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Artikel August 2009
«Derivate: Rückkehr aus der Versenkung», in: «Handelszeitung».
19. August – Die Nachfrage nach Derivate steigt wieder (und zwar überproportional), und auch die Derivateteams werden aufgestockt: Der Artikel zeigt und analysiert, weshalb die jüngst noch verfemten Produkte jetzt wieder Chancen haben.
«Fame & Fortune: Jethro Tull's Ian Anderson», von Mark Anstead, in «Daily Telegraph».
31. August 2009 – In einem ungewöhnlich ausführlichen Interview gibt der Gründer und Frontmann der Rockgruppe Jethro Tull, Ian Anderson, Auskunft über seine finanzielle Situation und seine vielfältigen Erfahrungen mit Geld. Dabei zeigt sich: Auch ein Rockstar kann ein begnadeter CFO ein.
«As Big Banks Repay Bailout Money, U.S. Sees a Profit», von Zachery Kouwe, in: «New York Times».
31. August 2009 – Die Schweiz hat ihr Engagement bei der UBS bereits mit grossem Profit beendet. Auch in den USA zahlen die Finanzdienstleister ihre staatliche Beteiligungen nach und nach wieder zurück. Bisher erzielte die USA mit ihren Ausleihen eine Rendite von fünfzehn Prozent. Bei einer Bail-Out-Summe von 700 Milliarden kommt da einiges zusammen.
«Machtnetz von Martin Senn: Der Solide», in: «Bilanz».
28. August – Rolf Dörig, Walter Kielholz, Osi Grübel, Georges Streichenberg, Bruno Pfister, Philipp Hildebrand ...: Das «Bilanz»-Machtnetz zeigt auf, wer dem neuen «Zurich»-Chef nach oben geholfen hat und wer ihm privat verbunden ist.
«Banks Too Big to Fail have Grown Even Bigger», in: «Washington Post».
28. August – Die «Washington Post» legt den Finger auf eine unerwartete und unerwünschte Folge der Krise – der Konzentrationsprozess im US-Banking hat sich verschärft, die Abhängigkeit von einzelnen Instituten ist noch grösser geworden. Ein Drittel der Konti, die Hälfte der Hypotheken und zwei Drittel der Kreditkarten entfallen z. B. auf nur drei Institute. Wenn JP Morgan, Citigroup, Bank of America, Wells Fargo schon zuvor «too big to fail» waren – jetzt sind sie es definitiv.
«Exklusivstudie: Deutschlands Banken noch nicht über dem Berg», in: «Wirtschaftswoche».
26. August – Auf Basis einer Studie des Strategieberaters Bain & Company zeigt der Artikel, welchen Banken in Deutschland doch wieder schwere Zeiten drohen. Eine These: Die zweite Welle der Finanzkrise könnte die deutschen Banken besonders hart treffen.
«Ackermanns Geburtstagsliste», in: «Financial Times Deutschland».
26. August – Ganz Deutschland lästert darüber, dass Kanzlerin Angela Merkel dem Deutsche-Bank-Chef im Kanzleramt ein Geburtstagsessen ausrichtete. Die «Financial Times Deutschland» zeigt, wer alles dabei war. So Frank Elstner, Roland Berger, Arend Oetker, Siemens-Chef Gerhard Cromme, Springer-Chef Mathias Döpfner, BASF-Chef Jürgen Hambrecht.
«Digg Dialogg: Timothy Geithner», von Alan Murray, in «Wall Street Journal».
26. August – Der Chef des Treasury Department stellt sich den Fragen der Web-Community. In einer Web-Abstimmung wurden die zehn beliebtesten Fragen an Timothy Geithner erruiert. Im Video-Interview wird er hierbei vom Journalisten Allan Murray befragt.
«UBS-Vergleich: Amerikaner ermuntern andere Staaten», in: «Handelszeitung».
25. August – Der UBS-Vergleich ermuntert andere Länder, ähnlich gegen Schweizer Banken vorzugehen. Zu bedenken ist allerdings, dass diese Staaten meist geringere Möglichkeiten haben als die USA.
«Ex-Wives Eagerly Await UBS Tax-Cheater List», von Stephen Gandel, in: «Times».
25. August - Nicht nur die IRS freut sich über mehr Steuergelder, wenn die UBS-Kundendaten in den USA publik werden. Auch diverse Ex-Frauen sollen der Veröffentlichung entgegenschauen. Sollten etwa zur Scheidung nicht deklarierte Vermögen eines Ex-Mannes zum Vorschein kommen, steht der Geldsegen vor der Tür.
