Lieber einen Rolls als Rubel

Luxuskarossen aus dem Hause Rolls Royce sind bei reichen Russen begehrt wie nie. Das hat einen überraschenden Grund.

Die Ukraine-Krise und die damit verbundenen Wirtschaftsanktionen gegen Russland haben einen unerwarteten Nebeneffekt: Sie verhelfen dem Luxus-Automarke Rolls Royce zu Rekordabsätzen im russischen Markt.

«Mit dem derzeit Schwachen Rubel investieren in die Leute in Realwerte», sagte Torsten Müller-Ötvös, der Chef der zum BMW-Konzern gehörenden Rolls Royce, gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender «CNBC». Der russische Markt sei derzeit auf Rekordniveau, schwärmte Müller-Ötvös gar.

4000 neue Engel im 2014

Mit der Unterstützung der russischen Reichen ist der britische nobel-Autobauer deshalb auf dem besten Weg, trotz schwächelnder Weltwirschaft ein Rekordjahr zu absolvieren. So sollen Ende Jahr über 4000 Luxuskarossen mit dem begehrten Engel auf dem Kühler die Werkhallen von Rolls Royce verlassen haben – soviel wie nie zuvor.

Der einzige Markt, wo Müller-Ötvös derzeit nicht recht vom Fleck kommt, ist China. Dort haben strenge neue Antikorruptionsgesetze die Nachfrage nach superteuren «Geschenken» über Nacht zusammenbrechen lassen. Wenigstens ist Rolls Royce damit nicht alleine: Den Schweizer Luxusuhren-Marken macht genau der gleiche Effekt zu schaffen.

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