Luxusimmobilien: Chinesen machen Berlin zur Boomstadt

Bislang galt Berlin als Deutschlands Magnet für Lebenskünstler. Nun aber halten schwerreiche Immobilienkäufer Einzug und reissen sich um die besten Wohnlagen zwischen Charlottenburg und Prenzlauer Berg. Nach den Russen und den Arabern kommen jetzt die Chinesen. 

Berlin wird als Markt für Luxusimmobilien immer wichtiger. Denn mehr und mehr vermögende Menschen suchen just dort nach Edel-Wohnungen.

Das Angebot sei sehr gering, die Nachfrage viel, viel grösser, sagt Thomas Zabel gegenüber der deutschen Tageszeitung «Die Welt». Er ist Geschäftsführer der Zabel Property Group und hat sich mit seinem Unternehmen auf Luxus-Immobilien im Zentrum Berlins spezialisiert. «Die meisten neuen Projekte sind schon vor dem Baubeginn vollständig verkauft», stellt er fest.

Woher die Käufer stammen

Vor zehn Jahren kamen ausländische Käufer aus Grossbritannien und Irland, später gesellten sich zunehmend italienische Käufer hinzu. Heute stammen sie aus Russland, dem Nahen Osten, Saudi-Arabien, Kuwait und Israel. Zunehmend mittlerweile auch aus China, so Zabel.

Die Hälfte der Kaufinteressenten aus dem Ausland wollen laut ihm die Wohnungen selbst, die andere sie als Kapitalanlagen nutzen und vermieten.

Chinesen entdecken Berlin

«Viele vermögende Chinesen schauen sich derzeit nach Luxusimmobilien in Berlin um», berichtet Zabel. Sei es als Zweitwohnsitz oder damit deren Kinder in Berlin studieren können.

Bereits acht Prozent seiner Kunden kommen aus dem Reich der Mitte und geben im Schnitt 500’000 Euro für eine trendige Berliner Wohnadresse aus, erklärt der Zabel-Geschäftsführer.

Warum Berlin?

Und warum ausgerechnet Berlin? Was schätzen die Immobilienkäufer am meisten? Berlin werde weltweit immer interessanter, sagt Luxus-Makler Zabel.

«Die Sicherheit, die Gemütlichkeit und Entspanntheit der Stadt. Hier gibt es keine strengen Regeln. Die Bewohner sind freie Bürger, die nicht gegängelt werden», sagt der 44-jährige Zabel.

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