Emerging Markets Corner

News am Puls der Schwellenländer

J.P. Morgan Asset Management

Türkische Wirtschaft wächst um vier Prozent

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Donnerstag, 17. April 2014 20:00

Das Wirtschaftswachstum in der Türkei hat sich im vierten Quartal 2013 leicht verlangsamt. Kalender- und saisonbereinigt betrug es 0,5 Prozent. Im Gesamtjahr 2013 erreichte das Bruttoinlandsprodukt ein Plus von 4,0 Prozent und damit deutlich mehr als im Vorjahr (2,1 Prozent).

Auf der Produktionsseite wurde das Wachstum vor allem durch das Verarbeitende Gewerbe angetrieben (plus 3,8 Prozent), gefolgt von der Landwirtschaft (3,1 Prozent) und dem Handel (4,9 Prozent). Der Finanzsektor legte sogar fast zehn Prozent zu. Dagegen schrumpfte die Produktion des Bergbausektors um 3,5 Prozent.

Malaysia mit starkem Export-Plus

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Donnerstag, 17. April 2014 13:50

Die Unternehmen Malaysias machen gute Geschäfte mit dem Ausland. Im Februar legten ihre Exporte um 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Zuwächse gab es vor allem in den Branchen Maschinen und Anlagen, Technologie und Chemie. Alle der großen Handelspartner weltweit nahmen mehr malaysische Waren ab.

Die Einfuhren legten ebenfalls zu und stiegen um 9,5 Prozent. Im Ergebnis wuchs der Handelsbilanzüberschuss des Landes im Februar auf 10,4 Milliarden Ringgit. Das waren vier Milliarden mehr als im Januar.

Weltbank: Ostasien bleibt widerstandsfähig

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Montag, 14. April 2014 15:18

Die Entwicklungsländer der Region Ostasien/Pazifik werden im laufenden Jahr ein stabiles Wirtschaftswachstum erreichen, so die Weltbank in ihrem neuen Ausblick. Gestützt werde das Wachstum durch die Erholung in den Industrieländern. Zudem reagierten die Finanzmärkte der Region nur moderat auf das Zurückfahren der Anleihekäufe der US-Zentralbank.

Für den ostasiatischen/pazifischen Raum sagt die Weltbank ein Wachstum von 7,1 Prozent im laufenden Jahr voraus. Damit bleibe die Region die am schnellsten wachsende in der Welt, trotz der Konjunkturabkühlung in China. Ohne China erreiche die Region immer noch ein Plus von 5,0 Prozent.

Ungarns Exporte steigen

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Freitag, 11. April 2014 18:35

Ungarns Handelsbilanzüberschuss ist im Januar 2014 deutlich gestiegen, meldet die Statistikbehörde des Landes. Unterstützt wurde dies durch ein deutliches Plus bei den Warenexporten. Der Überschuss betrug 461,4 Millionen Euro, im Januar 2013 waren es lediglich 273,5 Millionen Euro gewesen.

Die ungarischen Ausfuhren verzeichneten insgesamt einen Zuwachs von 2,8 Prozent auf 6,61 Milliarden Euro. Die Importe verharrten mit 6,14 Milliarden Euro im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahresmonats.

Malaysias Exportüberschuss verdoppelt sich

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Donnerstag, 10. April 2014 18:30

Der malaysische Außenhandelsüberschuss lag im Januar 2014 fast doppelt so hoch wie im Vorjahresmonat. Gegenüber Januar 2013 legten die Exporte des Landes um mehr als zwölf Prozent zu. Stark wuchsen die Ausfuhren von Elektronikprodukten (+14,6 Prozent), Flüssiggas (+26,6 Prozent) und von Ölprodukten (+10 Prozent).

Gleichzeitig stiegen die Einfuhren lediglich um 7,2 Prozent, weswegen der Exportüberschuss stark stieg. Zugelegt hat insbesondere der Handel Malaysias mit der EU und mit China.

ASEAN-Staaten profitieren vom Tourismus

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Mittwoch, 09. April 2014 21:17

Billigflüge, eine wachsende Mittelschicht und reiselustige Chinesen treiben den Tourismus-Boom in den südostasiatischen ASEAN-Staaten an. Seit dem Jahr 2003 legt dort die Zahl der ankommenden Touristen jährlich um durchschnittlich 9,4 Prozent zu.

2013 kamen 80 Millionen Reisende in diese Länder, 2003 waren es erst rund 35 Millionen. Für den großen Teil dieser Entwicklung ist China zuständig. Seit dem Jahr 2001 hat sich die Zahl der chinesischen Touristen in den zehn ASEAN-Ländern von 1,9 Millionen (5,2 Prozent aller Reisenden) auf 7,4 Millionen (9,9 Prozent) erhöht.

