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Artikel Oktober 2009
«Arrivederci, sagen italienische Kunden», von Monica Hegglin, in «Finanz und Wirtschaft». 31. Oktober – Finanzplatz Tessin ist herausgefordert – Vor allem Inhaber kleinerer Vermögen sind verunsichert und repatriieren ihre Gelder – Aber die Kunden werden wieder kommen
«Ich rufe nicht zum Gesetzesbruch auf – ich analysiere», Interview mit Konrad Hummler, in «Tages-Anzeiger». 31. Oktober – Konrad Hummler von der Privatbank Wegelin will sich mit den Kritikern des Bankgeheimnisses arrangieren, ohne seine Kunden zu verraten. Und er erzählt, weshalb er gern eine Globalisierungspartei anführen würde.
«Die Märkte sind 20 Prozent überbewertet», Interview mit Behavioural-Finance-Spezialist Thorsten Hens, in: «NZZ Online» (mit Video). 30. Oktober – Das Thema des Tages auf NZZ Online: Blasenbildung. Finanzprofessor Thorsten Hens erklärt, weshalb wir bereits wieder eine Börsenblase haben. Zum Thema gibt es hier auch ein Video mit UBS-Chefökonom Andreas Höfert.
«Secrecy Hit, Swiss Banks Are Losing Europeans», in: «Wall Street Journal» (Zugang über «Wealth Briefing»). 30. Oktober – Was ist die grosse Gefahr für die Schweizer Banken? Beileibe nicht der Abfluss von US-Kunden, sondern ein Massenabzug von Kunden aus dem EU-Raum.
«Is Bernanke just a Big Hypocrite?», in: «The Deal». 30. Oktober – Aufhänger ist ein Artikel der «Washington Post» über die Super-Luxus-Resorts, in denen Ben Bernanke und die Fed-Granden ständig zu nächtigen pflegen. Die interessante Frage, auf die die Autorin dann hinsteuert: Warum ist das Fed dermassen intransparent?
«Finanzvermittler haben nichts dazugelernt», in: «Wirtschaftswoche». 29. Oktober – Schlechte Signale aus Deutschland: Kundenberater aus Banken wie aus Vertrieben melden, dass der Verkaufsdruck seit der Krise sogar noch grösser geworden ist. Nichts gelernt?
«Schweizer Banken setzen weiter auf Italien» von Zoé Baches, in «NZZ Online». 28. Oktober – Die italienischen Filialen von UBS, Credit Suisse und Pictet haben am Dienstag unangemeldeten Besuch von den italienischen Steuerbehörden erhalten. Warum einzelne Bankfilialen untersucht wurden und andere nicht, ist unklar. Die Schweizer Banken bekräftigen aber, in Italien weiterhin tätig zu bleiben.
«Is Paine Webber Headed for a Spinoff?», in: «New York Times Dealbook». « 28. Oktober – Nach der Wahl von Bob McCann zum UBS-Wealth-Management-Chef in Amerika spekuliert die «New York Times» wieder mal darüber, ob sich die Schweizer Bank von der ehemaligen Paine Webber lösen will?
«Öl: Die schwarze Blase», von Arne Gottschalck, in: «Manager Magazin». 28. Oktober – Auch das schwarze Gold freut sich einer enormen spekulativen Beliebtheit, die Preise feiern Jahres-Höchstwerte. Was sind die Ursachen? Ist es eine Blase?
«Raiffeisen und Co. schwimmen noch immer im Geld», in: «Handelszeitung». 28. Oktober – Wie verläuft die Entwicklung bei den Neugeldzuflüssen? Die «Handelszeitung» fragte bei Raiffeisen, Postfinance und ZKB nach.
«Fears of a New Chill in Home Sales», von David Streitfeld, in: «New York Times». 28. Oktober – Der US-Häusermarkt spielte als Auslöser der Finanzkrise eine wichtige Rolle. Jetzt scheint sich der Markt jedoch wieder zu erholen. Der Schein trügt jedoch. Denn momentan profitieren Käufer von staatlich gestützen tiefen Zinsen und Steuererleichterungen. Ende Jahr geht dieses Programm zuende. Hält das Fundament das Häusermarktes ohne staatliche Hilfe?
«Notenbanker verführen Anleger zum Risiko», von Holger Zschäpitz, in: »Welt». 26. Oktober – Menschen sind im Umgang mit Risiken immer irrational. Sie haben die BSE-Seuche vergessen, die Vogelgrippe verdrängt, und sie könnten auch die Finanzkrise schneller als gedacht abschütteln. Deshalb sollten die Notenbanken die Zinsen erhöhen.
