Startup bringt Banking der Next Generation

Ein neues Online-Tool zeigt detailliert auf, wohin die persönlichen Finanzen fliessen. Die Gründer-Vision: Ein einfaches und transparentes Banking-Erlebnis.


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Im Januar 2013 ist ein neues Schweizer Finance-Startup-Unternehmen online gegangen. Die Web-Applikation BancaVista, die in der Basisversion kostenlos ist, aggregiert automatisch alle Finanztransaktionen aus verschiedenen Bankbeziehungen, kategorisiert sie und analysiert die Geldströme.

Benützer von BancaVista sehen damit sofort, wofür sie ihr Geld ausgeben, an wen, wann und wo ihre Finanzen monatlich hinfliessen.

Schutz vor Betrug

Basierend auf bisherigen Ausgaben kann das Tool ausserdem Budgets und Sparziele erstellen. BancaVista überprüft schliesslich, ob die Zahlungen den gesetzten Budgets entsprechen und benachrichtigt den Benützer automatisch, falls er seine Ausgabengrenzen überschreitet.

Ein Algorithmus soll zudem nicht nur Sparpotential identifizieren, sondern darüber hinaus nach verdächtigen Transaktionen suchen. Weitere Funktionen sollen folgen, verspricht das Unternehmen.

Vorerst in der Beta-Phase

Hinter BancaVista stehen zwei Personen mit langjähriger Erfahrung im Bereich Banking-Software sowie in der Entwicklung von benutzerfreundlichen Web-Applikationen.

Gian Reto à Porta (im Bild rechts) ist CEO von BancaVista und verfügt nebst Bankexpertise über Erfahrung als Unternehmensberater bei einer Schweizer Beratungsfirma. Nicola Cepeda (Bild links) ist Chief Technical Officer (CTO) und war im Investmentbanking als Analyst sowie in der Bank-Unternehmensberatung tätig. Die beiden Informatiker, mit Abschluss der Universität Zürich, sind ebenfalls Gründer des Trading-Portals «financialQ».

Zurzeit befindet sich BancaVista in einer Beta-Phase. «Seit dem Go-Live letzte Woche haben wir bereits sehr viel positives Feedback bekommen. Viele Personen warten bereits seit Jahren auf ein solches Tool und wollen so schnell wie möglich Zugang erhalten», bekundet Gründer Gian Reto à Porta gegenüber finews.ch. Das Ziel des Startups ist es, bis Ende Jahr direkte Schnittstellen zu allen wichtigen Banken in der Schweiz anzubieten.

 

 

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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