Reich werden mit einer Rostlaube

Der Lack ist ab, Rost und Moos wuchern – trotzdem: Bald kommt ein Leckerbissen unter den Hammer. Es ist eine ganz rare Ferrari-Berlinetta-Ausführung.

Von allen vergessen: Nach gut 20 Jahren wurde das Auto, ein «330 GT 2+2 Berlinetta», in einer einsamen Garage entdeckt, irgendwo im englischen Lake Distrikt. Moos, Rost und Schimmel – auch der Innenraum ist eine einzige Baustelle.

Doch zu seinen besten Zeiten erreichte der Ferrari 240 Stundenkilometer und sprintete in 6,6 Sekunden auf Tempo 100.

Heute könnte die Karre ihrem Besitzer ein kleines Vermögen einbringen, wie die britische Zeitung «Daily Mail» berichtet. Denn das 1965-Modell, das noch keine 100'000 Kilometer hinter sich hat, ist nicht nur sehr selten. Es ist auch, wie der Zusatz «2+2» im Modellnamen offenbart, einer der ersten Ferraris überhaupt mit vier Sitzen. Manche Sammler kommen hier ins Schwärmen. Und das könnte sich lohnen.

Wert verdreifachen

Vorher muss man aber rund 40'000 Pfund auf den Tisch blättern. So viel dürfte der Ferrari kosten, wenn am 14. November bei einer Versteigerung beim Auktionshaus Bonhams in London der Hammer fällt. Rob Hubbard vom Auktionshaus Bonhams bestätigt: «Wer ein bisschen Zeit und Geduld in den Wagen steckt, kann dessen Verkaufswert ohne Probleme verdreifachen.»

 

Auch der Rockmusiker Eric Clapton (67) hat schön öfter bei Auktionen Millionen gesammelt. Erst Anfang Woche hat er mit einer wertvollen Platin-Uhr Kasse gemacht. Das Stück mit Mondphasen-Anzeigen aus dem Hause Patek Philippe wurde am Montagabend in Genf für 3,44 Millionen Franken versteigert, wie zahlreiche Medien berichteten, unter anderem die Newsplattform «20min.ch».

 

 

 

 

 

 

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