Das Geld für Superyachten sitzt lockerer

Die Luxusbranche frohlockt: Sie erwartet höhere Ausgaben der Reichen. Am optimistischsten sind die Konstrukteure und Broker von Superyachten.

Das Statussymbol der Milliardäre schlechthin ist die Superyacht. Sie definiert sich so: Mindestens eine Länge von 23 Metern und Kosten von einer Million Dollar pro Meter. Gemäss dem Branchenportal Superyachtnews.com sind 2013 407 Superyachten von UHNWI bestellt und auch schon verkauft worden.

2014 sollen die Geschäfte für die Werften und die Verkäufer noch besser laufen, wie dem Luxury Sentiment Survey Report von Wealth-X zu entnehmen ist.

Amerikanische UHNWI stellen grösste Käuferschaft

87 Prozent der Befragten in der Superyacht-Branche erwarten höhere Umsätze im laufenden Jahr. Ein Drittel budgetiert von Quartal zu Quartal eine Steigerung von 10 Prozent. Das sind deutlich höhere Erwartungen als in den übrigen Luxussegmenten. Für das erste Quartal 2014 erwarten dort nur 64 Prozent der Luxusgüteranbieter höhere Umsätze.

Die Branche schätzt, dass über die Hälfte der Superyachtkäufer aus den USA kommt, wo das Geld der UHNWI am lockersten sitzt. Schon 2013 kamen 50 Prozent der Superyachtumsätze durch Käufer in Nordamerika, 29 Prozent aus Asien und nur 19 Prozent aus Europa.

Bestellt in den USA, gebaut in Europa

Europäische Werften scheinen dagegen den amerikanischen zurzeit Einiges voraus zu haben. Von den insgesamt 407 Bestellungen im letzten Jahr gingen 311 nach Europa und nur 45 in die USA.

Superyacht 2

Wenn es also um Superyachten geht, spielt der Heimmarkt keine Rolle. UHNWI nehmen gerne Flugkilometer in Kauf, um sich ihr teuerstes Spielzeug zu erstehen.

Marketing und Werbung für ihre Produkte machen die Verkäufer deshalb auch hauptsächlich über direkten Kontakt und Events, während klassische und Online-Werbung für dieses Luxussegment unbedeutend ist.

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