbanker und Chef der Schweizer Bankiervereinigung. Gegenüber dem Handelsblatt äussert er sich zur Finanzkrise, staatlichen Interventionen und den Deutschen.
«Wall Street's Toxic Message», von Joseph E. Stiglitz, in: «Vanity Fair».
10. Juni – Der Nobelpreisträger rechnet ab mit dem amerikanischen Kapitalismus – zu gross sei der Graben zwischen dem, was die USA predigen und was sie praktizieren. Ein Kernproblem jetzt: Desillusionierte Schwellenländer dürften sich von den USA und vom Westen abwenden. Was wiederum negative Folgen für die globale Stabilität haben dürfte.
«Wie sich die Welt durch die Finanzkrise wandelt», in: «Spiegel Online».
10. Juni – Eine grosse Trendstudie des Hamburger «Zukunftsinstituts» kommt zum Schluss, dass die Krise nur ein reinigendes Gewitter sei; die Aussichten für Unternehmen und Arbeitgeber seien durchaus positiv. Der Artikel präsentiert auch die – laut Horx & Co – wichtigsten Gesellschaftstrends der nächsten Jahre.
«Die CS hat mit ihrem Neubau im Üetlihof begonnen», in:«NZZ Online»
10.Juni - Trotz Finanzkrise investiert die Credit Suisse 270 Millionen Franken in ein neues Bürogebäude beim Üetlihof in Zürich Süd.
Das bedeutet einen Zuzug von 2000 Arbeitsplätzen.
«Zweiter Frühling für Banken», in: «Handelsblatt»
10.Juni - Das Comeback der Investment-Banken hält an: Nach den kräftigen Gewinnsteigerungen werden auch für das zweite Quartal gute Ergebnisse erwartet.
«Mit dem Stellenabbau will die UBS zurück zum Wesentlichen», in: «NZZ Online».
9. Juni – Der Leiter von Human Resources Schweiz, Christoph Huber, erklärt, weshalb fixer Arbeitzeitabbau für die UBS keine Lösung war, um Entlassungen zu vermeiden. Oder weshalb die Entlassungswelle Frauen und Teilzeitbeschäftigte am stärksten trifft.
«Unbezahlbar», von Christian Zaschke, in: «Suedeutsche».
8. Juni – Sieben Nachrufe auf Menschen, die in der Finanzkrise alles verloren – und deshalb ihr Leben gaben.
«IMF Says New Reserve Currency to Replace Dollar Is Possible», in: «Bloomberg».
8.Juni - Hat der Dollar ausgedient? Der stellvertretende Managing Director des Internationalen Währungsfonds, John Lipsky, macht beim Internationalen Economic Forum in St. Petersburg den Vorschlag, den Dollar als Weltwährung durch eine globale Reserve-Währung abzulösen.
«Staatsanleihen: Die Rückkehr der Investmentbanker», von Christian Siedenbiedel, in: «FAZ».
8.Juni - Neue Perspektiven nach der Krise: Wie Investmentbanken von der Krise profitieren können. Und welche Risiken bei der Konzentrierung auf das klassische Kreditgeschäft bestehen.
«Personalauswahl: Acht Mythen über Eignungstests», in: «Harvard Business Manager».
5. Juni – Der Artikel zeigt auf, weshalb Personalchefs oft etwas gegen Eignungstests haben, welche Tests dennoch beliebt sind in den Firmen – und was sie taugen.
«Katastrophenhausse: Die wundersame Geldvermehrung», in: «Handelsblatt».
4. Juni – Die nächste Krise steht bevor. Verzinste Anlagen werfen kaum noch Profit ab. Daher investieren Anleger vermehrt in Aktien, was zu steigenden Kursen führt. Wird somit in der Finanzkrise am nächsten grossen Börsencrash gezimmert?
«Thierry Lombard on the future of wealth management», in: «Wealth Bulletin».
3. Juni – Freuen wir uns nicht zu früh: Der Genfer Bankier Thierry Lombard erklärt, weshalb sein Institut noch nicht davon ausgeht, dass die Finanzmärkte Boden gefunden haben – und wie es weitergeht im Private Banking.
«Wie Steinbrück die Rechtsprechung aushebelt», in: «Wirtschaftswoche».
2. Juni – Ein bemerkenswerter Einblick ins Demokratieverständnis eines deutschen Berufspolitikers: Wenn der Bundesfinanzhof – also das in Steuerfragen zuständige Gericht – für die Bürger und gegen die Steuerbehörden entscheidet, untersagt Peer Steinbrück den übrigen Finanzämtern, Konsequenzen zu ziehen und das Urteil anzuwenden. Die Folge: Jeder Bürger muss sich sein Recht immer individuell neu erstreiten.
«KKR Investor Update», Folien vom 31. Mai 2009.
2. Juni – Die New Yorker Übernahmespezialist KKR war lange legendär erfolgreich und legendär verschlossen. Nun musste er für 2008 einen 1.2-Milliarden-Dollar-Verlust melden, und in einer Präsentation legte er seine wichtigsten Beteiligungen dar. Hier finden sich die Unterlagen.
«From Ordering Steak and Lobster, to Serving It», in: «Wall Street Journal».
2. Juni – Finanzkrise sehr konkret: Die Geschichte eines Rohstoffhändlers, der jetzt im gleichen First-Class-Restaurant servieren muss, in dem er früher dinierte.

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