IWF nimmt Schweizer Banken unter die Lupe

Die Schweiz erhält dieses Jahr Besuch vom IWF. Die Experten wollen die Sicherheit und die Stabilität des Finanzsystems durchleuchten.

Ein Fachgremium des Internationalen Währungsfonds (IWF) will dieses Jahr 16 Ländern einen Besuch abstatten und die Sicherheit und Stabilität der Finanzsysteme untersuchen.

Auch die Schweiz wird neben grösseren Volkswirtschaften wie Kanada, Italien oder Korea vom IWF genauer unter die Lupe genommen, wie die Sonderinstitution der Vereinten Nationen berichtet.

Freiwillige Umsetzung

Die zu erwartende Einschätzung sei Teil des Financial Sector des IWF-Assessment-Programms. Der IWF erstellt im Anschluss an die Durchleuchtung einen detaillierten Bericht, der Empfehlungen für die Stärkung der finanziellen Stabilität enthält. Den Ländern stehe es dann aber frei, diese auch effektiv zu implementieren, heisst es.

Drei Hauptkomponente der finanziellen Stabilität stehen im Vordergrund:

  • die Solidität von Banken und anderen grossen Finanzinstituten, unter anderem durch Stresstests;
  • die Qualität der Finanzaufsicht, darunter Banken, Wertpapiere und Versicherungen, wo die Sektoren systemisch wichtig sind;
  • die Fähigkeit und Wirksamkeit der Aufsichtsbehörden, Politiker und finanziellen Sicherheitsnetze im Falle einer Krise.

Lehren aus der Krise ziehen

Im Zuge der globalen Wirtschaftskrise habe der IWF seine Überwachung der systemischen Finanzsysteme verstärkt, schreibt die supranationale Institution weiter. Bis zum Jahr 2014 will der IWF die obligatorische Überprüfung der meisten der Top 25 Finanzsektoren abgeschlossen haben.

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NEWS GANZ KURZ

Konsum

Der UBS-Konsumindikator ist im Juli deutlich von seinem 6-Jahreshoch des letzten Monats zurückgekommen und um 0,41 auf 1,66 Punkte gesunken. Der Rückgang habe praktisch alle Subindikatoren betroffen, so die UBS. Einzig die Zulassungen von Neuwagen stiegen.

Kredithandbuch

Die Credit Suisse hat in ihrem jährlich erscheinenden Kredithandbuch den rund 100 untersuchten Schweizer Unternehmen eine insgesamt eine gute Bonität bescheinigt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es vier Rating-Rückstufungen, die vor allem den Energiesektor betrafen. Unter den fünf hochgestuften Unternehmen waren unter anderen Georg Fischer und Galenica.

Compagnie Financière Tradition

Der Gewinn des Waadtländer Brokers ist im ersten Halbjahr 2014 um 31 Prozent auf 18 Millionen Franken eingebrochen. Das Betriebsergebnis sank um 3,4 Prozent auf 26,8 Millionen Franken. Das Unternehmen kündigte an, die Fixkosten senken zu wollen. Bereits im Juli hatte es die Zahlen zum Umsatz gemeldet. Dieser sank um 10,6 Prozent auf 425,4 Millionen Franken.

Banque Cantonale Vaudoise

Die Bank hat im Zuge der Aufarbeitung des US-Steuerstreits bislang keine Mitarbeiterdaten an die amerikanischen Behörden geliefert. Diese würden erst nach Abschluss der Beschwerdeverfahren in der Schweiz übermittelt. BCV tritt damit anders lautenden Medienberichten entgegen. Bis dato habe die BCV lediglich die Daten der Verwaltungsratsmitglieder, der Geschäftsleitung sowie von Abteilungsleitern geschickt - mit deren ausdrücklichen Zustimmung.

Pensionskassen-Studie

Die Ergebnisse einer Studie der Credit Suisse zeigen, dass neben dem Tiefzinsumfeld die Demografie die grösste Herausforderung für die Vorsorgeinstitute darstellt. Pensionskassenvertreter erachten vor allem den zu hoch angesetzten Mindestumwandlungssatz als problematisch und begrüssen daher den Vorschlag des Bundesrats, den Mindest-Umwandlungssatz zu senken.

Schweiz führend in der Mikrofinanz

Das Vermögen von Fonds, die überwiegend in Mikrofinanz-Anlagen investieren, erreichte Ende 2013 weltweit 9,9 Milliarden Dollar. Schweizer Vermögensverwalter machen mit 33 Prozent des gesamten Mikrofinanz-Portfolios den grössten Teil aus, gefolgt von holländischen Investmentfirmen, die auf 25 Prozent kamen, und deutschen, die 14 Prozent des Gesamtvolumens verwalteten.

Moneypark II

Das Schweizer Medienhaus Tamedia beteiligt sich mit 20,4 Prozent an der Firma Moneypark. Es sieht im digitalen Vertrieb von Finanzprodukten einen attraktiven Wachstumsmarkt. Moneypark berät und vermittelt Hypotheken und Vorsorgeprodukte und bietet auch Vermögensverwaltung an.

Moneypark I

Der Schweizer Hypotheken- und Investmentberater Moneypark hat in den USA in das Startup Sindeo investiert. Unter sindeo.com bietet das kalifornische Unternehmen Hypotheken an. Moneypark ist nun Mehrheitsaktionär von Sindeo.

Banque Cantonale de Genéve

Die Bank lanciert einen neuen Indexfonds auf den SPI. Der Fonds entspricht den Änderungen der für die Pensionskassen geltenden Vorschriften. Er bildet die Zusammensetzung des Schweizer Aktienmarktes nach. Er besteht aus zwei Klassen: Der Klasse J für Anleger, die mindestens Franken 25 Millionen zeichnen, sowie der Klasse I, die allen qualifizierten Anlegern ab 100 Franken offen steht.

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