Retailbanken als Fels in der Brandung

Seit der Finanzkrise sind die Retailbanken in der Schweiz immer wichtiger geworden, zeigt eine Studie. Gutes Personal bleibt hier gesucht.

Von einem Viertel auf ein Drittel ist der Anteil der Retailbanken am Gesamtertrag der Branche in der Schweiz seit der Finanzkrise gestiegen. Wie die Hochschule Luzern in einer Studie zum Thema schreibt, werden sie damit mehr und mehr zu einem «Hort der Stabilität».

«Die Finanzkrise haben nahezu alle Retail Banken relativ unbeschadet überstanden, auch wenn die Profitabilität bei fast allen Banken gesunken und die Kosteneffizienz sich verschlechtert hat», schreiben die Autoren der Studie. Zumindest ein Teil der Rentabilitätsverluste sei aber durch ein «eindrückliches Wachstum» kompensiert worden.

Das Problem? Gutes Personal

Am besten abgeschnitten haben gemäss einem Kennzahlenvergleich der Luzerner Autoren in den vergangenen fünf Jahren die Banque Cantonale de Fribourg, die Graubündner Kantonalbank, die Banque Cantonale Vaudoise, die Schwyzer Kantonalbank sowie die DC Bank. 

Dennoch stehen auch die Retailbanken vor grossen Herausforderungen, wie die Untersuchung von 88 Retailbanken ergab. Die beiden grössten Herausforderungen für die Banken sind gemäss den Befragungen die Rekrutierung von gutem Personal sowie der Margendruck im Aktivgeschäft.

Verantwortung übertragen

Um für Personal attraktiv zu bleiben, müsse man nur seine Vorteile richtig ausspielen, so die Autoren der Studien. Die Banken seien klein genug, um ihren Angestellten schon früh Verantwortung zu übertragen. Das mache sie zu einem attraktiven Arbeitgeber.

Verbesserungspotenzial sehen sie auch in den Verwaltungsräten. Dort sei etwas mehr Vielfalt angebracht. Sowohl bei den Grossbanken als auch bei den Retail Banken sei dieses Gremium nach wie vor eine Männerdomäne.

Zu wenig Frauen

Neben 406 Männern sitzen bei den Rateilbanken nur 76 Frauen in den Verwaltungsräten. Das macht einen Anteil von 16 Prozent aus. Der durchschnittliche Verwaltungsrat einer Retailbank ist zudem 55.8 Jahre alt, 64 Prozent der Verwaltungsratsmitglieder haben einen Studienabschluss.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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