Börsenblasen und der Grippevirus

Tom Lindmark stellt sich auf der Plattform «Wall Street Pit» die Frage, ob die gegenwärtige Kauforgie an den Börsen eine Fortsetzung des Dot-Com-Phänomens sei. Und er hört die Antwort: «Nein, nein, daraus haben wir gelernt».

Trotzdem erinnert Lindmark an Robert Shiller, der bekanntlich vorsichtige Worte über das Ende einer Blase übrig hat. Aus der Sicht des amerikanischen Ökonomen sind Blasen nämlich gesellschaftliche Epidemien, die sich durch eine Art interpersoneller Ansteckung ausbreiten.

Dies sei wie bei einem neuen Virus, der plötzlich eine neue Epidemie auslösen könne, während der alte Virus am verschwinden sei. Ähnlich sei es bei Börsenblasen, steht dort mit Blick auf die Achterbahnfahrten an der Börse in den 20er Jahren: Eine Blase bilde sich quasi, wenn die Ansteckungsrate für Ideen, die eine Blasenbildung unterstützen, steigt.

Spekulative Blasen enden seiner Ansicht nach aber nicht wie eine Kurzgeschichte, ein Roman oder ein Spiel. Es gebe keine Lösung, die alle Geschichtsstränge zu einem beeindruckenden endgültigen Abschluss bringen. «In der realen Welt wissen wir nie, wann die Geschichte vorbei ist».

 

 

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