Gute Nachrichten für Schweizer Private Banker

Krise? Steuerstreit? Bankgeheimnis am Ende? Ein Blick auf das Vermögenswachstum der Superreichen besagt etwas anderes. Gerade in der Schweiz.

In Europa mag zwar Rezession herrschen. Den Wohlhabenden kann das egal sein. Selbst in Krisenzeiten ist es Ihnen gelungen, ihre Vermögen markant zu mehren, wie einer neuen Erhebung des internationalen Research-Unternehmens Wealth-X zu entnehmen ist.

Das sind gute Nachrichten für Schweizer Private Banker: Die Zahl der Personen mit einem Vermögen von mehr als 30 Millionen Dollar (rund 28 Millionen Franken) in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz ist im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 29'000 gestiegen.

Paris und Zürich sehr beliebt beim Geldadel

Die Vermögen dieser Superreichen stiegen dabei um 13 Prozent auf 3'900 Milliarden Dollar. Und, ganz wichtig ebenfalls für Private Banker: Am meisten Schwerreiche wohnen in Paris und Zürich.

In der Schweiz erhöhten sich die Vermögen der Superreichen gar um 15 Prozent, wie dem Report weiter zu entnehmen ist. Aber auch im krisengeschüttelten Frankreich mehrten sich die Gelder der Wohlhabenden um 12 Prozent; insgesamt nahm in unserem westlichen Nachbarland die Zahl der Personen mit einem Besitz von mindestens 30 Millionen Dollar um 5 Prozent zu.

Ein goldenes Händchen

David Friedman, Präsident von Wealth-X, führt den Vermögenszuwachs der Superreichen einerseits auf ihr Gespür für die richtigen Investments zurück. Er spricht dabei von einer «vorsichtigen Vermögensplanung», die oftmals im Rahmen von hoch kompetenten Family Offices erfolgt. Von solchen Institutionen gibt es in der Schweiz bekanntlich einige.

Zudem es gibt noch einen weiteren Grund für das markante Vermögenswachstum in den genannten Ländern: Viele Unternehmer sind heute so global tätig, dass sie die schwächelnde Konjunktur in Europa mit Erträgen in wachstumsstarken Märkten wie China oder den USA mehr als nur kompensieren können.

Beispiel Spanien

Das beste Beispiel dafür ist der spanische Textilunternehmer Amancio Ortega. Der Gründer der Billig-Modekette «Zara» konnte sein Vermögen allein im vergangenen Jahr um 10 Milliarden Dollar auf insgesamt 50 Milliarden Dollar steigern, was ihn heute zu einem der fünf reichsten Menschen dieser Erde macht. Gleichzeitig ist sein Heimatland mit enormen wirtschaftlichen Problemen konfrontiert.

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