Zur Yacht darf es auch ein U-Boot sein

Bootswerften haben einen neuen Markt entdeckt: U-Boote als Spielzeug für Yachtbesitzer. Manche von ihnen geben bis zu 80 Millionen Dollar dafür aus. Es gibt auch etwas günstigere Objekte.

Es ist noch ein absoluter Nischenmarkt, doch das soll sich ändern: U-Boote für Privatpersonen mit einer Leidenschaft für die Unterwasserwelt. Wie das Online-Portal «Wealth-X» schreibt, spüren spezialisierte Bootswerften eine steigende Nachfrage nach den Spielzeugen.

Klar, dass es dafür das nötige Kleingeld braucht. Ein U-Boot von der Grösse eines Jetskis ist bei Triton Submarines ab 350'000 Dollar zu haben. Bei Hawkes Ocean Technologies in Point Richmond in Kalifornien würden Milliardäre für das Spitzenmodell 80 Millionen Dollar ausgeben, sagen die Betreiber der Werft. Das Geschäft floriere.

Weinkeller, Fitnessraum gehören zur Ausstattung

Zu den Besitzern eines U-Bootes gehört beispielsweise Roman Abramovitsch, der gleich mehrere gekauft hat, um auch Gäste in die Unterwasserwelt zu führen. Virgin-Besitzer Richard Branson hat seine Karibikinsel mit einem ausgestattet. Co-Microsoftgründer Paul Allen ist Besitzer eines Triton-1000 Submarine mit zehn Sitzen – geschätzter Preis: 12 Millionen Dollar.

Triton Submarines, Uboatworx und Hawkes Ocean Technologies bilden den exklusiven Club der U-Bootanbieter. Das 80-Millionen-Modell Phoenix 1'000 von Hawkes bietet über 450 Quadratmeter Platz. Käufer können bis zu zehn Schlafzimmer einbauen lassen, Fitnessraum, Weinkeller und Jacuzzis sind auch möglich.

Einstiegspreis bei 250'000 Dollar

Die Zielgruppe der U-Bootbauer ist klar umrissen: Es sind die weltweit rund 2'500 Besitzer von Superyachten. Denn diese Boote bieten neben Helikopter und Powerboot meist auch noch Platz für ein U-Boot.

Die Werften glauben aber, dass sich mit einer steigenden Nachfrage auch die Kosten für ein U-Boot senken liessen. Hawkes hält einen Preis von 250'000 Dollar für möglich. «Wir haben mit unseren U-Booten ein Kundensegment angesprochen, von dem niemand wusste, dass es überhaupt existiert», sagt Besitzer Graham Hawkes.

Bruce Jones von Triton glaubt an die Exklusivität des Geschäfts und an eine Klientel, die genau dies schätzt. Er möchte für sie auch noch ein Unterwasser-Resort bauen, wo Millionäre für 15'000 Dollar die Woche Ferien machen können.

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