«Börse gut, Pensionskasse gut?», in «Investchannel».
24. August – Wie drückt sich die laufende Börsen-Hausse auf die Pensionskassen aus. Können diese nach schwierigen Monaten von den steigenden Aktien-Preisen profitieren?
«Bulls of March Look Set to Trade In Their Horns», von Mark Gongloff, in: «Wall Street Journal».
24. August – Vor wenigen Monaten sah es noch düster aus in den Aktienmärkten. Viele Titel konnten sich jetzt von ihren historischen Tiefstwerten erholen. Doch Vorsicht ist geboten. Jene Analysten, die noch im März zum Kauf geraten haben, warnen nun vor Übereifer.
«Rise of the Super-Rich Hits a Sobering Wall», von David Lenonhadt und Gerlandine Fabrikant ,in: «New York Times».
21. August – Die Reichen werden immer reicher - das war einmal. Nach 30 Jahren konstantem Vermögenszuwachs für das reichste Prozent der Welt, haben die Vermögen der Superreichen drastisch abgenommen. Und es kommt noch dicker. Es wird wohl noch Jahre dauern, bis diese wieder auf dem Niveau vor der Krise sind.
«Bernie Madoff Is Actually Quite Boring», von Marion Maneker, in «Big Money».
21. August - Wer es schafft, Investoren aus der ganzen Welt insgesamt um 50 Milliarden zu prellen muss doch ein interessanter Charakter sein. Mr. Ponzi, Bernard Madoff, strahlt jedoch weniger kriminelle Genialität sondern mehr Langeweile aus. So schneidet er jedenfalls in seinen Biografien ab.
«Carrière: Pourquoi tous ces «Ex» de CS aux postes clés?», in: «Private Banking Magazine».
20. August – Was verbindet Oswald Grübel mit Boris Collardi mit Josef Ackermann mit John Mack mit Bob Diamond? Sie alle waren einmal bei Credit Suisse. Das Fachmagazin aus Genf geht der Frage nach, ob dies nur Zufall ist – und findet zum Teil verblüffende Erklärungen.
«12 Things You Absolutely Must Know Before Investing Again», von John Carney, in: «Business Insider»
20. August – Viele Anleger sind von den Turbulenzen der letzten Monate eingeschüchtert. Das Beispiel von Lehman Brothers hat gezeigt, dass auch kapitalgeschützte Anlagen nicht hundertprozentig sicher sind. Die Frage also: Worauf sollte man bei künftigen Investitionen achten? 12 Antworten.
«Eine neue Rezession ist wahrscheinlich», Interview mit dem Ökonomen Kenneth Rogoff, in: «Spiegel Online».
19. August – Die Arbeitslosigkeit bleibt hoch, die Konsumenten bleiben zurückhaltend, die Aussichten bleiben insgesamt trübe: Spitzenökonom Kenneth Rogoff malt ein skeptisches Bild der gesamtwirtschaftlichen Aussichten.
«Warum Aktien der Versicherer? Versicherungen haben die Lage im Griff», in: «Finanz und Wirtschaft».
19. August – Eine Branche mit Potential: Die «Finanz & Wirtschaft» analysiert, dass die Erholung an den Finanzmärkten besondere Chancen für die Versicherungen eröffnen.
«Warum es AWD besonders hart trifft», in: «Wirtschaftswoche».
19. August – Manager gehen, Mitarbeiter meutern, Prozesse stehen an: Ein Artikel über AWD in einer der schwierigsten Phasen seiner Firmengeschichte.
«Nous nous remettons en ordre de bataille», Interview mit UBP-Chef Guy de Picciotto, in: «Private Banking Magazine».
18. August – Der Chef der Union Bancaire Privée äussert sich in seinem ersten grösseren Interview seit Monaten zum Konzentrationsprozess im Schweizer Private Banking, zur Aggressivität der US-Steuerbehörden und zum Fall Madoff.
«Is it fair to compare bankers with footballers?», von Peter Clarke, in: «FinancialCareers».
17. August – Im Fussball ist es gang und gäbe, dass mehr als fünfzig Prozent der Einnahmen in die Gehälter der Spieler gepumpt werden. In der Finanzbranche steht die ähnliche Praxis bei den Boni im Verruf. Peter Clarke wagt den Vergleich.
«Wie Europa an den USA vorbeizog», in: «Handelsblatt».
