Die Hedge-Funds-Stars setzen jetzt auf Gold-Aktien

Zahlreiche Prognosen verheissen für den Goldpreis nichts Gutes. Aber in Goldminen-Aktien investieren nun Leute, die Bescheid wissen.

Der letztjährige Preissturz im Gold hat den Produzenten herbe Verluste beschert. Barrick Gold, Eldorado Gold, Kinross und Goldcorp sackten wegen unprofitabler Minen 2013 in die roten Zahlen.

Für die Hedge-Funds von Ray Dalio (Bild) und George Soros sind gemäss der Anleger-Website «The Motley Fool» Goldminen-Aktien darum ein Kauf. Dalio's Bridgewater hat seine Position in Barrick Gold um 80 Prozent erhöht und jene in Eldorado Gold sogar um 82 Prozent. Auch der Soros-Fund eine Position in Barrick Gold aufgebaut. Sie setzen auf den Turnaround der Produzenten, die ihre Kosten massiv senken müssen.

Dalio ist der Beste seines Fachs

Wenn ein Hedge-Funds wie Bridgewater, der 150 Milliarden Dollar schwer ist und Zentralbanken zu seinen Kunden zählt, auf Goldminen-Aktien setzt, sollte man schon hinschauen. Bridgewater-Chef Ray Dalio verdiente für seine Kunden 2012 und 2013 mehr Geld als je ein Hedge-Funds zuvor. Und 2011, ein extrem schlechtes Jahr für Hedge-Funds, erzielte er immer noch eine Rendite von 23 Prozent.

Jetzt sieht er Chancen in Goldminen-Aktien. US-Notenbank-Chefin Janet Yellen liess diese Anfang März zwar nochmals erzittern, als sie noch weitere sechs Monate ultralockere Geldpolitik in Aussicht stellte. Dann könnten aber die kurzfristigen Zinsen ansteigen.

Schliessungen, Kostensenkungen

Das sind gute Nachrichten für den Dollar und weniger für Gold und seine Produzenten, die um ihre Margen kämpfen. Barrick und Eldorado tun dies mit massiven Sparprogrammen, der Schliessung von unprofitablen Minen und selektiveren Investitionen in Minenprojekte.

Erste Erfolge lassen sich bereits beobachten. Die Experten des auf Gold spezialisierten Investmenthauses Craton Capital zeigen in einer Analyse, dass die Produzenten trotz des viel tieferen Goldpreises ihre Margen zuletzt wieder steigern konnten. Potenzial für weitere Kostensenkungen sei noch vorhanden. Dalio und Soros scheinen wieder mal den richtigen Riecher zu haben.

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