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In einer Minute: Die Milliardäre Warren Buffett und Charlie Munger erklären ihren Erfolg.

Das Magazin «Fortune» hat soeben einen kurzen Film mit Warren Buffett und Charlie Munger veröffentlicht. Die beiden Goldhändchen des Investing, 89 und 83 Jahre alt, sollen darin kurz und prägnant erklären, was ihren Erfolg ausmacht:

Der erste Eindruck: Sie wissen es selber nicht. «It's not real brilliance», werweisst Buffett, und sie seien auch keine Wunderkinder. Irgendwie hätten sie gelernt, wie man Leute überrundet, die viel schlauer sind als sie selbst.

«Wir können es nicht erklären», meint Buffett, «aber wir wissen, wie es geht.»

Aber ganz nebenbei bringt Charlie Munger, der Co-Chef von Berkshire Hathaway, doch einen entscheidenden Punkt an: «Das andere grosse Geheimnis ist, dass wir ein Leben lang gelernt haben.» Warren Buffett sei mit sieben oder acht Lebensjahrzehnten so viel besser als in seinen jüngeren Jahren, dass es «fast furchteinflössend» ist. «Wenn du dranbleibst beim Lernen, hast du einen grossen Vorteil.»

Erst mit 50 tauchte Buffett auf

Tönt wie eine Binsenwahrheit? Vielleicht. Aber Munger beleuchtet einen kaum beachteten Punkt: Ihren wahren Erfolg hatten die Berkshire-Gründer erst im reifen Alter – im letzten Drittel ihres Lebens.

Als Warren Buffett seinen fünfzigsten Geburtstag feierte, im Jahr 1980, war er 260 Millionen Dollar schwer und völlig unbekannt; damals gelangte er überhaupt zum ersten Mal auf die «Fortune»-Liste der 400 reichsten Amerikaner. 

Und danach erst zeigte die Kurve wirklich zunehmend steil nach oben. Heute dürfte sein Wert um 60 Milliarden liegen, und er steht an der Spitze. Sein Vermögen vermehrte sich seither um 23'000 Prozent.

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