Diesen McLaren können Banker nicht fahren

McLaren P1TM (Bild: McLaren)

McLaren P1TM (Bild: McLaren)

So prickelnd es wäre, die erste elektrische Flunder von McLaren um den Paradeplatz surren zu lassen: Das geht nicht. Trotzdem sollten sich Banker den Kauf überlegen.

Der Tesla-Showroom mitten im Zürcher Bankenviertel hat immer Kundschaft, nahmhafte Häuser wie die hiesige Privatbank Julius Bär und die Liechtensteiner Fürstenbank LGT unterstützen die umweltfreundliche Rennserie Formula E. Kurz: Elektroautos gelten als hip bei den Bankern – und auch bei deren reicher Klientel.

Entsprechend springen auch die traditionellen Hersteller von flinken Flundern auf den Trend auf. So tut Jaguar seit Anfang Jahr mit dem eigenen I-Type in der Formula E mit. Letzte Woche kündigte auch Sportwagenbauer McLaren seinen ersten rein elekrischen Flitzer an, den P1TM.

In 2 Sekunden auf Höchstgeschwindigkeit

Dass Cabrio kommt in «Vulkan-Gelb», erreicht seine Höchstgeschwindigkeit in weniger als 2 Sekunden – und hat einen Haken, wie das Portal «The Verge» berichtete. Denn: Erwachsene (Banker) können den Renner nicht fahren.

Und zwar ganz einfach, weil sie zu gross sind. McLaren hat den P1TM nämlich bewusst für Fahrer unter 6 Jahren gebaut (siehe Bild unten), komplett mit einem MP3-Player, der Kinderlieder dudelt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt dazu passend harmlose 3 mph.

McLarenMini2 500

Tesla mit Vorsprung

Wer die nächste Generation von standesbewussten Finanzexperten heranzüchtet, wird auf den Mini-Rennwagen trotzdem nicht verzichten wollen. Zumal dieser zum kleinen Preis gehandelt wird: 375 Pfund, umgerechnet knapp 450 Franken.

Übrigens: Auch in der Nische der Spielzeugautos ist Neuling Tesla den alteingesessenen Autobauern auf den Fersen. Dessen Mini-Flitzer wurde bereits letzten Mai lanciert, kostet 500 Dollar (490 Franken) und kann mit Accessoires wie Nummerschildern mit dem Namen des Kindes aufgerüstet werden (Bild unten).

TeslaMini 500

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