Emerging Markets Corner

News am Puls der Schwellenländer

J.P. Morgan Emerging Markets

Mehr Informationen zum Thema Schwellenländer finden Sie bei J.P. Morgan Asset Management


Thailands Wirtschaft auf Erholungskurs

29. September 2016

Bangkok

Die Wirtschaft Thailands (Bild: Hauptstadt Bangkok) ist im zweiten Quartal 2016 so stark gewachsen wie seit Anfang 2013 nicht mehr. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg gegenüber dem ersten Quartal um 0,8 Prozent, gegenüber dem Vorjahres-Quartal ergab sich ein Plus von 3,5 Prozent.

Massgeblich unterstützt wird die thailändische Ökonomie vom privaten Konsum, der um 3,5 Prozent zulegte. Vermehrt kaufen die Thailänder dauerhafte Güter, so wuchsen die Neuwagen-Käufe um mehr als 13 Prozent. Für das gesamte erste Halbjahr 2016 ergibt sich nun eine um 3,4 Prozent höhere Wirtschaftsleistung. Im ersten Halbjahr 2015 hatte das Bruttoinlandsprodukt nur 2,8 Prozent zugelegt.


Autobranche zieht es nach Mexiko

21. September 2016

mexico 500

Die geografische Nähe zu den USA, Freihandels-Abkommen mit 46 Staaten und kostengünstige Produktionsbedingungen haben Mexiko zu einem Magneten für Investitionen aus aller Welt gemacht. Das gilt insbesondere für die Autobranche. Allein die deutschen Zulieferer haben die Zahl ihrer Standorte seit dem Jahr 2010 von 40 auf rund 150 erhöht, so der deutsche Autoverband VDA.

Im vergangenen Jahr hatte die PKW-Produktion in Mexiko um rund sechs Prozent auf 3,4 Millionen Einheiten zugelegt. Laut mexikanischem Herstellerverband AMIA sollen es dieses Jahr vier Millionen Einheiten werden, 2020 könnte die Fünf-Millionen-Marke erreicht werden.


Philippinen mit starkem Wachstum

14. September 2016

Viele Schwellenländer leiden unter einem relativ niedrigen Wirtschaftswachstum. Die Konjunktur in den Philippinen (Bild: Hauptstadt Manila) hingegen scheint intakt: Im zweiten Quartal 2016 wuchs die Produktion dort so stark wie seit drei Jahren nicht mehr. Gegenüber dem Vorquartal ergab sich ein Zuwachs von 1,8 Prozent.

Auf das Jahr hochgerechnet expandierte das philippinische Bruttoinlandprodukt um 7,0 Prozent und damit kräftiger als im ebenfalls guten Vorquartal (+6,8 Prozent). Wachstumstreiber war der private Konsum mit einem Plus von 7,3 Prozent. Die Ausgaben des Staates legten sogar um 13,5 Prozent zu. Die Bruttoinvestitionen schossen um 27,6 Prozent nach oben.


Schwellenländer-Aktien mit guter Rendite

8. September 2016

Brazil 500

Eine breit gestreute Anlage in Aktien aus den Schwellenländern hat sich dieses Jahr gelohnt: Von Neujahr bis Mitte August verzeichnete der Aktienindex MSCI Emerging Markets ein Plus von mehr als elf Prozent.

Auf Einjahres-Sicht beträgt der Zuwachs immer noch 7,3 Prozent. Besonders stark wirkte hier die Erholung des brasilianischen Aktienmarktes (Bild: Strand von Ipanema in Brasilien), wo sich die Kurse im laufenden Jahr ein Drittel zulegten.

Demgegenüber zeigt der europäische Aktienindex MSCI Europe nur ein Plus von knapp drei Prozent seit Jahresbeginn. Der japanische Topix liegt mit 13,5 Prozent im Minus. Der amerikanische S&P 500 schaffte immerhin einen Gewinn von rund acht Prozent.


Konjunktur in Mittel- und Osteuropa bleibt stark

1. September 2016

Bad 500

Auch im zweiten Quartal des laufenden Jahres haben die grossen Ökonomien Ost- und Mitteleuropas den Rest der EU abgehängt: Die Wirtschaftsleistung der Euro-Zone legte im zweiten Quartal 2016 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu, die EU kam auf ein Plus von 0,4 Prozent. Deutlich darüber lag Ungarn (Bild: Szechenyi Bad in Budapest), dessen Bruttoinlandprodukt um 1,1 Prozent wuchs – allerdings hatte es im Vorquartal ein Minus gegeben.

Überdurchschnittlich zeigte sich auch das Wirtschaftswachstum in Polen und in der Slowakei mit einem Wert von jeweils 0,9 Prozent. Spitzenreiter war im zweiten Quartal Rumänien, das 1,5 Prozent erreichte.


Indonesiens Wirtschaft zeigt Stärke

24. August 2016

Jakarta 500

Die Wirtschaftsleistung Indonesiens (Bild: Hauptstadt Jakarta) hat im zweiten Quartal 2016 unerwartet gut abgeschnitten. Gegenüber dem Vorquartal stieg das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 4,02 Prozent. Es war das stärkste Wachstum seit dem Winter 2013. Gegenüber dem Vorjahreswert legte das BIP zwischen April und Juni rund 5,2 Prozent zu.

