IWF nimmt Schweizer Banken unter die Lupe
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- Donnerstag, 17. Januar 2013 10:00
Die Schweiz erhält dieses Jahr Besuch vom IWF. Die Experten wollen die Sicherheit und die Stabilität des Finanzsystems durchleuchten.
Ein Fachgremium des Internationalen Währungsfonds (IWF) will dieses Jahr 16 Ländern einen Besuch abstatten und die Sicherheit und Stabilität der Finanzsysteme untersuchen.
Auch die Schweiz wird neben grösseren Volkswirtschaften wie Kanada, Italien oder Korea vom IWF genauer unter die Lupe genommen, wie die Sonderinstitution der Vereinten Nationen berichtet.
Freiwillige Umsetzung
Die zu erwartende Einschätzung sei Teil des Financial Sector des IWF-Assessment-Programms. Der IWF erstellt im Anschluss an die Durchleuchtung einen detaillierten Bericht, der Empfehlungen für die Stärkung der finanziellen Stabilität enthält. Den Ländern stehe es dann aber frei, diese auch effektiv zu implementieren, heisst es.
Drei Hauptkomponente der finanziellen Stabilität stehen im Vordergrund:
- die Solidität von Banken und anderen grossen Finanzinstituten, unter anderem durch Stresstests;
- die Qualität der Finanzaufsicht, darunter Banken, Wertpapiere und Versicherungen, wo die Sektoren systemisch wichtig sind;
- die Fähigkeit und Wirksamkeit der Aufsichtsbehörden, Politiker und finanziellen Sicherheitsnetze im Falle einer Krise.
Lehren aus der Krise ziehen
Im Zuge der globalen Wirtschaftskrise habe der IWF seine Überwachung der systemischen Finanzsysteme verstärkt, schreibt die supranationale Institution weiter. Bis zum Jahr 2014 will der IWF die obligatorische Überprüfung der meisten der Top 25 Finanzsektoren abgeschlossen haben.
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