«Wir sind keine Zockerbude», Interview mit Zurich-Deutschlandchef Eduard Thometzek, in: «Kölner Stadt-Anzeiger». 1. Oktober – Hauptthema des Interviews: Die Anlagepolitik von Zurich in Deutschland; wobei Thometzek betont, dass sein Haus noch konservativer war als andere Versicherungen.
«Freunde auf der ganzen Welt», in: «Harvard Business Manager». 23. Oktober – Das Netzwerk der Harvard Business School und ihrer Absolventen: Wer ist dabei? Wie ticken die Alumni?
«Banken testen Angestellte auf Kokain», von Bruno Kaufmann, in «Tages-Anzeiger». 22. Oktober – Da die Polizei im Kampf gegen Kokain zu wenig Mittel hat, führen Grossbanken in Schweden nun Tests durch.
«Fehler einzuräumen gleicht einem Todesurteil für die Karriere», in: «Wirtschaftswoche». 21. Oktober – Warum macht man Fehler im Beruf? Wie geht man mit Fehlern um? Wie reagiert man? Ein Karriere-Interview mit einem Fehler-Experten.
«Mervyn King calls for banks to split as public finances take record hit», in: «The Times Online». 21. Oktober – Philipp Hildebrand ist nicht allein: Zur Lösung des «Too-Big-To-Fail»-Problems fordert Englands Notenbankchef Mervyn King, dass die Grossbanken ihre riskanten Geschäfte völlig vom Kerngeschäft trennen.
«Warren Buffett on What's Next in the Payment Industry», in: «PYMNTS.com» 21. Oktober – Was mit den Löhnen und Lohnsystemen der Banken passieren muss: Das Transkript eines Interview, die das «Orakel von Omaha» der «Business-Wire»-Chefredaktorin Cathy Tamraz gab.
«Credit Suisse, Deutsche Bank May Post Profits as UBS Rebuilds», in: «Bloomberg». 21. Oktober – Was ist von den Quartalsergebnissen der CS, der Deutschen Bank und von UBS zu erwarten? Eine Umfrage bei Analysten.
«Return of the boutique adviser», von Maija Palmer: in: «Financial Times». 20. Oktober – Frank Quattrone, der ehemalige Starbanker der Credit Suisse, blieb der Branche fünf Jahre fern. 2008 kehrte der Mann, der Cisco und Amazon an die Börse brachte, mit der Gründung einer Boutique ins Investment Banking zurück. Ein Portrait.
«Credit Suisse: Vom hässlichen Entlein zum stolzen Schwan», von Claude Baumann, in «Schweizer Bank». 20. Oktober 2009 – Nach Jahren im Schatten der UBS ist die Credit Suisse jüngst weltweit zu einem Vorbild geworden. Jetzt gibt sie sich mutig und aggressiv.
«Sanio befürchtet deutsches Bankensterben», in: «Financial Times Deutschland». 20. Oktober – Dem Chef der deutschen Bankenaufsicht schwant Böses. Für Jochen Sanio ist es «denkunmöglich», dass die Geschäftsmodelle aller Banken in den nächsten Jahren genügen.Dem Staat werde noch die eine oder andere Bank vor die Füsse fallen.
«Preparing for the next Asia», Interview mit Stephen Roach, in: «McKinsey Quarterly». 20. Oktober – Asien zeigt sich in der Wirtschaftskrise recht robust. Stephen Roach, Chairman von Morgan Stanley Asia wirft in einem Video-Interview einen Blick in die Zukunft – auf das neue Asien.
«Lebensversicherungen stürzen ins Rendite-Loch», von Barbara Brandstetter, in. «Die Welt». 19. Oktober – Während sich die Börsen langsam wieder erholen, befinden sich die Lebensversicherungen umso tiefer in der Krise. Stornoquoten nehmen zu und von einer Rendite über dem Garantieziens sind sie weit entfernt.
«Hedgefonds-Milliardär der Wall Street verhaftet», in: «Die Welt». 19. Oktober – Ein weiterer Skandal erschüttert die Wall Street. Der Hedgefonds-Chef Raj Rajaratnam wurde wegen Millionen-Betrugs verhaftet. Zusammen mit Angestellten von IBM, Intel und McKinsey habe sich der engagierte Demokrat um 17 bis 19 Millionen Dollar bereichert.
