Swatch-Uhr Bellamy ersetzt das Portemonnaie

Swatch Bellamy

Swatch Bellamy

Das «Schoggistängeli» lässt sich hierzulande schon bald am Kiosk mit der Swatch-Uhr namens «Bellamy» kaufen. Damit will der Schweizer Uhrenkonzern dem Rivalen Apple die Stirn bieten.

Als die Apple Watch im letzten Frühling mit einer eigenen Bezahlfunktion auf den Markt kam, gruben sich tiefe Sorgenfalten in die Stirn der Uhrenhersteller – sie fürchteten um ihre Umsätze.

Seit Auslieferung der Apple Watch erleiden die Schweizer Uhrenproduzenten denn auch Umsatzeinbussen, in fast jedem einzelnen Monat seit Mai verzeichneten sie gar einen Rückgang.

Start per Anfang Jahr

Jetzt handeln die Schweizer Uhrenhersteller und tauchen selbst in den Markt der Bezahl-Uhren vor. 

So kündigte Swatch am Montag an, mit dem amerikanischen Kreditkartenanbieter Visa bei der Entwicklung einer Uhr mit Bezahlfunktion zusammen zu arbeiten. Laut der Mitteilung können Personen aus den USA, der Schweiz und Brasilien ab Anfang 2016 mit der Uhr shoppen gehen. 

Wie eine Kreditkarte

Welche Bank Swatch in Europa als Kooperationspartner gewinnen konnte, ist noch unbekannt.

Allerdings handelt es sich bei der Bellamy (Bild) nicht um eine internetfähige Uhr wie die Apple Watch oder die Anfang November lancierte «Tag Heuer connected», sondern vielmehr um eine Art Prepaid-Kreditekarte in Uhrenform, mit der man dank eines integrieren NFC-Chips kontaktlos bezahlen kann.

Auch bei den Sicherheit entspricht die Uhr den Kredit- oder Debitkarten. Das Konto kann nicht überzogen werden, zudem braucht es ab 40 Franken einen Pin.

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