17. August – Die Alte Welt blüht wieder auf. In früheren Krisen erholte sich die USA stets schneller als Europa. Nun sollen Deutschland und Frankreich bereits wieder im wirtschaftlichen Aufschwung sein. In den USA hofft man, dass es im nächsten Quartal so weit ist.
«iPhone ist bei Banken verboten», von Niklaus Bernhard, in: «Berner Zeitung».
17. August – Das iPhone ist eines der meistverkauften Mobiltelefone. Doch Bankangestellte dürfen es nicht als Geschäftshandy benützen. Das Gerät genügt den hohen Sicherheitsanforderungen noch nicht.
«Aus einem Schwelbrand wurde ein Flächenbrand», Interview mit Axel Weber, in: «Sueddeutsche».
17. August – Der deutsche Bundesbankpräsident warnt die Optimisten. Die Finanzkrise ist noch nicht ausgestanden. Jetzt drohen Belastungen durch das klassische Kreditgeschäft. Eine Hyperinflation allerdings sieht er nicht auf uns zukommen.
«European firms may surprise with dividend restoration», von Dominique Lau, in: «Reuters».
13. August – Die Finanzkrise und die Wirtschaftsflauten zwangen viele Unternehmen ihre Dividendenzahlungen einzustellen. Die Resultate der europäischen Unternehmen für das zweite Quartal liegen über den Erwartungen. Das könnte ein gutes Zeichen für eine Renaissance der Dividenden sein.
«Who Won the Recession?», von Daniel Gross, in: «Slate».
13. August – In der Krise muss es nicht allen schlecht gehen. Das Beispiel von Peru hat gezeigt, dass ein Staat auch wachsen kann. Ein weiterer grosser Profiteur der Krise ist die Fastfood-Kette McDonalds.
«Banken müssen sich mit weniger begnügen», von Hans G. Nagl, in: «Handelsblatt».
13. August – Es geht noch lange bis das Zinsniveau wieder auf dem Level vor der Krise steht. Dies geht aus einer Studie von Zeb hervor. Solange müssen die Banken mit einer deutlich tieferen Rendite rechnen.
Bluthunde auf Boni-Jagd, von Klaus Ott, in: «Sueddeutsche».
12. August – Im Aktienhandel der WestLB ging es schlimmer zu als einst an den Pokertischen im Wilden Westen. Wie die Gier nach immer höheren Gewinnen und Boni um sich griff
«UBS hat eingesehen, dass man so nicht miteinander umgehen kann», von Markus Diem Meier, in «Tagesanzeiger».
11. August – Erste wollte die UBS ihrem ehemaligen Chefökonomen Klaus Wellershoff Auftritte zu ökonomischen Themen verbieten. Dies hätte den Plan nach seiner eigenen Beraterfirma vorerst auf Eis gelegt. Jetzt hat die Grossbank jedoch eingelekt und Wellershoff darf Anfang September den Betrieb aufnehmen.
«Wie lange sind Credits noch attraktiv?», in: «Institutional Money».
10. August – Credit Spreads waren in der Vergangenheit auf historisch hohem Niveau. Damit wurden Risikoanlagen gebührend honoriert. Die Kernschmelze der Finanzmärkte blieb jedoch aus und erscheint heute unrealistisch. Daher werden die Spreads auch wieder neu berwertet.
«Gewinner sind Arbeitgeber und Kapitalbesitzer», von Reto Thöny, in: «SonntagsZeitung».
10. August – Im Interview verrät Professor Reiner Eichenberger, wie es um die Schweiz steht. Im internationalen Vergleich schneidet sie überaus gut ab. Kommt der Wirtschaftsaufschwung, wird sie vorne mit dabei sein.
«Bank Will Allow Customers to Deposit Checks by iPhone», von Susan Stellin, in: «New York Times».
10. August – Banken haben die Reputation, eher zögerlich auf technologische Neuerungen zu reagieren. Nicht so bei der USAA. Die amerikanische Bank ermöglicht ihren Kunden, Checks per iPhone zu übermitteln. Die Bank übernimmt damit eine Vorreiter-Rolle im Bereich Technologie.
«Es geht um Haben oder Nichthaben», in: «Neue Zürcher Zeitung»
8. August 2009 – Die Schweiz habe es im Steuerstreit verpasst, eine realistische Strategie und eine Auffanglinie zu definieren, um den Kern des Bankgeheimnisses zu bewahren, sagt Konrad Hummler, Präsident der Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers.
«Guaranteed Bonuses Return», in: «Euromoney».
