Goldpreis: «Dieses Jahr eine Verschnaufpause»

Während die Credit Suisse und die Danske Bank meinen, der Zenit sei beim Goldpreis nun erreicht, sehen andere Finanzhäuser kein Ende des Bullenmarktes.

Der Preis des gelben Edelmetalls werde dieses Jahr 1'720 Dollar pro Unze erreichen, nächstes Jahr 1'600 Dollar, prognostiziert Christin Tuxen von der Danske Bank in Kopenhagen.

Tuxens Vorhersagen sind laut der Nachrichtenagentur «Bloomberg» für ihre Genauigkeit in den letzten acht Quartalen bekannt.

Ähnlich sieht es ihr Berufskollege Tom Kendall von der Credit Suisse. Auch er erwartet einen diesjährigen Goldpreis von 1'740 Dollar und für nächstes Jahr 1'720 Dollar.

Stimulus der Zentralbanken als Treiber

Jochen Hitzfeld von der Unicredit in München ist für die Höchstmarke optimistischer und glaubt für 2014 sogar an einen Preis bis zu 1'800 Dollar pro Unze. Für dieses Jahr rechnet er mit 1'700 Dollar.

Auch Donald Selkin, Chief Market Strategist der in New York ansässigen National Securities Corporation erwartet, dass Gold auf jeden Fall weiter steigen werde. «Aber die Euphorie hat sich abgeschwächt», so der Stratege, der etwa 3 Milliarden Dollar an Vermögenswerten verwaltet. «Dieses Jahr gibt es eine Verschnaufpause».

Top-Analysten optimistisch

Die besten sechs Gold-und Edelmetall-Analysten des «Bloomberg»-Rankings sind für dieses Jahr weiterhin noch optimistischer als Hitzfeld von UniCredit. Daten signalisieren nämlich einen durchschnittlichen Goldpreis von 1'997,50 Dollar bis Dezember. «Bloomberg» verfolgt derzeit die Prognosen von 26 Analysten.

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National Versicherung

Die Aktien der National dürfen dekotiert werden. Die Schweizer Börse Six Exchange hat einem entsprechenden Gesuch der von der Helvetia übernommenen Gesellschaft stattgeben. Der Zeitpunkt der Dekotierung ist allerdings noch nicht bestimmt. Six wird diesen spätestens fünf Tage vor dem letzten Handelstag bekannt geben.

Transparenz

Die Credit Suisse hat in einem sogenannten Stresstest von Internetauftritten Schweizer Grossunternehmen am besten abgeschnitten. Das Webranking wurde von Comprend durchgeführt. Getestet werden anhand der digitalen Kommunikationsstrategie die Transparenz gegenüber den Stakeholdern sowie der Dialog mit ihnen. An dritter Stelle landete die UBS.

Citigroup

Der Bonus-Pool der Citigroup für das Handelsgeschäft wird trotz Ertragsrückgang gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben. Im Investmentbanking dürften die Boni um zwei bis drei Prozent steigen. Für einige Banker würde es Zuwächse um bis zu fünf Prozent geben. 

Partners Group

Der auf alternative Anlagen spezialisierte Zuger Vermögensverwalter sammelt 1 Milliarde Dollar bei seinen Investoren ein. Im Rahmen seines Mezzanine-Programms will Partners Group die Gelder für die Vergabe von KMU-Krediten weltweit verwenden.

Swiss Re

Die neuste Sigma-Studie fasst die Katastrophenschäden in diesem Jahr zusammen. Sie beliefen sich auf 113 Milliarden Dollar. Die versicherten Schäden aus Natur- und Man-Made-Katastrophen lagen 2014 mit 34 Milliarden Dollar unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Rund 11'000 Menschen kamen 2014 infolge von Natur- und Man-Made-Katastrophen ums Leben.

Bankiervereinigung

Die neuste Ausgabe des Magazins «insight» der Schweizerischen Bankiervereinigung ist soeben erschienen und befasst sich unter anderem mit dem Brunetti-Bericht und dem Automatischen Informationsaustausch, der sich offenbar nicht so leicht umsetzen lässt.

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Die PHZ Privat- und Handelsbank Zürich setzt künftig auf die neuste Digital-Banking-Generation von Crealogix und löst damit ihr bestehendes E-Banking von Finnova ab. Die neue Plattform bietet Differenzierungsmöglichkeiten und sorgt für eine leichte und intuitive Bedienung auf allen Gerätetypen.

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Die Nachfrist zum Tausch von Aktien der UBS AG in solche der UBS Group ist abgelaufen – und noch immer wurde die Squeeze-Out-Schwelle von 98 Prozent angedienter Titel nicht erreicht. Die Grossbank erwägt nun nochmals einen nachträglichen Umtausch.

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