«Credit Suisse hält UBS auf Distanz», von Arno Schmocker, in: «Finanz und Wirtschaft». 17. Oktober – Die Ausweise grosser US-Banken geben den Rahmen für UBS vor. Im dritten Quartal setzte sich mehr oder weniger fort, was sich schon im ersten und erst recht im zweiten abzeichnete: Wer vorn war, der blieb vorn und buchte Gewinn in einer Höhe, wie sie Anfang Jahr als Hirngespinst bezeichnet worden wäre. In den USA waren das bislang J. P. Morgan und Goldman Sachs, in der Schweiz die CS.
«US bank results highlight recovery gap», von Francesco Guerrera, Greg Farrell und Anna Fifield, in: «Financial Times». 16. Oktober – Der Dow Jones ist wieder über 10'000 Punkten und die Rezession auf der Rückzug. So sieht es jedenfalls das US-Finanzdepartement. Doch aktuelle Quartalsberichte sprechen eine andere Sprache. Während Goldman Sachs weiter kräftig Gewinn schreibt, ist Citigroup noch immer nicht über dem Berg.
«How to apply for jobs for which you are massively overqualified», in: «eFinancialCareers UK». 15. Oktober – «Keine Lügen», «Wirke unbedrohlich», «Vergiss Personalberater»: Das Stellenportal stellt Tipps zusammen für eine Situation, in die noch manch einer gerät – er muss sich nach Stellen umsehen, für die er eigentlich überqualifiziert ist. Wie macht man das erfolgreich?
«Die Bankiers sind sauer auf Merz», in: «Tages-Anzeiger». 15. Oktober – Der Finanzminister hat die Idee einer Abgeltungssteuer schubladisiert. Banker ärgern sich, dass die Bundesräte lieber nach Fernost oder Zentralasien reisen, statt die Bankgeheimnis-Problematik im EU-Raum anzugehen.
«How to Deal with Corruption in China», von Shaun Rein, in: «Forbes». 14. Oktober – Es gibt Korruption, man muss damit umgehen, aber eigentlich sollte man sie vermeiden: Was tun? Ein auf China spezialisierter Unternehmensberater gibt Anleitungen, wie man mit Korruption umgehen soll.
«Wall-Street-Banker erwarten Rekord-Geldregen», in: «Spiegel». 14. Oktober – Damit hat niemand gerechnet: Die grössten 23 US-Finanzinstitute zahlen ihren Mitarbeitern dieses 140 Milliarden Dollar aus. Dies hat das Wall Street Journal zusammengetragen.
«Die Allianz drängt in die Autohäuser der Welt», von Henning Peitsmeier, in: «FAZ». 14. Oktober – Das deutsche Modell, Versicherungendirekt im Autohaus zu verkaufen, will die Allianz nun weltweit nutzen.
«As Asia’s Emerging Economies Bound Ahead, Auction Houses Shift Focus», von Bettina Wassener, in: «New York Times». 13. Oktober – Wenn Christie's im Dezember den auf über 5 Millionen Dollar geschätzten Diamanten «Vivid Pink» versteigert, so passiert das nicht mehr in Genf oder in New York, sondern in Hongkong. Die Post geht in Asien ab.
«Die Knackpunkte der Oppenheim-Übernahme», von Tim Bartz, in: «Financial Times Deutschland». 13. Oktober – Die künftige Aufsichtsstruktur von Sal. Oppenheim und die Beteiligung der Eigner am Kapital, um sie bei der Stange zu hlaten, sind die heiklen Themen in den Verhandlungen zwischen der Deutschen Bank und dem Luxembruger Traditionshaus.
«Banken-Boom flaut ab», von Christine Mai, in: «Financial Times Deutschland». 13. Oktober – Auch wenn viele Institute für das dritte Vierteljahr wieder Gewinne vorlegen dürften – an das starke zweite Quartal werden die Ergebnisse wohl nicht heranreichen.
«Nach dem Crash ist vor dem Crash», von Jörg Hackhausen und Christian Panster, in: «Handelsblatt». 12. Oktober – Die Finanzkrise ist noch lang nicht überstanden. Noch immer sind diverse Probleme im Bankensektor noch nicht gelöst. Finanzprofessoren diskutieren die ausstehenden Aufgaben.
«GAM manager defends hedge fund industry», Interview mit Graham Wainer, in: «Asiamoney». 12. Oktober – Graham Wainer, Global Head Clients & Portfolio Management des Vermögensverwalters GAM bricht ein Lanze für die Hedge Fonds.
