Jim O'Neill: «Das wird Afrikas Jahrzehnt»

Er ist verantwortlich für den BRICs-Begriff – und nun sieht er einen neuen Kandidaten, auf den die Weltwirtschaft schauen sollte: Afrika. Wenn der Kontinent sich zusammenreisse, dann könne er schon bald ganz oben mitspielen, so Goldman-Sachs-Ökonom Jim O'Neill laut einem Bericht der Nachrichtenagentur «AFP».

Die afrikanischen Länder legten ein massives Wachstum hin, und das dürfte sich im kommenden Jahrzehnt noch verstärken. In den nächsten zehn Jahren sieht O'Neill ein jährliches Plus von sechs Prozent auf dem Kontinent. Doch um das richtig zu kanalisieren, müssten die Länder einiges leisten.

Man müsse die Korruption massiv reduzieren, in Bildung investieren, Technologie und Infrastruktur fördern. Nur so könne Afrika zu den Top-Regionen der Welt gehören. Aber: «Wenn all das passiert, dann wird das Afrikas Jahrzehnt.»

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Morgan-Stanley-CEO macht Kasse mit Bankaktien
  • Trumps Kabinett der Milliardäre
  • London: Der Investmentbanker Europas
  • Der Sanierer soll ein Insider-Händler sein
  • RBS: Versagen auf der ganzen Linie
  • Streitpunkt neue Kapitalregeln
mehr

GETWITTER

SELECTION

Selection

Wie sich Angstkultur ausbreitet

Mehrere Tausend Stellen im Schweizer Bankgewerbe sollen verschwinden. Besonders betroffen davon ist das mittlere Kader.

Selection

«Trag nie Hermes-Krawatten. Niemals.»

So umkurvt man Fettnäpfchen

Eine Tipp-Liste für Jungbanker.

Selection