Emerging Markets Corner

News am Puls der Schwellenländer

J.P. Morgan Emerging Markets

Mehr Informationen zum Thema Schwellenländer finden Sie bei J.P. Morgan Asset Management

 

Thailand 500

Thailand mit kräftigen Überschüssen

28. April 2016

Thailand erzielt im Geschäftsverkehr mit dem Ausland ein grosses Plus. Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) stieg der Leistungsbilanz-Überschuss im vergangenen Jahr auf einen Wert von 8,8 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Ein Grund dafür war der boomende Tourismus, der immer mehr Geld ins Land spült.

Im Jahr 2015 wuchs die thailändische Wirtschaft um 2,8 Prozent. Für das laufende Jahr traut der IWF dem Land ein Plus von drei Prozent zu, für 2017 könnte das BIP gar auf 3,2 Prozent steigen. Als stärksten Treiber des Wirtschaftswachstums macht der Fonds die öffentlichen Investitionen aus.


Rabat 500

Steuereinnahmen – Afrika macht Fortschritte

21. April 2016

Die afrikanischen Staaten machen grosse Fortschritte bei der Steuerehrlichkeit. Laut OECD-Berechnungen hat der Anteil der Steuereinnahmen an der Wirtschaftsleistung in den letzten Jahren zugelegt. Dieser lag in den acht von der Organisation untersuchten afrikanischen Ländern 2014 zwischen 16 und 31 Prozent.

Seit dem Jahr 2000 sei er in allen Staaten gestiegen – um 0,9 Prozentpunkte in Mauritius, um fünf bis sechs Prozentpunkte in Marokko (Bild: Rabat), Ruanda und Südafrika und sogar um 6,7 Prozentpunkte in Tunesien. Zum Vergleich: In den Industrieländern betrugen die Steuereinnahmen 2014 im Durchschnitt 34 Prozent des Nationaleinkommens, ein Plus von 0,2 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2000.


Cina 500

Asien trägt das Wachstum der Weltwirtschaft

14. April 2016

Zwar wird die Wirtschaftsleistung der asiatischen Region im laufenden Jahr mit 5,7 Prozent etwas weniger wachsen als 2015 (5,9 Prozent), dennoch trage Asien weiter den grössten Teil des globalen Wachstums, so die Asian Development Bank (ADB). Mehr als 60 Prozent des weltweiten Produktionszuwachses entfalle 2016 auf Asien.

China (Bild oben) traut die ADB im laufenden Jahr noch ein Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent zu. Stärker präsentiert sich das andere Schwergewicht der Region: Für Indien prognostiziert die Entwicklungsbank ein Plus von 7,4 Prozent im laufenden Jahr, 2017 werde sich das Wachstum auf 7,8 Prozent beschleunigen.


Litauen 500

Starke Industrie in Osteuropa

7. April 2016

Die Industrieproduktion Osteuropas hat in den vergangenen Jahren kräftige Zuwächse erzielt, trotz der zwischenzeitlichen Krise und der Konjunkturflaute in der Euro-Zone. Gemessen am Basisjahr 2010 errechnet das Statistikamt Eurostat ein Wachstum der Industrieproduktion von 5,2 Prozent für die gesamte EU. Die Osteuropäer liegen mehrheitlich deutlich darüber.

So produzierte die Industrie in Estland zuletzt fast 30 Prozent und die in Litauen (Bild: Vilnius) 23 Prozent mehr als 2010. Die Slowakei kommt sogar auf ein Plus über 34 Prozent. Stark zeigt sich auch das verarbeitende Gewerbe in den drei lokalen Schwergewichten: Tschechien weist einen Zuwachs von rund 13 Prozent auf, Ungarn und Polen kommen auf rund 22 Prozent.


Uruguay 500

IWF lobt Uruguay

6. April 2016

Uruguay sei eine «Bastion der Stabilität», lobt der Internationale Währungsfonds (IWF) nach einer neuen Überprüfung der Wirtschaft des Landes. Seit dem Jahr 2002 erlebe das Land eine Phase des hohen Wachstums. Inzwischen sei das Pro-Kopf-Einkommen eines der höchsten Lateinamerikas, gleichzeitig sei die Ungleichheit eine der niedrigsten, so der IWF. Im Jahr 2012 sei Uruguay von den Ratingagenturen wieder mit Investment-Status versehen worden.

Allerdings könne sich das Land nicht vollständig abkoppeln von der schwächeren Konjunktur in Lateinamerika. Für das laufende Jahr prognostiziert der IWF daher ein Wachstum von 1,4 Prozent.


Israel 500
Israel und Südkorea sind am innovativsten

18. Februar 2016

Der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung liegt in Südkorea und Israel (Bild: Totes Meer) deutlich höher als in anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften, stellt die Industrieländer-Vereinigung OECD fest. In Südkorea lag dieser Anteil im Jahr 2014 bei 4,29 Prozent der Wirtschaftsleistung, in Israel bei 4,11 Prozent. Drittplatzierter des 41-Länder-Vergleichs war Japan mit 3,58 Prozent.

Zum Vergleich: Die 28 EU-Staaten erreichten laut OECD einen Anteil der Forschungsausgaben von durchschnittlich 1,94 Prozent. China investierte 2,05 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung – im Jahr 1995 waren es nur 0,57 Prozent.

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