Julius Bär kündigt Aktienrückkauf an

Julius Bär hat die Lancierung eines neuen Aktienrückkaufprogramms von bis zu 600 Millionen Franken bekanntgegeben. Der Verwaltungsrat habe nach Erhalt der behördlichen Bewilligung sowie angesichts der soliden Kapitalausstattung ein neues Aktienrückkaufprogramm genehmigt, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Das Programm werde voraussichtlich in den kommenden Wochen gestartet und innerhalb eines Jahres abgeschlossen. Die Durchführung hänge von den vorherrschenden Marktbedingungen ab, heisst es weiter. Die Aktien werden über eine zweite Handelslinie an der SIX Swiss Exchange erworben.

Ausschüttungsquote zwischen 40 und 60 Prozent

Die Gruppe kündigt zudem eine überarbeitete Kapitalausschüttungspolitik an. So soll die Dividendenausschüttungsquote zwischen 40 und 60 Prozent des den Aktionären zurechenbaren IFRS-Konzerngewinns beibehalten werden. Ziel der Gruppe sei es, eine progressive Dividende je Aktie auszuschütten, sofern keine aussergewöhnlichen Ereignisse eintreten.

Zudem verpflichte sich Julius Bär weiterhin zur Aufrechterhaltung einer soliden Kapitalausstattung mit einer angestrebten CET1-Kapitalquote von 15 Prozent.

Finanzielle Stärke wahren

«Es ist wichtig, Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, gleichzeitig richten wir unseren Blick auf die Zukunft und setzen uns weiterhin für ein nachhaltiges, qualitativ hochwertiges Wachstum ein», sagt Verwaltungsratspräsident Noel Quinn. «Unsere überarbeitete Kapitalpolitik spiegelt den stark kapitalgenerierenden Charakter unseres Geschäfts sowie einen ausgewogenen Ansatz der Kapitalausschüttung wider.»

Überschüssiges Kapital soll an die Aktionäre zurückgeführt werden, während die notwendige finanzielle Stärke und Flexibilität zur Umsetzung der bestätigten Finanzziele für den aktuellen Zyklus 2026–2028 gewahrt bleiben, betont der VRP weiter.