7. August – Es scheint kaum abwendbar: Wieder streiten sich die Banken um gute Leute, indem sie ihnen auf Jahre hinaus Boni garantieren. So im Fall eines Bankers, dem für 2 Jahre 8 Millionen Dollar offeriert wurden – von einer Bank mit Staatshilfe.
«Stress und Zeitdruck machen am meisten krank», in: «Cash».
7. August – Die häufigsten Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz ergeben sich aus Stress, Zeitdruck und Problemen mit dem Bewegungsapparat. Rund ein Drittel der Angestellten in der Schweiz melden «Spannungen» oder «Nervosität» im Job.
«Haben Risiken abgebaut», Interview mit UBS-Konzernchef Oswald Grübel, in: «Finanz und Wirtschaft».
5. August - In zwei Jahren kommen die Kundengelder wieder zurück: So lautet die Prognose von UBS-CEO Oswald Grübel im Interview. Dafür muss die Bank jedoch ihre Reputation wieder aufbauen.
«UBS und Credit Suisse tauschen die Rollen», in: «Handelszeitung».
5. August – Ein direkter Vergleich der beiden Grossbanken: Natürlich scheint die CS derzeit einen besseren Lauf zu haben, und falls sie keinen Fehler macht, dürfte sie die UBS bald links liegen lassen, auch in der Vermögensverwaltung. Aber wenn es die UBS gelingt, rascher als erwartet neues Vertrauen zu bilden, ist alles wieder offen.
«News Analysis: Asia keeps faith with UBS», in: «Wealth Bulletin».
4. August – Der Beitrag konzentriert sich auf ein hoffnungsvolles Details aus dem UBS-Quartalsergebnis: In Asien floss dem UBS-Wealth-Management wieder Geld zu – und immerhin ist dies strategisch eine entscheidende Weltgegend.
«Ende der Durststrecke für Wall-Street-Legende Bill Miller», in: «FAZ».
4. August – 15 Jahre in Folge schlug er mit seinem Legg Mason Value Trust den S&P 500. Das hat kein anderer Fondsmanager je geschafft. Die letzten drei Jahre musste Bill Miller aber unten durch. Im ersten Halbjahr nun hat er den Index erneut übertroffen. Und Miller glaubt an die Hausse.
«To sink bankers' yachts will require more competition», von Jeremy Warner, in: «Telegraph».
4.August – Investmentbanken gehen unter, Investmentbanker offenbar nie. Die Staaten rudern im Schuldenstrudel, die Investmentbanker aber machen wieder gross Kasse. Darüber, dass die Banken wieder in der Lage sind, sechs- und mehrstellige Boni zu zahlen, könnte man sich auch freuen: ein Zeichen, dass sie die Krise überstanden haben. Störend daran sind die Milliardenhilfen des Steuerzahlers. Zu hohe Preise, auch zu hohe Gehälter sind ein Ausdruck mangelhaften Wettbewerbs. Die Regeldichte verhindert das, und die Regulierung wird ja noch strikter.
«Women thriving in a man's world», von Mary Teresa Bitti, in: «Financial Post»
3. August - Frauen haben im Banking noch immer einen schweren Stand. Die Krise an den Finanzmärkten haben diesem Umstand nicht geholfen. Ganz im Gegenteil. Die Zahl der Frauen in der Finanzbranche stagniert.
« Beratung funktioniert auch ohne Kickbacks», von Alexander Saheb , in: «Tagesanzeiger»
3. August - Eigentlich sollte es die Norm sein. Banken verlangen ein fixes Beraterhonorar. Damit ermögliches Sie eine neutrale Kundenberatung. Allfällige Kick-Backs werden dem Kunden zurück erstattet. Die Berliner Quirin Bank schlägt mit diesem Geschäftsmodell einen Pionierweg ein.
«Leave Swiss Banks Alone», von Pierre Bessard, in: «New York Times»
3. August - Die USA hat es auf die Schweiz abgesehen. Diesen Eindruck hatte man in den vergangenen Monaten. Dabei wurde die Schweiz zur Bananenrepublik hochstilisiert. Eine differenzierte Ansicht auf den Konflikt blieb oft aus. Die New York Times beleuchtet nun, nachdem der UBS-Prozess (fast) vom Tisch ist, die Schweiz und ihr Steuersytem von einer anderen Seite.
«Banken sorgen für Inflation vor», von Jürgen Röder, in: «Handelsblatt»
3. August - Die Angst vor Inflation macht die Runde. Dieses Sentiment haben auch die Banken aufgeschnappt und bringen neue Produkte auf den Markte. Im vergangenen Jahr waren diese Produkte trotz fehlendem Preisanstieg beliebt.

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