Mexikos Regierung begibt 100-jährige Anleihe

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Montag, 07. April 2014 21:23

Die Finanzanleger vertrauen offensichtlich der langfristigen Finanzkraft Mexikos: Die Regierung des Landes hat eine 100-jährige globale Anleihe über eine Milliarde britische Pfund (rund 1,66 Milliarden Dollar) begeben. Das Papier wird am 19. März 2114 fällig.

Die Nachfrage nach der Anleihe überstieg das Angebot um das 2,5-Fache. Der Kupon beträgt 5,625 Prozent, die Effektivverzinsung 5,75 Prozent. Das war der niedrigste Wert, den die mexikanische Regierung bislang für ein 100-jähriges Papier zahlen musste.

Südafrika mit günstiger Schuldenstruktur

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Freitag, 04. April 2014 13:00

Nach Angaben der Zentralbank des Landes beträgt die staatliche Gesamtschuld zwar 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Der Durchschnitt für die Region Osteuropa/Afrika/Nahost (EEMEA) liegt bei knapp 34 Prozent, ebenso wie für Asien. Für Lateinamerika liegt er bei 28 Prozent.

Nur 6,7 Prozent der Schulden Südafrikas sind aber kurzfristiger Natur (EEMEA: 13 Prozent, Lateinamerika: 8,4 Prozent). In ausländischer Währung denominiert sind Schulden in Höhe von nur 58 Milliarden Dollar oder 15 Prozent des BIP (Türkei: 44 Prozent). Von diesen Schulden in ausländischer Währung wiederum muss nur etwa ein Drittel (20 Milliarden Dollar) kurzfristig refinanziert werden. Diese günstige Schuldenstruktur mindert die Risiken für den südafrikanischen Staat.

Taiwans Regierung erhöht Wachstumsprognose

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Donnerstag, 03. April 2014 13:00

Die Regierung Taiwans hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr erhöht. Statt 2,6 werden nun 2,8 Prozent erwartet. Die Prognose für das Exportwachstum stieg von 3,1 auf 3,3 Prozent, die Inflationsprognose wurde von 1,2 auf 1,1 Prozent zurückgenommen.

Die Wirtschaftsleistung Taiwans hatte im vierten Quartal 2013 um 2,95 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt. Der private Konsum stieg um 3,3 Prozent, und die Investitionen wuchsen um 8,9 Prozent.

Philippinen mit geringerer Neuverschuldung

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Mittwoch, 02. April 2014 13:45

Die Regierung der Philippinen konnte im vergangenen Jahr ihr Haushaltsdefizit deutlich senken. Es schrumpfte gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel auf 164 Milliarden Peso. Damit belief sich das Defizit im Fiskaljahr 2013 auf nur 1,4 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Die staatlichen Einnahmen wuchsen im vergangenen Jahr um fast zwölf Prozent. Gleichzeitig legten die Ausgaben aber nur um 5,8 Prozent zu. In der zweiten Jahreshälfte gab der Staat sogar weniger aus als im Vorjahreszeitraum. Daher sank das Defizit. Für 2014 plant die Regierung bislang ein Haushaltsdefizit von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung.

Mexikos Devisenreserven erreichen neuen Rekord

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Dienstag, 01. April 2014 13:00

Steigende Exporterlöse lassen die internationalen Devisenreserven Mexikos immer weiter anschwellen. Im Februar stiegen sie um weitere 2,4 Prozent und erreichten nach Angaben der Zentralbank des Landes einen Wert von 181 Milliarden Dollar.

Damit liegen die Reserven auf einem neuen Rekordhoch. Dieser Schatz bietet dem Land einen Schutz gegen Turbulenzen an den Finanzmärkten und gegen einen unerwünschten Abfluss von Kapital.

Afrika erzielt Überschuss im Handel mit EU

Quelle: J.P. Morgan Asset Management
Montag, 31. März 2014 18:07

 Die Länder Afrikas erzielen im Handel mit der EU einen Überschuss. Laut EU-Statistikamt Eurostat lag dieses Plus im vergangenen Jahr bei einem Wert von 15 Milliarden Euro. Den bisherigen Höchststand erreichte der Handelsbilanzüberschuss im Jahr 2008 mit 41 Milliarden Euro.

Zwischen 2002 und 2008 sei der Handel der EU mit Afrika stetig gewachsen, so Eurostat. Nur im Krisenjahr 2009 gab es einen Rückgang. Insgesamt führten die 28 europäischen Staaten im vergangenen Jahr Waren und Dienstleistungen für mehr als 153 Milliarden Euro nach Afrika aus. Auch das war ein neuer Rekord.

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