Alle Bereiche der indonesischen Wirtschaft wiesen ein Plus auf: Der private Konsum lag 1,3 Prozent höher als im Vorquartal. Der Staat gab der Wirtschaft einen Schub und erhöhte seine Ausgaben um 36 Prozent, die Unternehmen steigerten ihre Investitionen um 2,6 Prozent. Das Ausland nahm 3,6 Prozent mehr indonesische Exporte ab.


China setzt auf Roboter

18. August 2016

Robot 500

China investiert verstärkt in die Automatisierung der Produktion. Bis zum Jahr 2020 will das Land in die Top 10 der am stärksten automatisierten Nationen aufsteigen. In den nächsten vier Jahren soll die Roboterdichte – also die Anzahl der Industrie-Roboter pro 10'000 Arbeitnehmer – auf 150 Einheiten steigen.

Im vergangenen Jahr betrug dieser Wert 36 Einheiten. Weltweit lag China damit auf Platz 28. Das sind Ergebnisse der Roboter-Weltstatistik, die von der International Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht wird. Ziel ist es, im Jahr 2020 jährlich 100'000 Industrie-Roboter aus heimischer Produktion zu verkaufen, so der chinesische Maschinenbau-Verband CMIF.


Indien kündigt Milliarden-Investitionen in Infrastruktur an

11. August 2016

Ahmedabad 500

Indiens Wirtschaftsleistung wächst seit einiger Zeit stark, sogar schneller als diejenige Chinas. Für das laufende und im nächsten Jahr prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) der Ökonomie des Landes ein Plus von jeweils 7,4 Prozent. Um das Tempo auf Dauer zu halten, muss die Infrastruktur des Landes ausgebaut und verbessert werden.

Daher plant die indische Regierung nun Milliarden-Investitionen in Verkehrswege (Bild: Ahmedabad). Derzeit entstehen laut Verkehrsministerium 20 Kilometer Strasse pro Tag. Dieser Wert soll sich nach den Plänen des Ministeriums bis nächstes Jahr auf 41 Kilometer verdoppeln.


Chinas Wirtschaft hält Wachstumstempo

4. August 2016

China 500

Die chinesische Wirtschaft hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres ihr Wachstumstempo gehalten. Das Bruttoinlandsprodukt stieg zwischen April und Juni um 6,7 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Im ersten Quartal 2016 war der gleiche Wert erzielt worden.

Unterstützt wurde das Wachstum durch staatliche Konjunkturprogramme, mit denen Peking insbesondere Infrastrukturmassnahmen fördert. Die öffentlichen Investitionen sind neben den privaten Konsumausgaben die wesentlichen Motoren der Wirtschaftsentwicklung.

Die chinesische Statistikbehörde teilte mit, sie sei «zuversichtlich», dass das angestrebte Ziel eines Wachstums zwischen 6,5 und sieben Prozent für das Gesamtjahr erreicht werde.


Osteuropäer gehen einkaufen

28. Juli 2016

Bukarest 500

Ein stabiler Arbeitsmarkt und steigende Einkommen spülen den privaten Haushalten Osteuropas mehr Geld in die Kassen. Das stützt ihren Konsum, sichtbar an den Umsätzen des Einzelhandels: So lagen die Einnahmen der polnischen Geschäfte im Mai um 6,4 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der Euro-Zone verbuchten die Einzelhändler nur ein Plus von 1,6 Prozent.

Andere Länder in Osteuropa zeigten sich ähnlich stark: Laut Statistikamt Eurostat nahmen die Einzelhändler in Ungarn im Mai 5,7 Prozent mehr ein als im Mai 2015, in der Slowakei waren es vier Prozent mehr. Den europäischen Spitzenwert erreichte Rumänien (Bild: Bukarest) mit einem Plus von fast 14 Prozent.


Peru wirbt um Investoren

21. Juli 2016

Lima 500

Die neue Regierung Perus unter Präsident Pedro Pablo Kuczynski will einen investorenfreundlichen Kurs einschlagen. Damit soll das Wirtschaftswachstum bis 2017 auf vier Prozent erhöht werden. Geplant sind Infrastrukturprojekte über 70 Milliarden Dollar in den nächsten fünf Jahren. Dafür sollen Investorengelder eingeworben werden. Potenzial für ausländische Geldgeber sieht die Regierung zudem in den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus, Nahrungsmittel und Petrochemie.

Daneben soll eine Senkung der Mehrwertsteuer den privaten Verbrauch ankurbeln. Auch die Körperschaftsteuer für Unternehmen soll nächstes Jahr von 30 auf 26 Prozent sinken. Steuerermässigung können jene erhoffen, die ihr Geld im Inland investieren. Zudem will die Regierung in Lima (Bild) die Ausgaben für Bildung auf sieben Prozent der Wirtschaftsleistung verdoppeln.

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