«Die geheimen Passagen des UBS-Vertrags», von Andreas Flütsch, in: «Tagesanzeiger». 9. Oktober – Seit das Steuer-Abkommen zwischen der UBS und denn USA unterzeichnet ist, ist ein grosser bürokratischer Prozess in der Schweiz ins Rollen gekommen. Die 4450 Dossiers von potentiellen UBS-Steuersündern müssen vom Bundesverwaltungsgericht abgearbeitet werden. Der Vertrag enthält auch einige geheime Klauseln, welche die Kriterien für auslieferungsfähige Kunden definieren.
Der 100-Mio-Boni-Banker der Wall Street soll entsorgt werden 9. Oktober – Der Angestellte, dem für 2009 einen Bonus von 100 Millionen Dollar garantiert wird, stellt für die Citigroup nicht nur ein finanzielles Problem dar. Sie weiss nun einen Ausweg.
«Amerika wird sparen», Interview mit Timothy Geithner, in :«Zeit». 8. Oktober – Der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner will eine radikale Neuordnung der Weltwirtschaft. Er wehrt sich gegen die Kritik aus Bankkreisen
«Daimler bietet "Halal"-Finanzierung für Muslime», in: «Suedeutsche.» 8. Oktober – Daimler bietet künftig in den Vereinigten Arabischen Emiraten für den Autoerwerb ein Finanzprodukt nach den Gesetzen des Koran an.
«Von der anglikanischen Kirche gesegnet», von Bettina Schulz, in: «FAZ». 8. Oktober – Kirchliche Kreise verurteilen die «Heuschrecken» und die Spekulanten an den Finanzmärkten. Nicht so in Grossbritannien. Der anglikanischen Kirche geht die geplante Regulierung der Hedge-Fonds zu weit.
«Die Lage des Stellenmarkts wird trostloser», von Georg Giersberg, in «FAZ». 7. Oktober – Trifft die Finanzkrise die Banken am wenigsten? Unter den 76 Unternehmen, die in diesem Jahr weltweit den Abbau von mehr als 3000 Stellen ankündigten, sind nur acht Banken. Eine Übersicht.
«Bundesbank-Chef Weber zwingt Rivalen Sanio ins Abseits», von Anne Seith, in: «Spiegel». 7. Oktober – In Deutschland ist ein Machtkampf um die Bankenaufsicht ausgebrochen. Die Bundesbank ist am Drücker.
«Die Kapitallücke klafft», von H. Freiberger und M. Hesse, in: «Sueddeutsche». 7. Oktober – Die Société Générale macht es deutlich: Sie kündigte eine Kapitalerhöhung an, um die Kapitaldecke zu stärken und um Staatshilfen zurückzuzahlen. Vor ihr waren Unicredit und BNP Paribas dran. Das ist erst der Auftakt. Die Beschlüsse von Pittsburgh lassen grüssen.
«Switzerland as a Haven Will Never Be The Same», in: «New York Times». 6. Oktober – Die «New York Times» sichtet Zusammenhänge zwischen dem Fall Polanski und dem Fall UBS.
«Die Wegwerfmanager», von Dagmar Deckstein, in: «Sueddeutsche». 6. Oktober – Chefs auf dem Schleudersitz: Der hektische Austausch von Führungskräften beschleunigt meist nur eines: den Niedergang des Unternehmens.
«Es hat alles seinen Preis», Interview mit Josef Ackermann, in: «Spiegel». 5. Oktober – Der Chef der Deutschen Bank will sich von den Regulatoren nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Doch er ist damit einverstanden, dass die Banken künftig selbst von dem kosten müssen, was sie kochen. Das werde der Qualität der Produkte dienlich sein.
«Der Unsinn des Home Office», in: «FAZ». 5. Oktober – Fortgeschrittene Technologie ermöglicht heutzutage, der Arbeit von zu Hause aus nachzukommen. Der vermeintliche Komfort bringt aber auch Nachteile. Arbeitet man zusammen mit Kollegen im Team, ist man effizienter, besagt eine aktuelle Studie.
«Nachfragen lohnt sich», von Miriam Hoffmeyer, in: «Süddeutsche Zeitung». 5. Oktober – Krisenbedingt ist es in den vergangenen Monaten auf der ganzen Wet zu Entlassungen gekommen. Viele stehen wieder vor zahlreichen Vorstellungsgesprächen. Ein negatives Resultat muss jedoch nicht den Weltuntergang bedeuten. Viel mehr bietet eine Absage die Möglichkeit, sich zu verbessern.
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