Was Warren Buffett heute anders machen würde

Ein 26-jähriger Bewunderer fragte die Investorenlegende um Rat. Warren Buffetts Antwort zeigt: Nicht immer hatte er Spass an seiner Tätigkeit.

Wenn Warren Buffett noch einmal jung wäre, was würde er tun? Worauf würde er setzen, um sein Geld zu vermehren?  Das fragte ihn ein 26-jähriger Teilnehmer eines Meetings von Buffetts Firma Berkshire Hathaway. Der 82-Jährige gab ihm Antwort. Ein Zuhörer sandte diese an den Investoren-Blog «Guru-Focus».

«Ich würde so ziemlich das machen, was ich auch damals tat, nur etwas früher anfangen», so der Star-Investor. Es sei wichtig, so schnell wie möglich auf sich aufmerksam zu machen, auf die Performance, die man liefert. «Dann würde ich versuchen, etwas spannendes zu machen», erzählt er weiter. Unternehmen kaufen, an denen man festhält, Beziehungen aufbauen, die nachhaltig sind.

Vermögensverwaltung nur um Geld zu sammeln

Unternehmen aufkaufen, Anteile kaufen, daran festhalten und sie wachsen lassen – das ist Buffetts Leidenschaft. Vermögensverwaltung, Fonds managen, das war für ihn nur der notwendige Weg, den er gehen musste, um endlich das zu machen, was er wirklich wollte.

Denn: «Dafür braucht es einiges an Kapital. Ich habe das gesammelt, indem ich mein Geld und das von anderen verwaltet habe, aber das würde ich so schnell wie möglich abhaken, um Unternehmen zu kaufen», so Buffett. Damit würde er dann gerne den Rest seines Lebens verbringen. Schlussendlich ist er also glücklich mit dem was er tut. Nur ging ihm das wohl einfach nicht schnell genug.

 

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Compagnie Financière Tradition

Das Lausanner Brokerhaus hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2016 einen leicht tieferen Umsatz (-0,3 Prozent) auf gut 425 Millionen Franken realisiert. Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies einem Rückgang um 1,6 Prozent.

Urner Kantonalbank

Das Finanzinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 trotz besserem Geschäftsgang weniger Gewinn gemacht. Dieser sank um 7,5 Prozent auf 8,5 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode hatte die Bank ausserordentlich vom Verkauf ihrer Swisscanto-Beteiligung profitiert. Im Zinsengeschäft gab es ein Plus von 13,8 Prozent auf knapp 17 Millionen Franken. Per Ende Jahr erwartet das Management ein Ergebnis über Vorjahr.

UBS

Die Grossbank UBS ist noch vor dem IT-Riesen Google der beliebteste Arbeitgeber für Schweizer Hochschul-Absolventen, wie das Beratungsunternehmen Trendence berichtete. Die Banken bleiben die beliebteste Branche der Wirtschafts-Wissenschaftler: Neben der UBS befinden sich die Credit Suisse, die Schweizerische Nationalbank und Julius Bär unter den Top 20 der gesuchtesten Arbeitsadressen.

Schwyzer Kantonalbank

Im ersten Halbjahr sank der Gewinn des Innerschweizer Finanzinstituts um 3,4 Prozent auf knapp 33 Millionen Franken. Unter anderem belasteten höhere Wert-Berichtigungen auf Beteiligungen das erste Halbjahr. Dank einer substanziellen Volumenzunahme kam das Zinsengeschäft mit einem Brutto-Erfolg von gut 91 Millionen Franken in etwas auf Vorjahres-Niveau zu liegen. Für das 2016 rechnet die Bank mit einem Jahresergebnis leicht unter Vorjahr.

Bank Coop

Die Bank Coop hat im ersten Halbjahr 2016 einen leichten Gewinnrückgang auf 22,7 Millionen Franken erlitten. Die Bank erklärt dies mit höheren Investitionen für verschiedene digitale Projekte, Umbauten sowie einer höheren Zuweisung an die Reserven für Bankrisiken. Im Zinsengeschäft konnte Bank Coop leicht zulegen, warnt jedoch vor dem anhaltenden Margendruck.

Fonds

Die «Brexit»-Turbulenzen haben auch bei den in der Schweiz gehandelten Fonds Spuren hinterlassen. Laut dem Schweizerischen Fondsverband Sfama verminderten sich die verwalteten Vermögen um 17 Milliarden Franken. Die Netto-Mittelabflüsse betrugen knapp 2,3 Milliarden Franken.

Freiburger KB

Das Staatsinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 einen Gewinn-Rückgang um 5,3 Prozent auf 68,5 Millionen Franken verzeichnet. Die Bank leidet unter dem Negativzins-Umfeld. Im Hauptgeschäft der Bank, dem Zinsengeschäft, resultierte denn auch ein um 2,6 Prozent gesunkener Nettoerfolg auf gut 107 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr bleibt die Kantonalbank dennoch zuversichtlich.

Pimco

Der weltgrösste Anleihenmanager hat Emmanuel «Manny» Roman per Ende August zum neuen CEO ernannt. Roman ist derzeit CEO beim britischen Hedgefonds Man Group. Er tritt an die Stelle von Douglas Hodge, der als Managing Director und Senior Adviser bei Pimco bleibt. Bei Man Group kommt neu Luke Ellis an die Spitze.

Obwaldner Kantonalbank

Das Innerschweizer Staatsinstitut erzielte im ersten Halbjahr einen Reingewinn von 6,9 Millionen Franken, gleich viel wie im Jahr zuvor. Trotz besserem Geschäftsgang fehlte heuer der Ertrag aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung, der letztes Jahr den Gewinnausweis verschönt hatte.

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