Geheimes Wissen von Buffett und Munger

Ein Investor blätterte 650'000 Dollar hin und wollte das Mysterium von Börsengrössen wie Buffett lüften. Erfahren Sie, was Kannibalen und Investoren gemein haben.

Haben Sie schon irgendwann darüber nachgedacht, was Sie überhaupt genau erfahren möchten, wenn Sie Investorengrössen wie Warren Buffett oder Charles Munger gegenüber sitzen würden?

Das britische Investorenportal «The Motley Fool» hat sich schlau gemacht und wollte von Value-Investor Mohnish Pabrai wissen, über welches «Geheimwissen» er nach einem privaten Mittagessen im Rahmen einer Wohltätigkeitsaktion mit den beiden Investorengurus verfügt.

Gefährliche Hebelwirkung

Das erste Fazit aus dem Treffen mit Börsenstar Buffet, an dem auch Pabrais Familie teilgenommen hatte, lautete wertschätzend: «Nach fünf Minuten hat es Buffett erreicht, dass man glaubt, man würde mit seinem Grossvater essen».

Aber was hat der Geschäftsführer von Pabrai Investment Funds von seinem grossen Vorbild nun wirklich gelernt? Eine entscheidende Lektion ist laut Pabrai sicherlich der folgende Ratschlag von Grossinvestor Buffett gewesen: «Verwende niemals Leverage und sei geduldig».

Drei Eigenschaften entscheidend

Auch von Berkshire-Hathaway-Vize Charles Munger konnte Pabrai viel profitieren. Ein Investor sollte, um erfolgreicher als die anderen zu sein, drei Dinge tun:

  • Erstens, sorgfältig beobachten, was andere Grossinvestoren mit ihrem Vermögen machen. Hier sei sicherlich das 13-F-Konzept sinnvoll, also das genaue Überwachen des Berichtsformulars der Börsenaufsichtsbehörde. Dieses Datenmaterial gibt das Vermögen aller institutionellen Investmentmanager, die an dem letzten Handelstag jedes Monats des Kalenderjahres mehr als 100 Millionen Dollar managen, auf einer vierteljährlichen Basis bekannt.
  • Der zweite Munger-Tipp: «Werfen Sie einen stetigen Blick auf die Kannibalen». Was der Börsenguru Munger meint, ist sorgfältig Prüfen, welche Unternehmen grössere Mengen ihrer eigenen Aktien rückkaufen; sie würden sich so quasi weg essen. 
  • Schliesslich die sorgfältige Verfolgung von Spinoffs oder Abspaltungen von Unternehmen.

Alles keine Hexerei, sollte man meinen.

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Die AXA Winterthur widmet die Jubiläumsausgabe ihres KMU-Kundenmagazins «Meine Firma» ausschliesslich den Kunden. In 75 Firmenporträts berichten Patrons über ihre Ambitionen und Wünsche. Ein aussergewöhnliches Kaleidoskop der Schweizer Wirtschaft.

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Die Grossbank hat für ihr mobiles Kartenterminal SumUp den Master of Swiss Apps Award sowie Gold in der Kategorie «Business». Zudem wurde die UBS Event App in der Kategorie «Enterprise» mit Gold ausgezeichnet. Best of Swiss Apps ist eine Initiative der Best of Swiss Web GmbH, der Simsa (Swiss Internet Industry Association), dem Schweizer Branchenverband der digitalen Wirtschaft und der Netzmedien AG, dem Fachmedien-Verlag für ICT und Business.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds hat im Oktover 2014 rund 841 Milliarden Franken erreicht. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von fast 7 Milliarden Franken oder 0,8 Prozent.

Alternative Bank Schweiz

Die Alternative Bank Schweiz unterstützt bis im Herbst 2015 jeden Monat ein Projekt auf der Crowdfunding Plattform 100-days.net. Sie will damit besonders sozialen und ökologischen Ideen zum Erfolg verhelfen.

Helvetia

Im Nachgang zur Übernahme der Nationale Suisse hat die Helvetia ihren Anteil an der Nationale Suisse auf mehr als 98 Prozent erhöht und wird nun das Verfahren zur Kraftloserklärung der verbliebenen Aktien von Nationale Suisse einleiten.

Firmenraider steigt bei BB Biotech ein

Der berühmt-berüchtigte US-Grossinvestor Paul E. Singer hat sich am Biotech-Unternehmen BB Biotech beteiligt, wie aus einer Pflichtmeldung der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange ersichtlich wurde. Der Amerikaner hatte bereits 2011 versucht, bei der Basler Firma Actelion Einfluss zu nehmen, war dann aber gescheitert. BB Biotech wollte dazu keine Stellung nehmen.

Swiss Life

Der Lebenversicherer ist seinen grössten Aktionär los: Talanx die über eine Tochter in Luxemburg gehaltene Beteiligung von zuletzt 5,03 Prozent an der Swiss Life im Wege einer Block-Transaktion zu einem Preis von 217 Franken je Aktie verkauft. Dabei hat der deutsche Versicherer einen Ertrag von 214 Millionen Euro erzielt. Talanx war seit 2009 Aktionär von Swiss Life.

Vaudoise Versicherungen

Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein hat die im Mai angekündigte Veräusserung der Tochtergesellschaft Valorlife der Vaudoise Versicherungen an die Wealth-Assurance Beteiligungs-AG genehmigt. Der Verkauf wird in den nächsten Tagen abgeschlossen.

Bank of Singapore

Bahren Shaari übernimmt Medienberichten zufolge ab Anfang nächsten Jahres den Chefposten bei der Bank of Singapore, eines der gewichtigsten Finanzinstitute im asiatischen Stadtstaat. Shaari ist dabei der Schweiz ganz nah: Bei UBS Wealth Management leitete er einst das Marketing für Südostasien und Australien.

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